Aufrechter Office-Betrieb und die strikte Trennung zwischen Job und dem Rest

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20150115_Hochkant_01

Gelesen habe ich schon oft von der sogenannten Pivotfunktion meiner Bildschirme aber genutzt habe ich die noch nie.

Für was um Himmels willen braucht man einen Bildschirm den man um 90 Grad auf Hochkant drehen kann?

… fragte ich mich oft wenn ich das gelesen habe. Bis ich es selbst versucht habe… Seit heute sind meine beiden „Office-Rechner“ im Hochkant oder Portraitmodus auf dem Schreibtisch meines HomeOffices in Betrieb und es ist genial.

Vorteile:

  • Websites müssen kaum noch gescrollt werden.
  • Fascebook wird zum reinen Vergnügen.
  • Word mach wieder Spaß.
  • Excel ist ja ein cooles Programm. 🙂
  • Outlook ist der Hammer in Hochkant.
  • zwei Bildschirme in Hochkant nebeneinander brauchen den selben Platz auf dem Tisch wie vorher einer!

Nachteile:

  • Desktopfreigaben via Lync oder Skype oder Team-Viewer sind für die Gegenstellen etwas „überfordernd“, erst Recht beim 27″er mit 2.560 x 1.440 bzw. 1.440 x 2.650 px in der Auflösung.
    • Lösung: nicht den ganzen Desktop sharen, sondern nur einzelne Programme und die dann kleiner ins Querformat ziehen. Dann klappts auch wieder mit den Agenturen oder Kollegen im Sharing.
  • Powerpoints basteln – ungewohnt – geht aber!
  • Lightroom ist bei Querformatbilder recht schmal mit „nur“ 1.440 px in der Breite.

Da ich im Online Marketing oft den zweiten Rechner nutze um zu checken was man außerhalb des Firmennetzes sieht und oft Anmelde-/Registrierungsseiten als „externer“ teste sind zwei Rechner, einer davon im Firmenetz via VPN und einer extern wie ein Kunde sehr wertvoll in der täglichen Arbeit. Da der Platz auf dem Schreibtisch aber wie so oft begrenzt ist, habe ich mich für diese Variante entschieden.

Ich setze am privaten Surface Pro 3 einen 27″ ein und am Firmenrechner einen 24″ TfT. Beide sind via Displayport angeschlossen, da dieser Anschluss mit der Pivotfunktion, also beim Drehen am wenigsten Stress macht.

Bei den Tastaturen und Mäusen ist mir wichtig, das beide identisch sind, da ich ein absolutes Gewohnheitstier bin und ungerne auf unterschiedlichen Tastaturen tippe.

Für einen Bildbearbeitunsgrechner kann ich das nicht uneingeschränkt empfehlen. Unsere Fotoworkstation, die am anderen Schreibtisch steht, hat einen 27″ TfT in Quer- und einen anderen 27″ TfT im Hochformat angeschlossen. So kann Lightroom, Photoshop und InDesign im dafür besser geeigneten Querformat genutzt werden und der Browser und die anderen Tools laufen auf dem Hochkant Monitor. Diese Kombination ist wirklich sehr gut und auch deutlich Platzsparender als zwei fette Displays im Querformat nebeneinander.

Warum ich Euch das schreibe in einem Fotoblog? fragt Ihr Euch?

Na ist doch klar, ich wollte Euch mal zeigen das ich immer noch nicht meine Bilder in den Rahmen an der Wand mal aktualisiert habe und immer noch an die selben hübschen Frauen an meiner Wand schaue wenn ich mal nicht in einen der beiden Monitore auf dem Schreibtisch schaue. Ist doch klar, oder?

Nein Spaß beiseite, ich werde sehr oft gefragt warum ich in meinem Blog nicht mehr über meinen Hauptjob blogge und aus dem Online Marketing und dem Social Media Umfeld berichte. Das mache ich bewusst und absichtlich nicht. Es ist schon schwierig genug in der heutigen Zeit der ständigen Erreichbarkeit, Lyncs, PushMails, Tweets, WhatsApps und sonstigen Kommuinikationspeinlichkeiten das Private- und das Berufsleben voneinander zu separieren, aber dennoch versuche ich das strickt zu trennen. Ich trenne das sowohl beim Smartphone als auch bei den Rechnern und versuche das auch im Kopf zu trennen. Wenn ich Bilder für das Fotobusiness bearbeite sitze ich ganz bewusst an einem anderen Schreibtisch und an einem anderen Rechner und das außerhalb meiner 40 bis 50h Marketerjobs. Dann bin ich da aktiv und nicht im Marketing Job meines Arbeitgebers. Wenn ich am oben abgebildeten Schreibtisch sitze, dann arbeite ich für meinen Arbeitgeber und mache nichts privates und auch nichts an meinen Fotobusiness. Das ist beim Smartphone genauso wie bei den Autos. Ich trenne das bewusst in den zeitlichen- und materiellen Belangen und so auch meinen persönlichen Blog den Ihr gerade lest. Dieser ist weder SEO optimiert, noch mit aller Raffinesse an Online Marketing Maßnahmen bestückt, das ist ganz einfach und völlig unkommerziell meine Spielwiese der Kommunikation mit den Menschen die sich für meine Fotofuzzythemen interessieren. Ich bringe hier bewusst keine Marketing-Business-Themen mit rein.

Wenn ich irgendwann einen 36 Stunden-Tag bekomme, dann fange ich einen Online-Marketing Blog an oder Blogge aus dem Leben eines regionalen Social Media Managers eines Großkonzerns, aber erst dann!

Bis dahin trenne ich das weiterhin so strickt wie möglich und schnacke hier mit Euch über die große Welt der Fotofuzzy-Themen.

Schöne Grüße aus dem HomeOffice Eures Fotofuzzys – Jörg Langer

6 Kommentare

  1. hey jörg!!! haha geil … ich habe auch zwei monitore auf dem tisch stehen und einen immer in pivot! unverzichtbar für das researchen im inet und abhängen bei facebook! 🙂

    #beste

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