#WeeklyPhotoBooks – Woche zehn – 28mm. Nah. Hart. Laut.

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#WeeklyPhotoBooks

In 2015 habe ich meine Leica Q, die erste, gekauft und fing mit der 28mm Edelkamera an meine fotografische Leidenschaft neu aufzustellen. In dieser Lebensphase habe ich einen sehr aufstrebenden Fotografen durch die Social Media kennenlernen dürfen, das jedoch leider bis heute noch nicht Face to Face. Tomaso Baldessarini, ein Berliner Fotograf, hatte ein Projekt von 2016 bis 2017 durchgezogen und Manhattan so gezeigt wie es ist. Bunt, Hart, Nah, Voll und irgendwie schräg. Auf 325 Seiten und annähernd 2 Kilo Papier erzählt er mit 318 Bildern im Bildband 28mm Edition Manhattan die Geschichte der Metropole. 

Tomaso Baldessarini

28mm Edition I Manhattan is a visually authentic, intoxicating and emotional rollercoaster ride. A camera, a 28mm lens and the closeness of the photographer allow the observer to submerge into a never-seen-before world. The book is a piece of real life. A slice of life.

Quelle: 28mm auf der Homepage von Tomaso

“…ohne viele Worte…”

… und dennoch voll von Geschichten. Tomaso schafft es Geschichten zu erzählen, wach zu rütteln und aufmerksam zu machen ohne jeglichen Texte zu den Bildern. Er transportiert die Stimmungen der Straße – laut, schreiend und aufdringlich.

Würde ich mir dieses Buch wieder kaufen?

Auf jeden Fall. Nicht weil es mit der Leica Q gemacht wurde, sondern vielmehr weil es gänzlich anders aufgenommen wurde, als ich es machen würde. 

Würde ich dieses Buch abgeben?

Nein, so lange ich Platz für Bildbände im Haus habe, auf keinen Fall. Tomaso ist anders und deswegen mag ich seine Bilder und Werke so sehr.

Zusammengefasst

Nicht mein Stil – und gerade deswegen so wertvoll für mich!

Diese Härte und diese Nähe sind nicht mein Stil, und gerade deswegen ist dieses Buch eine fast zwei Kilogramm schwere Inspiration und eine Reise nach Manhattan (vor Corona).

In 2017 schrieb ich selbst in einem alten Artikel über dieses Buch:

Die Bilder und das Buch sind:

  • KEIN Mainstream
  • KEINE Reiseführer-Aufnahmen
  • KEINE leichte Kost
  • NICHT jedermanns Geschmack

… und genau sowas mag ich. Brutal harte Kontraste, viel tiefe schwarze Anteile in den Bildern und dazu sehr helle Gesichter. Die Bilder zeigen meines Erachtens das echte Leben und die echten Menschen auf der Straße von Manhattan und nicht das was wir im Hollywood-Style auf Netflix und Co vorgestellt bekommen.

Und genau das trifft heute noch zu! Ich liebe es!


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Wie geht es weiter?

Habt Ihr Lust auf die noch folgenden WeeklyPhotoBooks-Beiträge dieser Serie? Dann stellt Euch einen virtuellen Wecker auf meine Kategorie #WeeklyPhotoBooks. Ein paar Schmankerl der “analogen Bilderschau” habe ich noch für Euch.

Lesen bildet. Fotografie macht Bilder. Bilder machen Emotionen. Oder so…

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

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