Einhundert schwarz-weiße Eindrücke von meiner Insel – Fehmarn

In meinem Adobe Slate aus Fehmarn hatte ich Euch ja versprochen bald wieder ein paar schwarz-weiße Eindrücke zu zeigen. Beim sortieren der Bilder heute in Lightroom schmunzelte meine Frau, als ich öfter vor mich brummte „Mein Leben ist Schwarz-Weiß!“

Farbe ist toll, wird aber überbewertet finde ich. Die Bilder haben auf mich in dieser Reduziertheit in Schwarz-Weiß viel mehr Aussage und Inhalt.

Die blaue Stunde am frühen Morgen am Main in Schwarz-Weiß

Was ein bescheuerter Titel für einen Bilderbeitrag in meinem Blog. Aber irgendwie spannend muss sich doch so ein seniler Bettflucht-Spaziergang am frühen Morgen vor dem Büro-Meeting-Tag betiteln, oder?

Also eine Stunde früher nach Frankfurt fahren, kennt Ihr ja schon von gestern, aber da war es ein Versehen oder ein Zufall. Heute jedoch war es pure Absicht.

Fehmarn in Schwarz-Weiss

Vor ein paar Wochen hatte ich ja schon ein paar Bilder von unserer Woche auf Fehmarn gezeigt im Artikel „Warum eigentlich Fehmarn? Da gibt es doch nix…“. Gestern habe ich endlich die restlichen – sehr wenigen – Bilder gesichtet und bearbeitet.

Mit oder ohne Farbe?

Farbe ? … oder doch eher Schwarz-Weiß? Ich selbst gebe zu – und das wird seit Jahren zunehmend verstärkt bei mir – für mich (privat) bräuchte es keine Farbfotografie zu geben. Vielleicht bin ich ein Tri-X, Neopan oder T-Max-Mensch?

Eigentlich wollten wir ja einen „Skyline-Walk“ (immer schon englisch bleiben…) durch Frankfurt machen am vergangenen Donnerstag Abend, der dann irgendwie ins Wasser fiel, so das wir erst mal einen Australischen Abend im Yours gemacht haben und reichlich Fotoschnack und Spaßtalk betrieben haben. …

Irgendwie mache ich hier nur Hintergrundbilder…

… und die auch immer nur in Schwarz-Weiß und auch quasi immer nur ein Bild am Tag.

Nein, im Ernst, ich gehe jeden Tag mit meiner Frau und unseren beiden Hunden zig Stunden am Meer spazieren und wir genießen die Ruhe, das Meer, die frische und kühle Luft und ich habe auch immer meine Kamera dabei, aber ich mache extrem wenig Aufnahmen. Wir sind nun schon 4 Tage komplett auf der Insel und ich habe in meiner Kamera immer noch den ersten Akku und die erste Speicherkarte.

Nirgends kann man in der Stadt ruhiger spazieren gehen als dort…

Direkt gegenüber dem Tagungshotel, in dem ich die letzten drei Tage zu einem Seminar gesessen habe, liegt der Frankfurter Südfriedhof. Eigentlich wollte ich in der Mittagspause einen kleinen Spaziergang dort hin machen und mal die Nase durch die Eingangstür stecken, aber da lag meine Kamera im abgeschlossenen Tagungsraum. Also verschob ich diesen Spaziergang auf das Seminarende am heutigen Abend.

PARIS IM GEHEN – Jetzt auch als Album

Das erste Album ist bereits verschenkt und fand großen Anklang. Wir haben festgestellt, das „man“ (also wir selbst) viel zu selten mal an einem Projekt oder nennen wir es an einer Idee arbeiten und etwas daraus machen. Viel zu oft steckt man die vorhandene Energie in Projekte für andere und nicht für sich selbst.

Gerade beim Bilder machen für Euch und diesen Blogbeitrag habe ich beide Alben wieder durchgeblättert bei einer Tasse Kaffee und war direkt wieder in den Gassen von Paris unterwegs – zumindest mit dem Kopf.