USB3 ist nicht gleich USB3. Zwei USB Sticks im Vergleich. Freecom vs. Lexar.

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USB3 Stick 64GB Lexar vs. Freecom

Cloud hin oder her, ein USB Stick kann durch nichts ersetzt werden. In meinem Workflow, der sicher in den letzten Jahren sehr Cloud-lastig wurde findet ein guter und schneller USB Stick jeden Tag dennoch seinen festen Platz.

Seit geraumer Zeit nutze ich einen 64GB USB3 Stick aus dem Hause Freecom. Dieser Stick, ein FREECOM DATABAR 64 GB USB 3.0 Stick, ist aus sehr edlem Metallgenhäuse mit einer kleinen Kappe und ist, so dachte ich bisher, schön schnell.

In den letzten Tagen habe ich netterweise einen USB 3 Stick von Lexar geschickt bekommen um diesen zu testen und darüber zu berichten. Bekommen habe ich den LEXAR JUMPDRIVE P10 USB 3.0. Da ich meinen bisherigen Freecom Stick extrem liebe war ich natürlich skeptisch, was da von Lexar kommt. Der Stick, den Ihr auch auf den Bildern seht, ist auch aus einem Metallgehäuse mit einer schwarzen Kunststofffront auf der Oberseite. Der Stick hat keine Kappe, die man verlieren kann, sondern einen Einrastbaren Schiebemechanismuss, mit dem man den eigentlichen USB Stecker „einziehen/einfahren“ kann. Damit ist der Stecker aber immer noch, zum Beispiel für Feuchtigkeit „zugänglich“, jedoch tiefer eingefahren.

Kommen wir zu den Geschwindigkeitsthemen:

Ich habe zwei Kopieraktionen gestartet und diese mit der Smartphone Stop Uhr gemessen (also kein echter wissenschaftlicher Test :-)) und diese Ergebnisse teile ich hier gerne mit Euch:

  • 137 Dateien in Summe 8.88GB (Videofiles) – eher große Dateien
    vom Macbook Pro von SSD auf den USB 3 Stick kopieren:

    • Freecom – 04:45,0 minuten
    • Lexar – 00:54,9 minuten <— WOW !!!
  • 755 Dateien in Summe 4,68GB (Musikfiles) – eher kleine Dateien
    vom Macbook Pro von SSD auf dem USB 3 Stick kopieren:

    • Freecom – 02:27,5 minuten
    • Lexar – 01:31,6 minuten

WOW, ist das ein Geschwindigkeitsunterschied, oder? Gerade bei den großen Dateien bin ich fast vom Stuhl gefallen wie der Lexar „abgeht“. Das ist für mich eine echte Rakete die Lexar hier auf den Markt gebracht hat.

Lexar selbst gibt die Geschwindigkeit auf der Verpackung mit 265MB/s, lesend und 245MB/s schreibend an.

Ich bin der festen Überzeugung, das mein bisher geliebter Freecom USB 3 Stick ab heute eher ein „Backup-Schubladen-Dasein“ fristen wird und der Lexar zu meinem extrem schnellen dauerhaften Begleiter wird.

Ich hoffe sowas hilft Euch, auch wenn es nicht direkt aus meinem Fotoleben kommt, aber man kann auch gut Fotos darauf sichern :-).

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

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4 Kommentare

  1. Nun ja, der Jumpdrive P10 64 GB von Lexar kostet heute bei Amazon ab 114,39 Euro.
    Wer die hohe Geschwindigkeit braucht, ist damit sicher gut bedient. Ansonsten kann man zu den „langsamen“ Noname Stick greifen, die es gelegentlich im Real oder anderswo im Angebot zu kaufen gibt.

    1. Hallo Uwe,

      da bin ich zum Teil bei Dir und Deiner Meinung.

      Wenn man keine wichtigen, kritischen Daten oder Daten die sich nicht mit 0815 Aufwand replizieren lassen transportieren will muss es kein Stick für über 100 Euro sein der so schnell ist.

      Wer aber schon mal versucht hat 10 oder 20GB „mal eben schnell“ auf einen Stick zu kopieren der beim „Real“ an der Kasse für 9,95 lag, der weiß wie nervig das sein kann, diese Warterei.

      Das schöne ist doch, das der Markt für jeden etwas bietet. Was mich nur sehr verwundert hat waren die Geschwindigkeitsunterschiede bei zwei gleich teuren und und vom USB Port her identischen Sticks.

      LG Jörg

  2. Hallo Jörg, USB Sticks sind ne feine Sache, aber die Cloud muss ich nicht ständig suchen 😉
    Ausserdem haben meine Mac´s eh kein USB 3.0 🙁
    Ansonsten ein nettes Teil, werde an dich denken wenn ich doch mal wieder einen USB Stick brauche.

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