Blogparade: Fotografie-Blog-Bühne – Oder auch – Warum das alles eigentlich?

Digitaler-Augenblick.de

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„Nabelschau der beliebtesten oder einfach schreibagilsten Fotografie-Blogs oder auch die Bühne der Selbstdarsteller unter den Menschen die eine oder mehrere Kameras haben und sich Fotograf nennen…“

… so oder ähnlich könnte man eine Blogparade in der sich Fotografen selbst darstellen mit Ihrem Blog gut bezeichnen. Da ganz klingt provokativ und ein bisserl negativ, meint Ihr?

Stimmt, ich habe es extra mal polarisierend dargestellt, denn für einige der „ganz großen“ ist das lächerlich solch eine Blogparade und für viele andere ist es unabdingbar daran teilzunehmen. Viele brauchen den Traffic für den inneren Frieden und für eine gleichmäßige Atmung nachts im Schlaf. Unique Visitors und Hits des eigenen Blogs sind für viele wichtig, wie der eigene Herzschlag.

Jetzt kommts, Achtung: Mir ist das völlig egal! Jawohl. Ich habe in diesem Blog hier bei den Digitalen-Augenblicken nicht mal ein Analysetool wie Google Analytics oder so laufen über die Zugriffe und Aufrufe, denn ich blogge aus einem einzigen Grund in meiner Freizeit auf diesem Blog – aus Spaß und Freude an den Themen.

Für mich ist mein Blog, dieser hier zumindest, wie in „Braindump“, in dem ich meine Gedanken zur Fotografie und den anschließenden Themen strukturiere und darüber nachsinne und das eben öffentlich in Form eines Blogs – meine Digitalen-Augenblicke eben. Das ganze tue ich neben meinem 40-50h Job im Marketing in der IT Branche und meiner nebenberuflichen Passion der Hochzeits- und Peoplefotografie und neben meinen andren Blogs Taschenfreak.de, Stativfreak.de, 000000ffffff.de und Leicakuh.de. Ja und in dieser reichlich vorhandenen Freizeit, neben allen diesen „Aufgaben“, nennen wir sie mal „Projekte“, blogge ich hier auf diesen Seiten meine Fotothemen auf dieser Plattform, mit der ich auch in diesem Jahr wieder an der Blogparade von Fotografr.de und dem äußerst sympatischen Michael Omori Kirchner teilnehme. Michael habe ich leider immer noch nicht versönlich kennengelernt, was ich sehr schade finde, denn ich mag seine Art in seinem Blog und in seinen Videos sehr.

Michael fordert die Fotografie-Blogger-Welt, zumindest die deutschsprachige, erneut auf, mit ein paar wenigen Antworten auf leichte Fragen an seiner Blogparade teilzunehmen. Dann wollen wir mal…

  • Ich blogge, weil ….
    • …. oh wie gut, dass ich diese Frage schon in meinem Plädoyer oben beschrieben habe. Also hier nochmal, ich blogge aus Spaß am Thema und um meine Gedanken, die mich immer umtreiben zur Fotografie, etwas zu strukturieren und zu dokumentieren. Scheinbar gefallen diese Digitalen-Augenblicke auch dem einen oder anderen, da ich relativ viele Nachrichten bekomme, „was denn los sei“ wenn ich mal ein paar Tage nichts „denke“ und poste auf diesem Blog.
  • Meine Fotos zeichnen sich aus durch ….
    • Tja, einige meiner „Follower“ und Freunde sagen immer „dem Jörg seine Bilder müssen immer knallen“ und ich glaube da raus zu hören, dass meine bunten farbigen Bilder immer recht knallig in den Farben und meine Schwarz-Weiß-Bilder immer voller Kontraste und echtem Schwarz und echtem Weiß sind. Diese „Grau-Matsche“ dazwischen oder flaue farbige Bilder sind gar nicht meins und ich regele gerne auch an meinen Bildern in den Reglern an den Grenzen herum. Mir gefällt es, meinen Kunden auch, sonst würden sie mich nicht so rege buchen, also mache ich damit weiter.
  • Den größten Schritt in meiner fotografischen Entwicklung habe ich durch …. gemacht
    • Tja, wie beschreibt man das am besten? Es sind mehrere Faktoren meiner Meinung gewesen. Ich nenne es mal „fotografisch erwachsen werden und auf eigenen Beinen stehen“.
      Ich habe meinen eigenen Stiefel gefunden und den gehe ich unbeirrt und ohne Alles und Jeden nachahmen zu müssen.
      Es gibt nur wenige von denen ich mir etwas abschaue oder die mich wirklich inspirieren. Das soll keinesfalls arrogant oder hochnäsig klingen, denn ich lerne jeden Tag dazu und Weiterbildung in fachlicher und erst recht in charakterlicher Hinsicht ist mir extrem wichtig, aber dass alles lerne ich nur um meinen eigenen Stil und mein eigenes Ding weiter zu machen und mich in meinem Weg weiter zu entwickeln und eben nicht um so zu sein wie ein X- oder wie ein Y-Fotograf. Ich mag sehr viele Stilrichtungen anderer Fotografen, lebe aber mittlerweile meinen „eigenen Stiefel“, denn mit dem macht es mir am meisten Spaß.
      Seit ich diese „Unabhängigkeit“ für mich erreicht habe und in diesem Zuge auch meine Ausrüstung dramatisch verkleinert habe und auf das wesentliche reduziert habe, geht es mir persönlich besser und ich werde zudem auch vermehrt gebucht, und zwar nicht wegen meines Equipments oder meiner fachlichen Kenntnisse, sondern wegen der Ergebnisse die dabei heraus kommen. Ich glaube sagen zu können, das ich fotografisch Erwachsen geworden bin in den letzten Jahren – und trotzdem jeden Tag dazu lerne und lernen möchte. Ein Tag ohne etwas Weiterbildung und Lernen ist ein verlorener Tag für mich.
  • Meine fotografischen Fähigkeiten möchte ich vor allem im Bereich …. weiter voranbringen
    • Bilder machen, die in Erinnerung bleiben mit dem kleinstmöglichen technischen Aufwand. Weniger ist mehr! (<-Mein Lebensmotto!)
  • Dieses fotografische Projekt werde ich im Jahr 2016 umsetzen: …
    • Jeden Tag ein schönes Schwarz-Weiß-Bild aus meinem Alltag. Ja das möchte ich machen. Wollt Ihr das auch, dass ich das mache?

So Ihr lieben, das war mein Senf zur Blogparaden-Wurst.

Danke Euch fürs Lesen und für Eure vielen Nachrichten und Kommentare. Auch ohne Analytics und Klickraten-Tool weiß ich das ich eine schöne Leserschaft habe und danke hiermit Euch allen für Eure Treue und Euer Feedback. Weiter so! Ich mag Euch!

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

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8 Comments

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  8. Hi Jörg,
    gerade über deine Taschenfreak Seite stoße ich immer wieder, da lässt mich meine Liebe zu Taschen (nein ich bin keine Frau) einfach schwärmen. Diesmal über die Blogparade über dich zu stoßen finde ich schon sehr witzig 😉
    Dein Bericht über Adobe Lightroom habe ich aufgrund eigener schmerzlich suchenden Anwendungsfällen gelesen. Weiter so!
    Schöne Grüße
    Timon

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