Neuer Lese- und Bilderguck-Spaß: Andreas Jorns DIVERSITY

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Andreas Jorns verfolge ich in den Sozialen Meiden sehr lange und mag seine sehr ansprechende Art, seinen Bild-Stil und seinen regelmäßigen Spruch „der weltbesten Ehefrau„. Andreas ist jemand, den man nicht persönlich kennt, aber irgendwie das Bedürfnis hat den mal zu knuddeln und mit ihm mal einen Kaffee oder Bier zu trinken. Und irgendwann werde ich den Andreas genau dazu mal einladen… aber nun zurück zu meinem neuesten Bildband im Haus.

Über meinen sehr guten Hamburger Freund Stefan Seimer bin ich während unser letzten GIN-Tasting-Skype-Session auf DIVERSITY von Andreas Jorns aufmerksam geworden und habe mir diesen bestellt. Nachdem Andreas in seiner grandiosen Aktion meiner Freundin, die in der Medizin tätig ist, einen dieser Bildbände geschenkt hat, wollte ich Andreas etwas gutes tun und habe mir auch einen bestellt.

Andreas beschreibt sein Werk DIVERSITY mit den folgenden Worten:

Mit „diversity“ strebe ich den Spagat zwischen maximaler Abwechslung (nomen est omen) und erzählerischer Tiefe an wie z.B. bei „come undone“ und „Friday’s Child„. Zur Realisierung dieser Tiefe fallen die einzelnen Bildstrecken i.d.R. relativ lang aus und hin und wieder gibt es auch einen höheren Textanteil zu den Bildern. In Ausgabe #01 von „diversity“ sind acht verschiedene Bildstrecken enthalten.

Quelle: LINK

Ich habe diesen Bildband jetzt einmal bei meiner Partnerin Abends bei einem gemütlichen Radler angeschaut und jetzt schon zwei mal bei mir zu Hause. Ich glaube wirklich, mich hat noch nie ein Bildband so gefesselt wie dieser!

Warum fesselt mich DIVERSITY so?

Ich kann es nicht wirklich in Worte fassen.

Der unperfekte und dadurch für mich doch perfekte Bildstil von Andreas spricht mich sehr an. Das geniale und auf die Spitze getriebene Spiel mit der Schärfe und Unschärfe macht mich richtig an.

Die acht Bildergeschichten in DIVERSITY sind so gänzlich unterschiedlich, vom perfekten Frauenbildnis, bis zum völlig unperfekten männlichen Charakterportrait bis hin zur Strecke mit dem echten Orgasmus der jungen Frau (ein Thema an das man sich erst mal stilvoll heranwagen muss…).

Das ich selbst ein sehr großer Fan von Schwarz-Weiß-Fotos bin, das wisst Ihr alle als meine treuen Leser. Andreas Jorns ist in Sachen Schwarz-Weiß und Bildsprache schon lange eines meiner großen Vorbilder. Seine Bearbeitung gefällt mir zu 100 Prozent.

Der Bildband ist von der Verarbeitung und Haptik ein Genuss für die Augen und die Finger. Wie auch immer Andreas dieses Werk für nur 50 Euro hat produzieren lassen. Reich wird er ganz sicher nicht dadurch. Der Bildband wäre meines Erachtens locker 79 oder 89 Euro wert.

Andreas war bei FotoTV im Interview zu seinem Bildband. Das Video binde ich Euch hier mal ein:

Ist dieser Beitrag Werbung?

Na ja, irgendwie schon. Ich habe meinen Bildband selbst gekauft und Andreas kennt mich nicht einmal. Meine Freundin hat Ihren Bildband geschenkt bekommen mit der sensationellen Aktion von Andreas, wofür Andreas meinen allergrößten Respekt verdient hat. Also wenn Ihr dieses Posting in die Schublade „Werbung“ stecken möchtet nur zu, in meinem Kopf ist dieser Beitrag aus der Schublade „muss ich meinen Kumpels unbedingt empfehlen„.

Andreas, Du inspirierst mich! Danke!

In diesem Sinne – lasst uns Diversity ernst nehmen.

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

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