Mit oder ohne Farbe?

Farbe ? … oder doch eher Schwarz-Weiß? Ich selbst gebe zu – und das wird seit Jahren zunehmend verstärkt bei mir – für mich (privat) bräuchte es keine Farbfotografie zu geben. Vielleicht bin ich ein Tri-X, Neopan oder T-Max-Mensch?

Eigentlich wollten wir ja einen “Skyline-Walk” (immer schon englisch bleiben…) durch Frankfurt machen am vergangenen Donnerstag Abend, der dann irgendwie ins Wasser fiel, so das wir erst mal einen Australischen Abend im Yours gemacht haben und reichlich Fotoschnack und Spaßtalk betrieben haben. …

“Jörg, warum machst Du digitale Spiegelreflexkameras so schlecht?”

Das werde ich tatsächlich so, oder so ähnlich, in den letzuten Wochen und Monaten immer öfter gefragt. Seit meinem Posting gestern Abend mit dem Video von Jason Lanier, indem er recht marktschreierisch die 10 Gründe nennt, warum er als Profi von Nikon DSLRs weg ist und bei den spiegellosen Sony gelandet ist, habe ich alleine 15 Nachrichten und Mails zu obigen Thema bekommen. Das scheint ja ein echtes Thema zu sein….

Also habe ich mir vorgenommen ein paar Zeilen dazu zu schreiben.

Irgendwie mache ich hier nur Hintergrundbilder…

… und die auch immer nur in Schwarz-Weiß und auch quasi immer nur ein Bild am Tag.

Nein, im Ernst, ich gehe jeden Tag mit meiner Frau und unseren beiden Hunden zig Stunden am Meer spazieren und wir genießen die Ruhe, das Meer, die frische und kühle Luft und ich habe auch immer meine Kamera dabei, aber ich mache extrem wenig Aufnahmen. Wir sind nun schon 4 Tage komplett auf der Insel und ich habe in meiner Kamera immer noch den ersten Akku und die erste Speicherkarte.

“Jogginghose und Kamera mitten in der Nacht – mein Mann eben…”

… so hat sich meine Frau laut lachend amüsiert über mich als ich vorgestern Abend um 23 Uhr zur nächtlichen Hunderunde meine Kamera um den Hals hing und mit meiner lieben Frau und den beiden kleinen WauWaus in die stockdunkle Nacht rund ums Ferienhaus loszog.

“Was um Himmels willen willst Du in dieser schwarzen Nacht mit der Kamera…???”
… war Ihre durchaus berechtigte Frage.

Mittiger Horizont oder nicht?

Als ich da heute am Meer stehe und mir den Wind um die Nase wehen lasse, musste ich an gestern Abend denken, wie meine Frau und ich auf der Fahrt nach Fehmarn das Hörbuch Abenteuer Fotografie von Steffen Stilpirat Böttcher (welches Ihr übrigens noch bis morgen Abend hier gewinnen könnt…) gehört haben und bei seinem Beitrag über Bildbeschnitt, goldener Schnitt und 45 Grad Phase, mächtig schmunzeln mussten.

So beschloss ich heute mal ein Bild so richtig mittig zu machen und es dann so zu machen wie es mir wirklich gefällt. Selbe Einstellung, selber Standort und selbe Brennweite.

“Man kann seine Notizen auch einfach auf weißes Papier machen…”

Was hat denn Notizpapier mit Fotografischen Themen zu tun, die hier in diesem Blog sonst immer diskutiert werden?

Nun, ähm, na ja dieses Bild ist ein ISO 1.000 Bild aus der betagten Nikon P7800. Ist doch toll, oder? So das war der fotografische Part dieses Blogpostings. :-)

Was ich heute mal zeigen möchte, ist mein Workflow in Sachen Notizen.Ich stehe einfach auf Papier! Obwohl ich Evernote und auch One Note sehr mag, so mache ich in Meetings im Firmenbusiness oder auch im Fotobusiness meine Notizen einfach lieber mit Stifz und Papier in meinem geliebten Filofax.