Die Essenz der Fotografie – ein starkes Buch

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Mit meiner lieben Frau „nur kurz“ in die Stadt gehen um ein paar Dinge einzukaufen und einen leckeren Kaffee zu trinken endet dann doch mal gerne in Investitionen die nicht auf der Einkaufsliste und teil meines Plans waren. So auch der Spaziergang durch den Frankfurter Hugendubel und mein neuester Buchkauf.

Solange Du hier bei den Büchern schaust gehe ich mal in die Fotoabeteilung, Schatz….

Ich bin erschrocken das die „Fotoabteilung“ nur noch so klein ist und nur noch aus einem sehr kleinen Regal besteht und das in einem Buchladen über drei oder vier Etagen… irgendwie erschreckend wo doch immer mehr Bücher über das schönste Thema der Welt geschrieben werden – die Fotografie.

Nun, das Regal war klein, aber der Inhalt war gut. Das heute hier gezeigte und kurz beschriebene Buch viel mir sofort ins Auge, da das Titelbildcover ein Motiv aus meinem Alltag ist, das ich sehr oft am Morgen hier in den Wäldern des Taunus so oder so ähnlich sehe. Als ich es aus dem Regal nahm dachte ich mir, das bestimmt wieder ein Buch mit vielen Bildern und wenig Erklärung und wenig „Content“ zum eigentlichen Thema, das „Sehen lernen und bewusster gestalten – also die Essenz der Fotografie„, so wie der Titel es versprach.

Die ersten Seiten die ich aufschlug hatten gar keine Bilder. Ups. Sehr gut! Ein Buch zum Lesen!

Laut Amazon ist das Buch erst Mitte Dezember auf den Markt gekommen. Normalerweise bekomme ich in meinen Social Media Accounts immer mal was erzählt zu neuen Büchern, in diesem Falle war es mir am vergangenen Wochenende komplett neu als ich es im Laden durchblätterte.

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Vierundreisig Euro investiert und das gute Stück mit nach Hause getragen. Ich nehme das Fazit schon mal vorneweg, es hat sich gelohnt. Sowohl das Tragen des Buches einen Vormittag durch die Stadt, als auch die investierten nicht geplanten Euros als auch die Zeit in das Lesen des Buches.

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Bruce Barnbaum beschreibt die einzelnen Themen sehr ausführlich und „anfassbar. Die Kapitel in seinem Buch laden zum „Denken“ und „Nachmachen ein, die da wären:

  • Schauen, Sehen, Beobachten
  • Persönliche Interessen zu Bildern machen
  • Warum und für wen man fotografiert – eines meiner Lieblingskapitel
  • Inspiration durch Realismus und Abstraktion
  • Das Wesen von Kreativität und Intuition
  • Lernen durch Fortbildung
  • Theoretisches Wissen und Material für kreatives Arbeiten
  • Regeln brechen für die Leidenschaft
  • Technische Informationen

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Ich finde es großartig das der Autor die Exif Daten in seinem Buch als Liste im Anhang integriert hat. So kann ich wenn es denn für mich wichtig ist, diese nachschlagen, werde aber beim Betrachten des Bildes oder des Inhaltlichen und textlichen Content nicht von technsichen Details abgelenkt von den inspirierenden Themen.

Für mich ist dieses Buch eine echte Bereicherung beim Lesen und auch im Fotoliteratur-Regal.

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

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