Norwegen-Roadtrip-Blog-Serie: Tag 21 – Einundsiebzig Tunnel und die Hardangervidda

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Einundsiebzig Tunnel und die Hardangervidda – 26. Juni 2018

Von Gudvangen nach Bergen. Direkt oder über einen Umweg?

Der direkte Weg von Gudvangen aus unserem Wikinger-Hotel nach Bergen stand für heute auf dem Programm. Aber warum machen wir eigentlich nicht einen „kleinen Umweg“ über die Hardangervidda? Auweija….

Facts des Tages: 388 Kilometer, 71 Tunnel mit in Summe 98 Kilometer Länge, drei mal auf über 1.000 Meter Höhe und wieder runter und so viele Wasserfälle das man sie nicht mehr zählt. Aber kaum ein Wort im Auto…

Blau und Grün geht immer – oder?

Die Landschaft fesselt uns. Unser Kopf sucht nach den gewohnten Reizen, findet aber nur dieses „Nichts“, am dem er sich nicht festhalten kann. Er muss sich beginnen, sich mit sich selbst zu beschäftigen…

Hardangervidda – ein Hochfjell. Wunderschön – dieses Nichts.

Ja, genau das macht die Hochebene namens Hardangervidda mit uns. Faszinierende Weite und nichts außer Gräser, Flechten, Seen aus geschmolzenem Eiswasser, Schneeüberreste und einige norwegentypische Stromleitungen.

Aus dem einen Tunnel mit dem blau beleuchteten Kreisel direkt auf eine 1,3 Kilometer lange Hängebrücke und danach direkt wieder in einen neuen Tunnel und dort direkt wieder in einen neuen Kreisel – auch das ist Norwegen. Wir haben den allergrößten Respekt vor diesen Straßenbauarbeiten in diesem Land.

Gegen 20:00 Uhr checken wir in Bergens Innenstadt im Scandic Bergen City ein und uns fehlt die Weite der Natur schon sehr, erst recht nach der Einfahrt in die Tiefgarage die eher an Pariser Innenstadt-Platzangst erinnert und das man erst drei Blocks mit den Hunden gehen muss um etwas grünes unter deren kleine Pfötchen zu zaubern. Willkommen in der sogenannten Zivilisation.

So ein Tag schlaucht.

Der nächste Tag unserer Norwegen-Roadtrip-Serie folgt schon bald. Seid gespannt.

Freue mich auf Euer Feedback und Eure Fragen und Kommentare.

Euer Norwegen-Fan – Jörg Langer


Hinweis zur Werbung

Eigentlich ist dieser Hinweis hier in dieser Blog-Serie zur Norwegen-Reise völliger Quatsch, da die Reise alles andere als Geschenkt war und einen satten fünfstelligen Betrag gekostet hat. Da ich aber für das Land Norwegen hiermit aktive Werbung mache, völlig unbezahlte übrigens, und einige Produkte in den Beiträgen erwähne, gibt es leider diesen „Werbe-Disclaimer“ hier an dieser Stelle.

Meine Blogbeiträge und Videos sind Gluten-, Glukose- und Laktosefrei, können aber Spuren von Werbung beinhalten da ich die Artikel ab und zu kostenlos zur Verfügung gestellt bekomme.

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