Woche VIER, FÜNF, SECHS und SIEBEN und ein Lebenszeichen

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Auweija, vier Wochen nichts mehr von mir hören lassen hier bei den Digitalen-Augenblicken. Der Grund dazu lässt sich schnell zusammenfassen.

  • Woche VIER: Unterirdisch viel Arbeit im Hauptjob.
  • Woche FÜNF, SECHS und leider auch die aktuelle Woche SIEBEN: Grippe – Ausgenockt – Out of Order – Nix geht mehr.

Aber wir Ihr seht, ich habe meine Login-Daten für den Blog nicht vergessen und Euch auch nicht. In den letzten Wochen lief aber dennoch alles auf Sparflamme und stark ausgebremst. Ihr wisst ja, so eine Männergrippe ist nicht harmlos! Smile.

An Test-Equipment wartet hier auf mich und dann hoffentlich bald auch in Form von Reviews, Blogpostings und Videos auf Euch:

… Ihr seht, ich musste leider viel „liegen lassen“ und konnte in den letzten fast zweieinhalb Wochen weder Videos drehen, noch einen klaren Gedanken für Blogspostings finden. Das wird aber jetzt so langsam wieder besser und ich werde so langsam von der „Netflix-Genesungs-Couch“ wieder den Standort an den Videotisch und Schreibtisch wechseln. Gebt mir noch ein paar Tage – dann gibts wieder mehr Content vom Fotofuzzy.

Was habe ich denn alles gelesen?

Links zur Fuji X-E3 (von der ich mich aber wieder getrennt habe):

Warum habe ich mich von der Fujifilm X-E3 wieder getfrennt?

Einige habe es mitbekommen und ich habe jede Menge Fragen dazu bekommen. Nun das ist nicht ganz einfach. Eine Kamera muss für mich einiges erfüllen. Zum einen muss es ein Partner sein bei dem die Chemie stimmt. Zum anderen muss sie das tun was ich will und zum anderen müssen die Ergebnisse so sein wie ich sie persönlich mag, denn nur wenn ich mit den Files Aufnahmen zufrieden bin kann ich diese auch mit gutem Gewissen an Kunden weitergeben. Und genau da ist der Knackpunkt bei der X-E3 gewesen. Die Kamera und ich haben super harmoniert und die Chemie der Hardware war super. Die Kamera hat sich super und zuverlässig bedienen lassen und genau so gearbeitet wie ich das wollte und wie ich das mag. Leider aber – und das verstehe ich wirklich nicht – hat Fujifilm es immer noch nicht geschafft das Problem des X-Trans-Sensors bei feinen Strukturen wie Gras oder auf Wasseroberflächen in den Griff zu bekommen. Das hat mich vor einigen Jahren schon an der X-Pro 1 und X-T1 massiv gestört und es ist immer noch nicht final gelöst. Der Sensor liefert tolle Farben, rauscht wirklich sehr gering und es passt alles – bis auf die Strukturen – und das leider oder zum Glück für die Fujifilm-User – nicht immer. Diese Unsicherheit ob ich das in meinen Files wiederfinde wenn ich vom Fotografieren nach Hause komme, und auch das Unverständnis warum die Entwicklung eines Fuji RAWs mindestens drei mal so lange dauert wie das aus einer Nikon oder Leica, hat die Chemie leider nicht funktionieren lassen. Und deswegen sind wir getrennte Wege gegangen und haben uns einvernehmlich getrennt. Ich mag sie und sie mich – aber zusammen passt es leider nicht. Ach übrigens, ich rede immer noch von der Kamera, der Fujifilm X-E3.

Ja ich weiß die militanten Fuji-User sehen das Problem nicht, das gibt es angeblich gar nicht und ich bin selbst schuld das ich mit Lightroom arbeite – aber genau das will ich und alle meine anderen Kameras und Werkzeuge haben damit kein Problem. Es ist nicht mein Wunsch ein anderes Tool zu verwenden, da meine kompletten Workflows darauf abgestimmt sind. Ich bleibe bei Lightroom.

Und jetzt – was kommt jetzt als Ergänzung zur Leica Q als „kleines System“?

Eine gute Frage… im Moment steht eine Olympus PEN-F hier bei mir mit ein paar kleinen schicken Linsen und ich teste – noch zu Hause, und hoffentlich bald wieder draussen im echten Leben – ob ich meinen inneren Schweinehund (ala „mFT ist der Sensor zu klein… Mimimimimiiiiii“) überwinden kann. Der erste Eindruck ist gut und die Files gefallen mir sehr gut. Ich werde Euch daran teilhaben lassen.

„Mit mFT kann man nicht freistellen – mit dem kleinen Sensor ist immer alles scharf“

Ja den Satz kenne ich und diesen Satz habe ich selbst oft genug benutzt. Völlig kommentarlos habe ich dazu mal zwei Bilder für Euch:

Nikon D750 – FullFrame – 50mm 1.4 @ f1.8
Olympus PEN-F – mFT-Sensor (Faktor 2x) – 25mm 1.8 @ f1.8

Physik kann man nicht ändern oder auslegen – das ist so, aber dennoch finde ich das man durchaus freistellen kann. Bildet Euch selbst ein „Bild“ davon.

Ich werde das Olympus und auch das Panasonic-System im Auge behalten, denn ich glaube das beide Firmen ziemlich viel ziemlich gut machen. Es bleibt spannend….

Was habe ich mir in den vier Wochen alles angeschaut?

Weblinks und Folgen-Empfehlungen?

Was kommt sonst noch so?

Nun wenn man so mit dem Tablet auf der Couch liegt und sich überlegt ob man den tödlichen Männerschnupfen überlebt und was man alles in seinem Leben noch unbedingt tun wollte, dann kommt man schnell (zumindest ich…) nach Norwegen und auf den langjährigen tiefen Wunsch den Norden von Norwegen endlich mal kennen zu lernen, nachdem wir das untere Drittel des Landes fast besser kennen wie die eigene Heimat. Also in den Norden, genauer gesagt zu den Lofoten, soll es gehen. Der Plan wird immer Reifer, der Zeitpunkt steht auch schon fest und wenn alles gut geht wird das in den nächsten zwei Wochen so richtig fix gemacht und ich kann Nord-Norwegen, die Lofoten und eine Boots-Tour zu den Walen dieses Jahr noch von meiner „Lebens-Liste“ erfolgreich streichen.

Google-Earth auf dem iPad und ich sind übrigens jetzt ganz dicke Freunde geworden.

Zu dieser Reiseplanung passend habe ich noch ein Web-Fundstück für Euch:

Die Planungen werden finaler und machen zudem noch sehr viel Spaß!

Nun Ihr Lieben, ich sage danke, das ihr mir und meinem kleinen Blog hier treu geblieben seid trotz der Pause der letzten Wochen und ich freue mich auf neue Artikel und nette Talks mit Euch – rund um die Fotografie, das Licht und das Leben.

Passt auf Euch auf und macht einen Umweg um die Grippe – die braucht echt niemand!

Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

 

12 Kommentare

  1. Gute Besserung weiterhin und gut, dass Du den fast immer tödlichen Männerschnupfen langsam wieder los wirst :-)

    mFT und Freistellen: Zwischen den Bilder liegt halt schon ein deutlicher Unterschied und meins wäre das persönlich nicht wenn ich ehrlich bin. Ich bin mir bewusst, dass ich mit meinem APS-C-Sensor irgendwo ziwschen den beiden Bildern liege, aber mFT wäre mir da zu sehr Kompromiss wenn ich ehrlich bin. Dabei sind die Olys schon sehr geniale Kameras, für mich halt mit dem falschen Sensor.

  2. Hallo Joerg,
    auch von mir gute Besserung!
    Beste Grüße
    Rudolf
    P.S. Bei mir ist im Dezember auch eine PEN-F eingezogen (und sie wird bleiben), bin gespannt, wie es bei Dir weitergeht ;-)

  3. Hallo Joerg,
    noch etwas vergessen: Adobe geht mit den Olympus-RAW-Daten „nicht so gut um“, m.E. sehen sie viel schlechter als die JPEGs direkt aus der Kamera aus. Seit ich DXO Optics nutze, sehen die Ergebnisse viel besser aus. IdR reichen mir aber auch die JPEGs ;-)
    Beste Grüße
    Rudolf

  4. Hallo Jörg,

    Na dann auch von mir Gute Besserung!
    Freu mich schon auf den Bericht zur Oly Pen-F. Will mir selber auch einmal eine kaufen als Ergänzung zu meiner OM-D E-M5.

    Schönes Wochenende
    Mattias

  5. Hallo Jörg,
    ich muss jetzt einmal anmerken, dass mich immer wieder fasziniert, wie viel Du liest. Bei dem was sich bei mir alles Stapelt, bin ich da echt immer neidisch ;o)

    Neidisch bin ich auf euer Vorhaben mit Norwegen. Es ist echt genial. Wenn ich es richtig sehe, plant Ihr es als Roadtrip? Wenn ja, darf man danach die Eckpunkte haben? Das steht auch noch auf unserer Liste für die kommenden Jahre.

    Denn zuerst planen wir erst mal einen Roadtrip durch Deutschland. Und da muss ich mich für das Bild mit der Excel-Tabelle bedanken. Ich habe schon hin und her überlegt, wie ich die Grundlage aufbaue. Manchmal sieht man das Einfachste vor lauter Gedanken nicht…
    Hast Du die Links in der Datei auch am iPad eingestellt, oder danach am PC?

    Grüße vom ansonsten stillen Mitleser,

    Andreas

    1. Hi Andreas,

      danke für Deinen Kommentar. Ja Norwegen ist im Moment als Roadtrip gedacht. Natürlich werde ich danach auch darüber in Form eines Reisetagebuches berichten – vielleicht auch während der Reise schon (wenn sie denn stattfindet).

      Die Tagesetappen habe ich mit Google Maps geplant und diese mit der Google Maps „Teilen“ Funktion zu diesen Links in der Exceltabelle gemacht. Diese XLS habe ich dann auch via Dropbox und Files-App auf dem iPad. Erstellt habe ich die Planungs-Excel am Rechner.

      Ich hoffe Deine Fragen damit beantwortet zu haben – ansonsten melde Dich bitte einfach noch einmal.

      Liebe Grüße – Jörg

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