Empfehlung? Was kannste empfehlen? – Wie kommt man(n) eigentlich zu seiner Kameraausrüstung?

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Wie kommt man(n) eigentlich zu seiner Kameraausrüstung?

Jörg, kannste mir mal ne Kamera(ausrüstung) empfehlen?
Jörg, was soll ich mir für ne Kamera kaufen?
Jörg, Du kennst Dich doch aus, sag mal welche Kamera brauche ich wirklich?

Es vergeht keine Woche in der ich solche Fragen nicht im Kollegen, Bekannten oder (Online-) Freundeskreis gestellt bekomme.

Leider sind die Antworten darauf alles andere als einfach oder trivial zu finden, so wie es auf den ersten Blick erscheinen mag.

Jeder Jecke ist anders…

… oder so. Jeder hat andere Vorlieben, andere Anwendungsfälle, andere Ideen, andere Ziele oder auch andere Denkstrukturen. Für den einen ist das Sony Kameramenü total intuitiv, für den anderen ist es das von Nikon, und das von Sony viel zu komplex. Der andere liebt das einfache Leica Menü, der nächste wieder mag das verschachtelte Canon-Menü. Der eine liebt viele Knöpfe an der Kamera, der andere mag es puristisch und geht lieber in Menüs, wenn er was verstellen mag. Bei den fotografischen Vorlieben tuen sich gerade Einsteiger oft sehr schwer die noch gar nicht wissen ob sie eher der Weitwinkel-Typ sind oder doch eher im Telebereich ihre Vorlieben liegen. Der eine ist eher der AllRound-Zoom-Typ, der wieder andere erläuft sich seine Motive lieber mit dem “Fuß-Zoom” und steht mehr auf Festbrennweiten.

Es ist eben doch viel komplexer und gar nicht einfach, etwas zu empfehlen und mit dieser Empfehlung direkt “ins Schwarze” zu treffen.

Zu dieser “Problem-Stellung”, oder nennen wir es lieber “Challenge” bin ich vor kurzem über die zwei interaktive Checklisten zur Ausstattung (DSLR und DSLM) digital gestolpert – je nachdem, ob Portraits, Landschaften, Makros oder Sport/Action zu den favorisierten Motiven gehören. Zusätzlich bieten sie einen ersten Kostenüberblick, sodass gerade Einsteiger den finanziellen Aspekt ihres neuen Hobbys besser einschätzen können.

Fachlich unterstützt wurde das Idealo Team dabei u.a. von den Fotografen Matthias Haltenhof, David Köster und Stephan Forstmann.

  • >Hier< geht es zur interaktiven Checkliste für die DSLR (Spiegelreflexkamera)
  • >Hier< geht es zur interaktiven Checkliste für die DSLM (spiegellose Systemkamera)

Klickt Euch da mal rein. Ich denke das kann sehr vielen “suchenden” helfen sich im großen und undurchdringlichen Dschungel des Kameramarktes besser zurecht zu finden.

Bin auf Eure Feedbacks gespannt und werde diesen Link zu diesem Blogbeitrag nun die nächsten Monate als Antwort auf die obigen “Jörg, kannste mal…-Fragen” verschicken.

Würde mich sehr freuen, wenn ich Euch damit helfen konnte.

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

3 Kommentare

  1. Da haben sich ein paar Leute richtig viel Mühe gemacht.
    Mich wundert, daß bei den DSLR die D850 ganz oben ist. Das ist doch der Platz von Canon.

    Sony…. Ich bin schon ein bißchen älter und verhalte mich wie ein klassischer Mann. Das soll hier bedeuten, daß ich Anleitungen erst lese, wenn alle Möglichkeiten der Fehlbedienung erschöpft sind. Bei Sony reicht meine verbleibende Lebenszeit nicht mehr aus und telefonbuchdicke Anleitungen haben mich von jeher abgeschreckt.

    Was mir bei den Links fehlt, ist der Hinweis, daß man nicht alles neu anschaffen muß. Es sind so viele gute, gebrauchte Kameras und Objektive im Umlauf. Da kann man schnell viele Euros sparen.
    LG Dirk

  2. Soso, die Frau (Name entfernt) scheint ja reihum die Blogger abzuklappern …

    Zur Tabelle DSLR:
    Wie kommen die darauf, eine DSLR habe einen APS-C-Sensor?
    Kann sein, muß aber nicht.

    Wie kommen die drauf, eine DSLR schaffe 5 Bilder/s?
    Meine können 9 bzw. 10 …

    Wie kommen die drauf, der Sensor habe 24MP?
    Da gibt’s alles zwischen 20 und 60 oder so …

    Ich hör an der Stelle lieber auf.
    Eins noch: der optische Sucher braucht nicht nur weniger Strom, er liefert das Bild vor allem in Echtzeit (und nicht zeitverzögert) – wichtig bei Sport- und Tierfotografie bei schnellen Bewegungen …

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