Lese-Ecke: In der Stadt fotografieren – Urbane Fotografie

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Projekt

„Als Fotograf sollten Sie versuchen, ein tiefergehendes Bild einer Stadt aufzuzeigen. Versuchen Sie, den Betrachter zu überraschen, indem Sie die Oberflächlichkeit verlassen und ein bisschen tiefer graben.“

… war einer der ersten Sätze die ich in diesem Buch „Urbane Fotografie – in der Stadt fotografieren: Sehenswürdigkeiten-Architektur-Menschen“ von Stefano Paterna aus dem mitp Edition, in dessen Vorwort, gelesen habe. Dieser Satz hat mich dazu getrieben, dieses Buch in einem Zug an einem Abend durchzulesen. Ein paar Tassen Tee und Kaffee später war ich durch das 22×22 cm quadratische Paperback-Buch durch und inspiriert öfter mit der Kamera durch die Stadt zu ziehen und die „Oberflächlichkeit“ zu verlassen mit der wir allzuoft durch die Urbanen Lebensräume des Alltags ziehen.

Inhalt

Die Themenliste und Kapitelübersicht liest sich gut und sehr umfassend was das Thema Stadt-Fotografie, oder neudeutsch „Urbane-Fotografie“, betrifft. Dort finden wir die folgenden Punkte:

  • Equipment
  • Datensicherung
  • Reisevorbereitung
  • Bildgestaltung
  • Nacht- und Restlichtfotografie
  • Filterfotografie
  • Langzeitbelichtungen
  • Panoramafotografie
  • HDR
  • Mitziehen
  • Rechtliche Aspekte
  • Streetfotografie
  • Menschen in der Stadt
  • Schwarz-Weiß-Fotografie
  • Themen und Motive
  • Fotoserien

Tiefgang

Fünfzehn Kapitel und 235 quadratische Seiten bringt das Buch aus dem mitp-Verlag mit. Die Texte sind sehr ausführlich aber auch nicht zu ausführlich. Der zu vermittelnde Stoff wird ausreichend transportiert zum Leser. Ich habe nichts vermisst, mich aber beim Lesen auch nicht gelangweilt durch unnötige Wiederholungen.

Layout

Das Layout ist großartig gestaltet finde ich. Ich habe mich pudelwohl beim ersten Durchblättern und auch beim finalen kompletten Durchlesen gefühlt. Das quadratische Format, die recht großen Fotos, die farblich unterlegten Texte und die Screenshots von Kameramenüs untermauern den Lernstoff in diesem Buch sehr gut.

Bilder

Die Bilder sind nicht wirkliche „WOW – sowas hab ich ja noch nie gesehen-Bilder“ aber sehr hochwertig und so gestaltet das diese wirklich jeder gut nachstellen kann. Zum Erlernen der Techniken und Aspekte der urbanen Fotografie diesen diese sehr gut und sind gut ausgewählt zu den jeweiligen Themen. Sehr gut haben mir die Bilder-Serien im letzten Kapitel, und diese können ganz sicher nicht nur mich anspornen wieder mal in „Projekten“ und „Serien“ zu denken bei dem nächsten „Urban-Bummel“.

Links

Mein persönliches Fazit

Das Buch hat mir Spaß gemacht. Mit diesem Satz könnte ich mein persönliches Fazit eigentlich enden lassen. Dennoch muss ich sagen, war mir dieses Buch etwas arg Technik und Equipmentlastig. Vielleicht hilft das Einsteigern bei der Wahl des richtigen Equipments, aber für jemanden der gefühlt schon alles hat (und damit meine ich nicht nur mich selbst) ist der Part der Technik und des Equipments eventuell etwas zu stark ausgeprägt in diesem Buch. Aber Spaß gemacht hat es mir auf jeden Fall und ich muss diese Woche noch zwei mal nach Frankfurt in die Innenstadt, also mitten ins „Urbane Getümmel“, und werde garantiert meine Kamera dabei haben und versuchen die „Oberflächlichkeit zu verlassen“. Hoffentlich lässt das mein Terminkalender zu. Danke Stefano Paterna für die Motivation dazu.

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer


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