Der Juni 2026 war einer dieser Monate, bei denen man am Ende denkt:
„War das wirklich alles nur in vier Wochen?“
Es war ein Monat zwischen Arbeit, Reisen, Konzerten, Fotografie, Technik, Taschen, Kundenprojekten, Familienzeit, Vorfreude auf Norwegen und auch ein paar sehr persönlichen Gedanken.
Und genau darum geht es in meinem neuen Mettbrötchen Juni 2026.
Hier könnt Ihr Euch das Video direkt anschauen:
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Zwischen Taunus, Zitronenbaron und Monatsrückblick
Gedreht habe ich dieses Mettbrötchen diesmal draußen in der Natur, irgendwo auf einer Brücke im schönen Taunus. Mit etwas Straßenlärm, vorbeifahrenden LKWs, Zügen, Naturgeräuschen und einer herrlichen Begrüßung meines Nachbarn:
„Jörg, du siehst aus wie ein Zitronenbaron von Sizilien.“
Damit war der Ton für dieses Video eigentlich schon gesetzt.
Es wurde ehrlich, direkt, etwas chaotisch, manchmal nachdenklich und wie immer ohne Hochglanz-Drehbuch.
Zwei Tage ohne Internet
Ein Thema im Juni war leider auch:
zwei Tage ohne Internet.
Danke an dieser Stelle an die Deutsche Glasfaser. Wenn die Leitung läuft, läuft sie super. Wenn sie nicht läuft, merkt man aber sehr schnell, wie abhängig man inzwischen vom Netz ist.
Smart Home ohne Internet ist dann plötzlich gar nicht mehr so smart. Arbeiten im Homeoffice wird schwierig, mobile Hotspots sind im Dorf schnell überlastet und am Ende sitzt man dann eben doch wieder irgendwo im Café, um über Mobilfunk seine Arbeit erledigen zu können.
Berlin mit Antje und Unheilig
Ein echtes Highlight war unser Wochenende in Berlin.
Antje und ich hatten ein paar Tage nur für uns. Familie treffen, gemeinsam essen gehen, Zeit miteinander verbringen und als emotionaler Höhepunkt:
das Comeback-Konzert von Unheilig.
Der Graf nach zehn Jahren wieder live auf der Bühne – das war schon besonders.
Musikalisch, emotional und menschlich war dieses Wochenende einfach bitter nötig und wunderschön.
Frankfurt, Helene Fischer und ein WOW-Wochenende
Ein weiteres Highlight war ein Wochenende in Frankfurt mit meinem guten Freund Martin und meiner großen Tochter Janina.
Wir waren gemeinsam beim Helene Fischer Konzert im Deutsche Bank Park.
Musikgeschmack ist natürlich immer persönlich. Aber was diese Frau an Show, Akrobatik, Tanz, Technik und Bühnenpräsenz abliefert, ist wirklich beeindruckend.
Ich habe schon viele Konzerte, Shows und Musicals gesehen, aber das war schon ein echtes Brett.
Norwegen ruft – aber welche Tasche kommt mit?
Ende Juli geht es für uns als Familie auf Kreuzfahrt in die norwegischen Fjorde.
Und natürlich stellt sich für mich als Fotograf und Taschenfreak sofort die Frage:
Welche Kamera nehme ich mit?
Welche Objektive?
Und vor allem: welche Tasche oder welcher Rucksack darf mit?
Auf meiner letzten großen Norwegenreise 2018, damals ein Roadtrip mit rund 9.000 Kilometern in vier Wochen, hatte ich den Compagnon Explorer Plus Arctic dabei – den Vorgänger des heutigen Element Backpacks.
Aktuell sieht es danach aus, dass mich diesmal der Compagnon Element Backpack V2 begleiten wird. Mal sehen…
Ob ich dann wirklich viel Equipment nutze oder am Ende doch wieder nur eine Kamera in der Hand habe, wird sich zeigen.
Hardware im Juni
Auch technisch war im Juni einiges los.
Ein großes Thema war mein Video zur Nikon Z8, die für mich so etwas wie der „Ducato des Handwerkers“ ist. Kein Prestigeobjekt, sondern ein echtes Arbeitsgerät.
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Dazu kam mein Video zum manuellen Fotografieren mit der Nikon Zf und den Voigtländer Nokton Objektiven.
Besonders das Trio aus:
- Voigtländer Nokton 28 mm
- Voigtländer Nokton 40 mm
- Voigtländer Nokton 75 mm
macht mir privat unglaublich viel Spaß.
Das passende Video mit vielen Bildbeispielen findet Ihr hier:
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Außerdem neu oder erwähnenswert im Juni:
DeltaHub SSD-Magnete
Sehr praktisch, wenn man externe SSDs zwischen mehreren MacBooks nutzt und nicht möchte, dass diese ständig am kurzen Kabel herumbaumeln.
https://deltahub.io/en-eu/products/holdx-magnetic-mount?variant=51741604872525
Atomos Shinobi II
Mein externer Videomonitor für die Nikon Z8 und Zf – gerade bei hellen Bedingungen und bei längeren Videoproduktionen extrem hilfreich.
https://amzn.to/43YVN6e
Dazu kamen SmallRig Cages, ein wenig Bastelarbeit mit Doppeldeckeln für meine Voigtländer Objektive und weiterhin der Oura Ring 4, der bei mir aktuell viele Gesundheitsdaten im Alltag sammelt.
Taschenfreak im Juni
Natürlich gab es auch wieder reichlich Taschencontent.
Wotancraft Pilot 88
Die limitierte Wotancraft Pilot 88, entstanden in Zusammenarbeit mit Chris von PetaPixel, musste ich mir einfach anschauen.
Sehr edel, sehr besonders und limitiert auf 200 Stück.
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Manfrotto Advanced Hybrid Backpack M III
In Berlin gesehen, später online gekauft und natürlich direkt vorgestellt.
Ein spannender Hybrid aus Rucksack, Schultertasche und Aktentasche.
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Think Tank Photo PhotoCross 14
Auf diese Tasche hatte ich mich sehr gefreut.
Leider hat Think Tank Photo ausgerechnet das Notebook- bzw. Tabletfach weggelassen. Für viele vielleicht kein Problem, für mich persönlich aber ein echter Knackpunkt.
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Think Tank Photo Shape Shifter 37L
Ein ganz anderes Konzept: groß, wandelbar und außergewöhnlich.
Dazu habe ich ein echtes Unboxing und einen ersten Eindruck aufgenommen.
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Stativfreak
Im Bereich Stative war der Juni etwas ruhiger.
Ich warte weiterhin auf ein kleineres Videostativ von Benro, das leichter ist als mein großes schweres Setup, aber trotzdem sauber ausnivelliert werden kann.
Außerdem suche ich weiterhin nach passenden Gegenstücken für DJI-Klemmen, ähnlich wie es sie bei Insta360 gibt. Falls jemand einen Tipp hat: immer her damit.
Software und KI
Softwareseitig arbeite ich weiterhin mit einer Mischung aus klassischen Tools und neuen KI-Werkzeugen.
Lightroom, Photoshop und Final Cut gehören für mich nach wie vor zum Alltag. Dazu kommen Canva, ChatGPT, Claude, Gemini, DeepSeek und andere KI-Tools.
Aktuell teste ich viel hin und her. Einerseits gefällt mir Claude momentan sehr gut, andererseits steckt in ChatGPT über die Jahre unglaublich viel Historie und Workflow.
Das Thema bleibt spannend.
Aufträge und Projekte
Beruflich war der Juni gut gefüllt.
Unter anderem mit:
- Imagefilm für die Gemeinde Wehrheim
- Foto- und Videoproduktionen für den Freizeitpark Lochmühle
- Content Creation für Elektro Wagner
- Social Media Begleitung für das Sanitätshaus Schäfer
- Hochzeiten bei fast 40 Grad
- Familien-Shootings
- Business- und Contentproduktionen
Besonders der Imagefilm für die Gemeinde war eine spannende Herausforderung. Nicht wegen der Kamera, sondern wegen Wetter, Terminplanung, Abstimmungen und der Frage, wie man viele schöne Aspekte einer Gemeinde in rund 90 Sekunden unterbringt.
Private Fotografie
Privat war im Juni vor allem die manuelle Fotografie mit der Nikon Zf und den Voigtländer Nokton Objektiven ein Thema.
Berlin, Frankfurt, etwas Street, etwas Familie, etwas Reisegefühl.
Das bewusste Drehen am Fokusring, das langsamere Arbeiten und der Spaß an manueller Fotografie haben mir wieder gezeigt, warum ich privat nicht immer das schnellste Autofokus-System brauche.
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Leseempfehlung
Meine Leseempfehlung des Monats ist:
ZEIT von Rüdiger Safranski
Ein spannendes Buch über Zeit, Langeweile, Wahrnehmung und die Frage, wie wir mit unserer Lebenszeit umgehen.
https://amzn.to/3T9T1IX
Film- und Serienempfehlungen
Im Juni gesehen oder angefangen:
Light Hunter Iceland
Eine hochwertige und sehr sehenswerte Doku von und mit dem Schweizer Fotografen Stefan Forster.
Don’t Blink – Robert Frank
Wurde mir empfohlen, hat mich persönlich aber nicht abgeholt.
Dutton Ranch auf Paramount
Mag ich sehr.
Marshals auf Paramount
Ebenfalls genau mein Ding.
Vikings
Angefangen, aber definitiv nichts für meine Frau. Sehr martialisch, sehr blutig, aber durchaus spannend.
YouTube-Empfehlung
Spannend fand ich außerdem dieses Video:
Wechsel ich auf Mittelformat? Nikon Z8 vs Fuji GFX100S II feat. Holger Graeber Photography
Da ich selbst sowohl mit Nikon Z8 als auch mit Fuji GFX arbeite, habe ich in dem Video einiges wiedererkannt.
Podcasts und Hören
Gehört habe ich im Juni unter anderem:
Fotografie tut gut – FTG 310
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Pixelpeeper #47 mit Mathias Koch
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Hörbücher gab es im Juni tatsächlich keine.
Musikalisch war der Monat geprägt von:
- Unheilig
- Helene Fischer
- Die Toten Hosen
Besonders das Album „Trink aus, wir müssen gehen!“ inklusive Bonusalbum „Alles muss raus!“ lief bei mir häufiger.
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Mein persönlicher Appell
Zum Schluss wurde das Mettbrötchen sehr persönlich.
Es ging um Freundschaft.
Um ehrliches Feedback.
Um direkte Worte.
Und darum, dass echte Freundschaften auch aushalten sollten, wenn man sich sagt, was einen verletzt oder stört.
Nicht beleidigend.
Nicht respektlos.
Aber offen und ehrlich.
Manchmal kostet Ehrlichkeit Nähe.
Manchmal zeigt sie aber auch, welche Freundschaften wirklich belastbar sind.
Ich glaube, wir sollten viel mehr miteinander reden. Nicht hintenrum, nicht weichgespült, nicht ausweichend, sondern ehrlich und respektvoll.
Das ist nicht immer leicht.
Aber vielleicht genau deshalb so wichtig.
Fazit
Der Juni 2026 war voll.
Voll mit Arbeit.
Voll mit schönen Momenten.
Voll mit Technik.
Voll mit Fotografie.
Voll mit Gedanken.
Und voll mit Vorfreude auf das, was kommt.
Danke, dass Ihr mich auch bei diesem Mettbrötchen wieder begleitet.
Hier geht es noch einmal direkt zum Video:
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Beste persönliche Grüße – Euer Jörg
