Der Mann der es irgendwie alles anders macht – Scott Kelbys Lightroom Buch

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Scott Kelby – in der Fotoszene kein unbekannter und kein unbeschriebenes Blatt. Scott ist ein lange Jahre schon bekannter Vollprofi in vielen fotografischen Genres. Auch er hat ein Lightroom Buch heraus gebracht und in meinem „Lightroom-Content-Aufsaugen-Marathon-2018“ finde ich darf er auch nicht fehlen. So habe ich also auch sein 488 Seiten starkes Buch „Lightroom Classic und CC für digitale Fotografie“ gelesen und hier trifft es der Begriff Lesen wirklich, denn ich habe alles von ganz vorne bis ganz hinten gelesen.

Schreibstil

Erfrischend und Belebend würde ich seinen Schreibstil bezeichnen. Scott legt Regeln für den Umgang fest am Anfang des buches auf die er auch allzu gerne weiter hinten im Lehrmaterial verweist. Er ist direkt und ohne Umschweife auf den Punkt kommend und das imponiert mir sehr. Seine langjährige Erfahrung im Umgang mit Lightroom und der vielen Bildmengen kann man sehr schnell erkennen, auch in seinem Schreibstil.

Sein Arbeitsstil und Workflow

Er geht die Sachen, Anwendungen und Zielsetzungen eigentlich nahe zu überall gänzlich an als ich das seit Jahren tue. Ich schwöre auf Ordner und die Struktur dazu, er fordert seine Leser auf dringend die Finger von Orndern zu lassen um nur eines der vielen Beispiele zu nennen, die mir beim Lesen seines Buches aufgefallen sind. Sterne-Bewertungen werden überbewertet schreibt er und er arbeitet nur mit Markieren und De-Markieren, eben auch gänzlich anders als ich es tue und meinen Lightroom-Schülern zeige. Ist sein Weg in meinen Augen falsch. Nein, ganz und gar nicht, nur eben anders und genau das zeigt die Vielfalt, die der Anwender wählen kann, wenn er sich mit Adobes Lightroom einlässt um seine Bilder in Ordnung zu bringen und diese eben auch zu verarbeiten.

System für ein glückliches Lightroom-Leben…

… nennt Scott seine Art mit dem Programm Lightroom an die Bilddaten heranzugehen. Gefällt mir diese Formulierung.

Umfang und Tiefgang

Scott geht in die Tiefe und gliedert die einzelnene Themen auch allzuoft nach Einstreiger, Fortgeschrittenen und Experten-Level ein. Das ist gut strukturiert im Buch und verwirrt keinen der drei Levels an Usern beim Lesen. Scott Kelby geht auch auf Lightroom CC ein, aber das wirklich nur nebensächlich, wie ich finde, und man merkt seinen langjährigen Lightroom (Classic) Workflow durch und durch.

Layout und Struktur

Das Buch hat ein glasklares Layout und man findet sich auf der Stelle im „Lehr-Stoff“ zurecht. Das Buch ist ebenso gut als „Lese-Buch“, wie eben auch als Nachschlagewerk geeignet. Das Lesen bereit sowohl im Papier freue, wie eben auch in der PDF eBook-Variante die ich gerade auf dem iPad Pro gelesen habe.

Links

Mein persönliches Fazit

Scotts Lightroom-Buch gehört zu meinen „Top3-Lightroom-Werken“ und wer mit Lightroom gänzlich neu startet macht keinen Fehler sich auf Scotts Herangehensweise einzulassen. Wer schon mit seine langjährigen Erfahrungen mit Lightroom gemacht hat und seinen (eigenen) Weg gefunden hat, wie ich selbst auch, der bekommt frische und inspirierende Ideen an die Hand, wie man es auch machen könnte. Für beide Arten von Lesern und Lightroom-Usern lohnt sich das Buch auf jeden Fall.

Danke Scott Kelby für die inspirierenden Stunden und vielen kleinen Tipps und Kniffe. Hat Spaß gemacht Dein Buch zu lesen!

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer


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