#WeeklyBoys – Woche dreiundzwanzig – Offenheit – zwei Tage Berlin

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#WeeklyBoys - 23 - Offenheit - Berlin

Ich habe lange überlegt und auf der etwa fünf Stunden Heimfahrt aus der Hauptstadt in den Hochtaunuskreis viel gegrübelt. Mit welchem Wort beschreibe ich dieses eine ausgewählte WeeklyBoys-Bild?

Wir waren an diesem Wochenende in Berlin und haben viel zusammen erlebt und gesehen. Wir haben beide diese Stadt in seiner Offenheit und Toleranz erleben dürfen. Egal wo Du her kommst, egal wie Du aussiehst, egal welche religiöse Einstellung du lebst und auch egal welche sexuelle Ausrichtung Du hast – in dieser Stadt scheinen (zumindest hat es in diesen beiden Tage so auf uns gewirkt) alle gleich zu sein. Offenheit eben.

Diese faszinierende Stadt war zerrissen und gespalten und hat schreckliches erlebt. Gerade im Park mit dem Mauer-Denkmalpark kann man viel lesen und erfahren was an diesen Orten alles schreckliches passiert ist. Seine Hand an diese geschichtsträchtige 1 Mauer zu halten und diese “Wall” zu fühlen und darüber nachdenken wie hier Menschen kaltblütig in den Rücken geschossen wurde ist ein Erlebnis das wir nicht missen möchten. Wie verzweifelt müssen die Menschen gewesen sein um an solchen Stellen die Flucht zu versuchen? Wir waren und sind tief berührt.

Wir haben uns trotz Termine mit Familie und Freunden die Zeit genommen und diese Orte “gefühlt”.

Wir sind auch über den angrenzenden Friedhof gelaufen und haben dort einen jungen Mann mit seinem etwa dreijährigen Jungen ein recht frisches Grab gießen sehen. Die Gedanken, die einen bei diesem Anblick tief im inneren bewegen, muss ich Euch an dieser Stelle sicher nicht näher beschreiben.

Wir sind zudem ein Car-Sharing e-Auto gefahren, Roller gefahren unzählige Kilometer durch die Gegend gelaufen, mit dem Boot auf der Spree unterwegs gewesen, durch eine sehr gut sortierte Bildband-Buchhandlung geschlendert und haben viele Stunden mit der Familie und mit Fotofreunden verbringen können. (natürlich immer unter Corona Gesichtspunkten gehandelt und viel mit Maske und Abstand – was jedoch in Berlin nicht von allen so ernst betrachtet wird wie von uns beiden…)

Unsere Restaurant-Empfehlungen (beide auch mit Außen-Gastronomie):

  • Zur letzten Instanz
    … das Apfelküchlein – nie zuvor habe ich sowas leckeres gegessen!!!
    … übrigens das älteste Restaurant Berlins…
  • Cafe Berio (Mega Frühstück!)

Unsere Buchhandlungs-Emfehlung:

Wir durften wieder einmal erleben, dass man eine Stadt zu Fuß (oder mit dem Roller) viel “tiefer” und “echter” als mit dem Auto oder dem Bus erleben kann.

Berlin ist immer eine Reise Wert. Diese Stadt ist Offen und Tolerant.

Wir kommen wieder! Zwei Tage waren wieder einmal zu kurz…

Ich danke an dieser Stelle ganz besonders meinem lieben Schatz für die vielen spontanen Ideen und Herausforderungen und wunderschönen Stunden zu zweit quasselnd, ruhig, in Gedanken vertieft und ebenso für die Zeit mit der Familie und unseren Freunden. Hach…

Und wie war Euer Wochenende und Eure Woche?

Schöne Grüße – Euer WeeklyBoy & Fotofuzzy – Jörg Langer


Die #WeeklyBoys – klickt Euch mal rein:
Christian (Twitter) – Mark (Twitter) – Holger (Twitter) – Stefan (TwitterJürgen (Twitter)

3 Kommentare

  1. Ach Jörg,

    in Berlin könnten wir Wochen verbringen und fotografieren und hätten doch immer nur einen Teil gesehen und erlebt.
    Die Mauer ist beeindruckend und doch schon fast 32 Jahre Geschichte. Die SED-Machthaber haben alles getan, um an der Macht zu bleiben. Jedes Mittel war ihnen recht und man möge bitte nie vergessen, daß die heutigen “Die Linke”, vorher PDS die Rechtsnachfolger dieser SED sind. Buchempfehlung: Bräutigam, Die Aufarbeitung des SED-Unrechts
    Und jeregnet hattet och am Wochenende und zwar richtich dolle.
    Liebe Grüße,
    Dirk

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