Müssen es die neuesten und schnellsten Speicherkarten sein?

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20140514-Lexar-SD400x

Die Frage des Posting-Titels ist sicher eine der meist diskutiertesten Themen aller Fotoforen. Da ich selbst bei meinen Backup Karten einen Refresh gebraucht habe, ging mir natürlich wieder mal die selbe Frage durch den Kopf.

Als „erste“ Karten habe ich meinen Fujifilm X-T1´s und in der Sony A7R die 600x SD-Cards von Lexar drinne als 64 GB und 32 GB Versionen. Damit komme ich, auch auf Hochzeiten, schon arg weit. Dennoch brauche ich „Backup-Karten“, wenn es am Abend bei der Feier längere Serien bei der Feier und Party gibt. Aber muss es da die schnellste (und damit teuerste) Version sein?

Auf der letzten Hochzeits-Emotionen-Reportage habe ich am Abend bei Tanz und Party viel mit dem Autofokus der Fujis gespielt und getestet und dabei lange Serien geschossen. Die „Master-Karten“ mit Kirche und Paarshooting hatte ich schon aus den Kameras genommen und im Stoß- und Wasserfesten Case weggelegt. Die Tests habe ich dann alle mit den „langsameren“ 400x SD-Cards gemacht.

Und, waren die 400x er SD-Cards wirklich merklich langsamer?

Ich hatte im Vorfeld mit einem guten Freund am Telefon schon die selbe Diskussion dazu und kann Euch sagen, ich habe beim Shooting keinen merklichen Unterschied feststellen können. Ich habe etliche Serien mit teilweise 30 direkt aufeinanderfolgenden Bilderserien mit RAWs (ca. 32 MB pro File) und JPGs Fine (ca. 5 MB pro File) geschossen und kurz darauf gleich wieder solche Serien. Pro Serie sind das dann mal schnell um die 1 GB Daten, die da sehr schnell weggeschrieben werden müssen. Das haben die 400x SD-Cards astrein und schmerzfrei in den Fuji X-T1´s verarbeitet und ich konnte keinen merkbaren Unterschiede zu den deutlich teureren 600x SD-Cards feststellen können. Ich habe keine Messungen und „Diplomarbeiten“ dazu gemacht, wollte Euch aber an dieser Erfahrung ohne Messergebnisse teilhaben lassen um vielleicht auch ein paar Euros zu sparen. Bei den 32 GB Cards sind das (im Moment) Unterschiede von 29 Euro vs. 49 Euro. Das ist nicht unerheblich.

Ob die Karten im Reader beim Lesen von SD-Card und kopieren der Daten auf die SSD im Rechner langsamer ist, kann ich Euch nicht sagen, da ich das unbeobachtet mache indem ich bis zu vier SD-Cards in meinen Lexar Workflow Reader stecke und diese zeitgleich auf den Rechner kopiere und danach erst ins LR importiere. Durch den Reader kann ich bis zu vier SD -Cards gleichzeitig kopieren (via USB3) und habe somit keinen zeitlichen Stress da ich in der Zwischenzeit andere Themen machen kann.

Wie handhabt Ihr das?  Kauft Ihr immer die schnellsten Karten? Stellt ihr Unterschiede fest im täglichen Arbeiten mit den Karten in Euren Kameras? Bin gespannt auf Eure Kommentare!

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

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Ein Kommentar

  1. Nein, ich kaufe mir nie die neusten und/oder schnellsten Karten, weil ich sie nicht brauche, so als Hobbyfotograf.
    Bei mir zählt das Preis-Größe-Verhältnis und die Zuverlässigkeit. Ich nutze Karten von SanDisk, Transcend und sehr gerne Samsung. Lexar ist klasse, war mir bisher aber zu teuer. Inzwischen geht das aber auch, sofern man nicht die Größten nimmt.

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