Lese-Ecke: Perfect Exposure: Licht und professionelle Belichtung (mitp Edition Profifoto) – Das original und die übersetzte Variante

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Michael Freeman wird schon teilweise unter Verfolgungswahn leiden, ganz sicher. Denn ich ich verfolge Ihn und seine Bücher und seine Fotografien schon seit Jahren. Jetzt habe ich mir aktuell sein Buch „Perfect Exposure – Licht und professionelle Belichtung“ aus dem mitp Editon ProfiFoto Verlag durchgelesen. Dieses Buch kannte ich schon aus dem Original und englischer Sprache seit ein paar Jahren (2009 – welches über 60 Euro mittlerweile kostet….) und es wurde im Jahre 2016 auch in Deutsch aufgelegt.

Inhalt

im deutschen Paperback/Softcover-Buch „Perfect Exposure“ und dessen 192 Seiten im Format 23,5 x 25 cm aus dem mitp Verlag finden wir die folgenden Kapitel und Inhalte:

  • Die Grundmethode
  • Belichtung denken
  • Belichtung und Rauschen
  • Belichtungsstrategie für hohen ISO
  • Dynamikumfang des Sensors
  • Belichtungsdreieck
  • Szenenprioritäten
  • Für Farbe belichten
  • Zwölf Gruppen der Belichtungssituationen und ihre Lösungen
  • Das Zonensystem
  • High-Key und Low-Key
  • Für Schwarz-Weiß belichten
  • Silhouette
  • Irrelevante Lichter und Schatten
  • Die Belichtung später wählen
  • Selektive Belichtung
  • HDR-Bilder
  • Glossar

Tiefe und Duktus

Wie Ihr am obigen Inhaltsverzeichnis schon erkennen könnt geht Michael Freeman gründlich auf alle bewussten und auch unbewussten Aspekte der Belichtung und deren Beeinflusser und die generelle Fotografie ein. Dieses Buch ist mit seinen 192 Seiten kein „dicker Wälzer“ und ganz sicher keine „schwere unverständliche Kost“. Michael schreibt sehr gut erklärend und ausführlich genug ohne umschweifend vom Thema abzukommen. Dennoch hat er einen charmanten und keineswegs langweiligen Schreibstiel wie ich finde.

Grafik / Layout / Bilder

Die Bilder sind zum Teil von der ersten Original-Ausgabe aus 2009 bis zur letzten Ausgabe in Deutsch aus 2016 ausgetauscht worden. Aber (zum Glück!) nicht sehr viele, denn die Bilder sind unabhängig von ihrem vermeintlichen Alter sehr gut und aus der Lern-Zweck-Brille betrachtet genau richtig ausgewählt.

Die Mischung aus Fotografien, Text-Infoboxen und Grafik-Infoboxen ist genau richtig dosiert in meinen Augen. Die Bilder werden durch die Texte und die sehr gut (zumindest mir persönlich) wirkenden Infokästen und Hinweise erklärt. So geht der Inhalt des Lernens bei mir persönlich viel schneller und lang anhaltender in den Kopf. Ich könnte mir vorstellen das das Layout des Buches Perfect Exposure einigen zu „unruhig“ ist. Ich mag es so sehr  in diesem Fall und in diesem Kontext.

Links

Mein persönliches Fazit

Ich glaube ich bin bei Michael Freeman nicht wirklich objektiv, da  ich wirklich ein ganz großer Fan und Bewunderer von ihm, seinen fotografischen Werken, seinen Bildern und Texten bin. Deswegen habe ich auch dieses Buch „verschlungen“ obwohl ich wirklich sehr gut bei meinen Jobs mit der „perfekten Belichtung“ (Perfect Exposure = Buchtitel) zurecht komme. Ich mag seinen Schreibstil und denke das dieses Buch in jedes Regal all derer gehört die gute Fachbücher mögen und etwas lernen wollen, obwohl sie glauben alles zu wissen.

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer


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