Norwegen-Roadtrip-Blog-Serie: Tag 12 – Rollentausch & Whale Watching

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Der Rollentausch am 17. Juni 2018

Seebär. Sie. Nicht Er.

Wer uns nicht persönlich kennt, sollte die folgende Kuzbeschreibung aber kennen. Stephanie, die sensible und eher zurückhaltende Person, die Angst vor der Höhe, vor dem Meer und vor Schiffen insbesondere hat. Sie setzt sich nicht gerne durch und steht schon gar nicht gerne vorne oder im Mittelpunkt. Jörg, der etwas rauhe Typ, wenig Angst, mags gerne schaukelig, hat keine Wetterprobleme, mags rauer und robuster, war seine ganze Kindheit in den Ferien immer in kleinen schaukeligen Booten auf dem Meer und ist absolut Seefest.

AN DIESEM TAG WAR ALLES ANDERS!

Stephanie drängte sich durch die etwa 70 bis 80 Menschen durch an die Spitze des Whale-Watching-Kutters und stand bei vier Meter hohen Wellen ganz vorne in der Spitze des Buges und fotografierte die Whale-Safari. Auf der etwa einstündigen Rückfahrt in den Hafen genoss Stephanie eine kräftige Gemüsesuppe und ein frisches Brötchen und strahlte. Die Landratte.

Jörg hingegen beschäftigte sich kurz nach der Hafenausfahrt schon intensiv mit kontrolliertem Ein- und Ausatmen und „fütterte fleissig die Fische“ indessen. Auf der Rückfahrt von der hohen See (etwa 19 Kilometer weit draussen) versuchte er langsam ein paar Schlucke Wasser zu sich zu nehmen und saß dezent grün angelaufen an der Reling und suchte den Horizont. Der Seebär.

Nach vier Stunden Seegang und „Fische füttern“ empfingen wir unsere beiden vierbeinigen Freundinnen, die so lange bei Piedro, einem Museumsguide waren, wieder und machten uns auf die etwa sechs Stunden lange Fahrt nach Reine auf die sagenumworbenen Lofoten. Da wir erst um 16:00 Uhr aus Andenes auf Andøya aufbrechen konnten und spätestens um 22:00 Uhr auf den Lofoten einchecken sollten waren wir leider etwas unter Zeitdruck.

Angekommen in Reine, um 21:25 Uhr übrigens, checkten wir ein und saßen erschlagen von diesen Eindrücken des Tages noch drei Stunden beisammen und strahlten. Stephanie vor Glück den Wal getroffen zu haben und Jörg vor Glück wieder an Nahrung denken zu können und seine Frau so glücklich zu sehen.


Der nächste Tag unserer Norwegen-Roadtrip-Serie folgt schon bald. Seid gespannt.

Freue mich auf Euer Feedback und Eure Fragen und Kommentare.

Euer Norwegen-Fan – Jörg Langer


Hinweis zur Werbung

Eigentlich ist dieser Hinweis hier in dieser Blog-Serie zur Norwegen-Reise völliger Quatsch, da die Reise alles andere als Geschenkt war und einen satten fünfstelligen Betrag gekostet hat. Da ich aber für das Land Norwegen hiermit aktive Werbung mache, völlig unbezahlte übrigens, und einige Produkte in den Beiträgen erwähne, gibt es leider diesen „Werbe-Disclaimer“ hier an dieser Stelle.

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