Der April 2026 war einer dieser Monate, bei denen ich zunächst dachte:
„War eigentlich gar nicht so viel los.“
Und dann schaut man in seine Notizen, ins Tagebuch, in den Kalender – und merkt: Doch. Da war sogar eine ganze Menge los.
Es war ein Monat zwischen Familie, Arbeit, Fotografie, neuen Werkzeugen, viel Bahnfahren, Taschenfreak-Momenten, Aufträgen, Podcasts, YouTube-Empfehlungen und einem kleinen, aber für mich ziemlich großen Kamera-Wagnis.
Das passende Video dazu findet ihr hier:
Mein April VLOG auf YouTube ansehen
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Unterwegs zwischen Magdeburg, München, Oldenburg und Berlin
Im April waren wir eine Woche mit dem Wohnwagen im „wilden Osten“, wie ich es gerne nenne – im Bördekreis bei Magdeburg. Familienzeit, Opas besuchen, mit den Zwillingen unterwegs sein, ein bisschen arbeiten im Wohnwagen und im WLAN der Familie. Eine schöne Mischung aus Alltag, Familie und Selbstständigkeit.
Außerdem bin ich im April wieder ordentlich ICE gefahren. München, Oldenburg, Berlin – alles mit der Bahn. Und ich muss sagen: Ich fahre mittlerweile wirklich gerne Zug. Arbeit und Entspannung lassen sich für mich dort ziemlich gut miteinander verbinden. Notebook aufklappen, ein bisschen schneiden, schreiben, sortieren oder einfach mal aus dem Fenster schauen.
In Oldenburg waren meine Frau und ich bei einem sehr guten Freund an der Nordsee, um sein Segelboot für die Saison fertig zu machen. Mast stellen, Takelage vorbereiten, Strippen sortieren, alles einmal fit machen. Viel Arbeit, aber herrlich. So ein Mast auf einem Boot stellt sich eben nicht von alleine – und erst recht nicht ohne eine gewisse „Grundspannung“.
Berlin war dann wieder eine Mischung aus Job und Freundschaft. Ein beruflicher Termin, etwas fotografisches Arbeiten und ein Treffen mit einem sehr guten Freund. Solche Reisen mag ich sehr, weil sie immer auch Raum bieten, neue Kameras im echten Alltag kennenzulernen.
Das private Highlight: Der erste Geburtstag unseres Enkelchens
Das eigentliche Highlight im April war aber ganz klar der erste Geburtstag unseres Enkelchens.
Ein Jahr. Wahnsinn.
Wir haben mit der Familie im Freizeitpark Lochmühle gefeiert, eine Grillhütte reserviert und einen richtig schönen Familientag rund um die kleine Maus gehabt. Meine Frau und ich haben ihr außerdem etwas Besonderes geschenkt: einen selbst bespielten Kreativ-Tonie.
Für alle, die nicht wissen, was das ist: Eine Toniebox ist im Grunde der moderne CD-Player für Kinder – nur ohne CD. Kleine Figuren werden auf die Box gestellt und spielen dann Hörspiele, Musik oder eigene Inhalte ab.
Wir haben mit Hilfe von KI eigene Lieder erstellen lassen und danach ein kleines Hörbuch selbst eingesprochen. Mit Oma, Opa, unserem Hund Chili, einem Delfin namens Flitzflosse und einem kleinen Pinguin. Die Produktion war ein Riesenspaß – und ich musste beim Schneiden wahrscheinlich mehr Lacher entfernen als Versprecher.
Dass die Kleine den Tonie jetzt selbst aus dem Regal nimmt, auf die Box stellt und Oma und Opa hört, ist einfach unbezahlbar.
Hardware: Die Leica Q3 ist gegangen – die Fujifilm GFX100RF ist gekommen
Kommen wir zur Fotografie. Und hier wird es für manche vielleicht kurz schmerzhaft.
Ich habe mich von meiner Leica Q3 28 getrennt.
Ja. Wirklich.
Dafür ist die Fujifilm GFX100RF eingezogen. Nachdem für die GFX100 II bereits die Leica Q3 43 gehen musste, ist nun auch die Q3 28 gegangen. Das klingt vielleicht hart, aber für mich war es am Ende eine sehr klare Entscheidung.
Die GFX100RF bietet mir mit ihrem 35mm-Objektiv umgerechnet ungefähr den klassischen 28mm-Blickwinkel – nur eben mit 100 Megapixeln und Mittelformat-Sensor. Und da ich aktuell unfassbar viel Freude an diesem „größer als Vollformat“-Thema habe, war die Entscheidung für mich richtig.
Ich bin mit der Kombination aus der großen Fujifilm GFX100 II und der kompakteren GFX100RF gerade sehr glücklich. Das ist kein Sponsoring, keine bezahlte Werbung, sondern schlicht mein Werkzeug. Ich kaufe diese Dinge, weil ich damit arbeite, meine Projekte umsetze und meinen Lebensunterhalt verdiene.
Ricoh GR IV und DJI Osmo Pocket 4
Zur Ricoh GR IV möchte ich eigentlich nicht viel sagen. Sie ist eingezogen. Sie ist klein, sie ist stark, sie ist eine Hosentaschenkamera – und ich glaube, darüber wird es irgendwann noch ein eigenes Video geben.
Auch über die DJI Osmo Pocket 4 wollte ich eigentlich nicht reden. Habe ich dann aber doch getan – gemeinsam mit Marco und Dennis in unserer Live-Session „Iso & Espresso“.
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Iso & Espresso Livestream ansehen
Die Osmo Pocket 3 und ich sind nie so richtig warm geworden. Bei der Osmo Pocket 4 ist das anders. Sie macht nicht unfassbar viel neu, aber irgendwie funktioniert sie für mich besser. Ich hatte sie in Berlin intensiv dabei und genau dafür ist sie perfekt: Hosentasche auf, Kamera raus, kurze Sequenz drehen, weitergehen.
MacBook Neo – das Video, das ich eigentlich nicht machen wollte
Dann gab es noch ein Video, das ich gar nicht machen wollte: mein Video zum MacBook Neo.
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Ich dachte, das Thema sei längst totgeredet. Aber offenbar gab es doch viele Fragen: Warum ein MacBook Neo, wenn man schon ein iPad Pro und ein MacBook Pro besitzt? Warum kein MacBook Air? Und warum kleben eigentlich Sticker auf dem Notebook?
Letztere Frage hat erstaunlich viele Kommentare ausgelöst. Ich gebe zu: Damit hatte ich nicht gerechnet. In der Kreativszene sind Sticker auf Notebooks nun wirklich keine Revolution. Aber Apple-Content scheint nochmal ganz eigene Diskussionen hervorzubringen.
Taschenfreak-Momente im April
Natürlich gab es auch im April wieder Taschen. Wäre ja sonst kein richtiger Monat.
Der Compagnon Adapt 25L war wieder im Einsatz. Dazu gibt es auf meinem Kanal bereits reichlich Material, also musste ich dazu nicht noch einmal ein eigenes Video machen.
Richtig spannend wurde es aber mit dem Shimoda Explore V2 35 in Schwarz, den ich mit der DSLR Large Core Unit V3 bekommen habe. Gerade mit Mittelformat ist das Thema Tasche nicht trivial. Die Kamera ist nicht gigantisch viel größer als eine große Vollformatkamera, aber diese paar Zentimeter machen in Rucksäcken oft den Unterschied.
Beim Shimoda passt das für mich sehr gut.
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Shimoda Explore V2 Review ansehen
Dann waren da noch die Wotancraft Parashooter SLIM Gurte, die ich unter anderem an kleineren Kameras ausprobiert habe.
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Wotancraft Gurte Video ansehen
Und dann kam Berlin.
Ich war bei Calumet am Hauptbahnhof, wollte eigentlich nur ein bisschen schauen – und war schwach im Geiste. Dort stand die Peak Design Everyday Sling 10L in der Farbe Ocean. Ich habe sie gesehen, angezogen, gekauft.
Peak Design Everyday Sling 10L beim Hersteller ansehen
Aus dieser Schwäche wurde dann noch mehr: Der Peak Design Everyday Backpack 30L in Ocean mit Tech Pouch ist ebenfalls bei mir gelandet. Dazu gibt es ein eigenes Video.
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Peak Design Backpack Video ansehen
Außerdem habe ich gebraucht einen Wandrd Prvke 11L geschossen. Der kleine Prvke mit fest verbautem Kameraeinsatz interessiert mich sehr, gerade weil er so schmal und kompakt ist. Dazu wird noch ein separates Video folgen.
Aufbewahrungsboxen für Originalverpackungen
Ein sehr unspektakuläres, aber extrem praktisches Thema: Originalverpackungen.
Ich bewahre gerne Kartons von Kameras, Objektiven, Apple-Geräten und Zubehör auf. Gerade beim Wiederverkauf finde ich es schöner, wenn ein Produkt wieder in der Originalverpackung weitergegeben werden kann.
Das Problem: Diese Kartons verteilen sich irgendwann im ganzen Haus. Garage, Dachboden, Keller, Schrank – überall lag etwas.
Meine Lösung: große 180L Heavy Duty Aufbewahrungsboxen bzw. Taschen mit Deckel/Reißverschluss. Dazu habe ich mir eine einfache Liste angelegt: Tasche 1, Tasche 2, Tasche 3 – und darin steht, welche Verpackung wo liegt. Simpel, aber effektiv.
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Stativfreak: Benro Tortoise und K&F Concept
Auch zum Thema Stative gab es ein Video. Ich habe mir die Benro Tortoise Serie angeschaut – unter anderem das TTOR35C mit GX35 Kopf und das kleine TTOR03C mit GX25 Kopf. Außerdem war auch ein K&F Concept Mini-Stativ Thema.
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Benro Tortoise Stativ Video ansehen
Software: Apple Creator Studio, Logic und Handbrake
Softwareseitig habe ich mich weiter mit Apple Logic beschäftigt, weil ich im Bereich Ton noch mehr Möglichkeiten haben möchte. Dadurch bin ich auch tiefer in die Apple Creator Suite eingestiegen.
Eine klare Empfehlung im April ist aber Handbrake. Das Tool nutze ich schon lange, um große Videodateien deutlich kleiner zu rechnen. Gerade wenn man Dateien für verschiedene Plattformen, Geräte oder Weitergaben vorbereiten möchte, ist Handbrake extrem praktisch.
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Ausstellungen, Print und World Press Photo
Eigentlich wollte ich am 16. April in den Leitz Park zu „Mauretanien – mit dem Erzzug in die Sahara“. Leider musste ich das wegen Termindruck ausfallen lassen. Schade, denn das hätte mich sehr interessiert.
Immerhin habe ich mir mal wieder eine gedruckte Fotozeitschrift gekauft: die Digit. Ich lese zwar sehr viel digital auf dem iPad, aber es war tatsächlich schön, mal wieder ein Magazin in der Hand zu haben.
Sehr empfehlenswert ist außerdem ein Blick auf die World Press Photo Gewinner 2026.
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Solche Bilder erden einen sehr schnell. Die eigenen Probleme werden plötzlich etwas kleiner.
Aufträge: Business-Shootings, Imagefilm und Webseiten
Beruflich läuft es aktuell wirklich gut.
Ich hatte ein Business-Shooting in München – mein erstes Business-Shooting komplett mit digitalem Mittelformat. 1.000 Fotos bedeuteten am Ende 235 GB Daten. Das ist schon eine Ansage. Aber die Dateien aus der Fujifilm GFX100 II sind beeindruckend. Ich hatte selten so fertige Dateien direkt aus der Kamera.
Außerdem gab es ein Business-Portrait-Shooting für die DQS in Frankfurt. Auch hier kam die GFX100 II zum Einsatz, unter anderem mit dem 110mm f/2.0. Ein Setup, das einfach unglaublich viel Spaß macht.
Ein größeres Mai-Projekt wird der Imagefilm für die Gemeinde Wehrheim. Ein spannendes Projekt mit vielen Abstimmungen, vielen Ideen, viel Koordination und einem großen Endgegner: dem Wetter.
Dazu kommen Webseitenprojekte, unter anderem für ein Sanitätshaus und einen Dachdecker. Die Selbstständigkeit bleibt also lebendig.
Film- und Serienempfehlungen
Im April habe ich „The Stringer“ auf Netflix gesehen. Eine spannende Dokumentation über ein weltbekanntes Foto aus dem Vietnamkrieg und die Frage, wer dieses Bild tatsächlich gemacht hat.
The Stringer auf Netflix ansehen
Außerdem habe ich „Palermo Shooting“ gesehen. Ein Film von Wim Wenders mit Campino in der Hauptrolle. Künstlerisch, fotografisch, etwas speziell – aber sehenswert.
Palermo Shooting auf Rakuten.tv ansehen
YouTube-Empfehlungen im April
Eine große Empfehlung ist „THE CREATORS“. Eine sehr gut produzierte Serie, in der Content Creator Aufgaben lösen müssen. Stark gefilmt, gut geschnitten und sehr kurzweilig.
Weitere YouTube-Empfehlungen aus dem April:
Zerstört der Wiesner Fotografen und was traut Canon sich?
1 gutes Foto pro Woche – Nina Papiorek
Frankfurt: Ilse Bing, Königin der Leica | ARTE
Street Photography With 100MP Fuji Medium Format
Ich habe Berlin abstrakt fotografiert – Robin Krone
iPhone 17 Pro vs Professional Camera
SOOC: Straight-Out-Of-Cinema | Fujifilm GFX100RF Experience
Die wahre Magie der Fotografie – Krolop & Gerst
Nimm das Einfache ernst – Ein Gedanke zur Fotografie
Gerade letzteres Video blieb bei mir hängen – vor allem wegen des Satzes: „Ich wünsche dir Mut, das einfach ernst zu nehmen.“
Podcasts und Hören
Ich bin ein großer Podcast-Hörer. Beim Hundespaziergang, im Zug, beim Bilder bearbeiten – ich brauche oft etwas auf den Ohren.
Im April gehört:
Couple & Company – 5 Wege, wie KI unser Business wirklich besser macht
Luigi muss nach Hause – Abenteuer Reportagefotografie
Pixelpeeper #42 – Wo ist Pavel?
Pixelpeeper #43 – Wir zerlegen seinen YouTube Kanal
Pixelpeeper #44 – Zwischen Gipfeln und Gezeiten
Außerdem liefen Punch & Punchlines, Onkel Bobcast und jede Menge YouTube als Audio. Ich bin tatsächlich oft eher YouTube-Hörer als YouTube-Gucker.
Musik im April
Musikalisch lief unter anderem:
Garth Brooks, Die Toten Hosen, Sarah Connor und Depeche Mode.
Nicht übermäßig viel Musik, weil Podcasts im April klar dominiert haben. Aber gerade Depeche Mode hat wieder schöne Erinnerungen an ein Konzert geweckt.
Mein Appell für den Mai
Der April war voll. Mit Arbeit, Familie, Fotografie, Reisen, neuen Werkzeugen, neuen Ideen und vielen kleinen Momenten.
Und wie immer endet mein Monatsrückblick mit einem Appell:
Gönn dir Genuss.
Im Leben.
In der Liebe.
Und im Job.
Mach es so, dass es dir Spaß macht. Dann wird es auf jeden Fall besser.
Der Mai ist gestartet. Machen wir was draus.
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Eigene Videos und Erwähnungen
Iso & Espresso Livestream
MacBook Neo Video
Shimoda Explore V2 Review
Wotancraft Gurte Video
Peak Design Backpack Video
Benro Tortoise Stativ Video
April VLOG auf YouTube
Gear & Tools
Victorinox Taschenmesser
Aufbewahrungsboxen
Peak Design Everyday Sling 10L Ocean
Handbrake Video Compressor
Inspiration & Fotografie
Film & Serien
The Stringer auf Netflix
Palermo Shooting
YouTube Empfehlungen
THE CREATORS Trailer
Wiesner News
Nina Papiorek Interview
Ilse Bing ARTE Doku
Fuji GFX POV
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Fujifilm GFX100RF Experience
Krolop & Gerst
Einfach ernst nehmen
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Couple & Company
Luigi muss nach Hause
Pixelpeeper #42
Pixelpeeper #43
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