Veröffentlicht von Joerg Langer am in
Fotografengeblabber,Technik und Equipment,Typisch Jörg | Keine Kommentare
Zwischen Technikmüdigkeit, Werkzeugliebe und der Suche nach dem richtigen Gefühl
Es gibt Videos, die plant man wochenlang. Und dann gibt es Videos, die man eigentlich gar nicht machen möchte.
Das aktuelle Video auf meinem YouTube-Kanal gehört ganz klar zur zweiten Kategorie.
Trotzdem ist es entstanden. Nicht, weil ich plötzlich Lust hatte, technische Datenblätter vorzulesen oder Sensorgrößen gegeneinander aufzurechnen, sondern weil mich in den letzten Monaten immer wieder dieselben Fragen erreicht haben:
Warum Mittelformat? Sieht man das überhaupt? Ist das nicht nur Prestige? Warum Fuji und nicht Hasselblad? Braucht man wirklich 100 Megapixel?
Und irgendwann saß ich mit meiner Frau Anja auf der Terrasse, hatte einen Kaffee vor mir, Sonne im Gesicht, den Hund im Hintergrund – und dachte: „Okay. Dann reden wir halt mal ehrlich darüber.“
Das Ergebnis ist vermutlich eines der persönlichsten Kamera-Videos, die ich bisher aufgenommen habe.
Technik begeistert mich nicht mehr – zumindest nicht alleine
Das klingt im ersten Moment vielleicht seltsam für jemanden, der beruflich fotografiert, filmt und seit Jahren über Taschen, Kameras und Ausrüstung spricht.
Aber die Wahrheit ist: Ich bin technikmüde geworden.
Nicht im Sinne von „ich mag keine Technik mehr“. Sondern eher im Sinne von: Ich habe keine Lust mehr auf diese endlosen Diskussionen darüber, welche Kamera drei Prozent schärfer ist oder ob Autofokus A minimal besser trackt als Autofokus B.
Ich möchte Werkzeuge benutzen, die funktionieren. Werkzeuge, die sich gut anfühlen. Werkzeuge, die mich motivieren, rauszugehen und Bilder zu machen.
Und genau das ist der Punkt, an dem das Mittelformat für mich angefangen hat.
Mittelformat war nie rational
Wenn man ehrlich ist, war Fotografie selten komplett rational.
Natürlich kann man heute mit nahezu jeder modernen Kamera fantastische Bilder machen. Selbst mit einer kleinen APS-C-Kamera lassen sich Ergebnisse erzeugen, die vor zehn Jahren absolut unmöglich gewesen wären.
Die heutige Technik ist absurd gut geworden.
Und trotzdem gibt es Kameras, die etwas mit einem machen.
Bei mir war das schon früher so. Analoge Mittelformatkameras wie eine Mamiya 6×7 oder eine Hasselblad 500CM hatten immer eine besondere Faszination für mich. Diese Kameras waren langsam, schwer und oft unpraktisch – aber sie hatten Charakter.
Digital hat mich dieses Thema nie ganz losgelassen.
Und dann kam irgendwann die Fujifilm GFX100RF.
Eine Kamera, von der ich ursprünglich dachte: „Die will ich niemals.“
Festbrennweite. Blende 4. Kein IBIS. Optisch nicht einmal unbedingt „schön“.
Und dann lag sie plötzlich bei einem Kaffee auf dem Tisch.
Ich habe sie in die Hand genommen – und sie ging mir nicht mehr aus dem Kopf.
Die große Frage: Sieht man Mittelformat überhaupt?
Die ehrliche Antwort lautet:
Ja. Und nein.
Wer erwartet, dass jedes Mittelformatbild automatisch aussieht wie ein Magazincover aus der Vogue, wird enttäuscht sein.
Der Unterschied zwischen modernem Vollformat und digitalem Mittelformat ist heute wesentlich kleiner als früher zwischen Kleinbildfilm und echtem analogem 6×7-Mittelformat.
Aber trotzdem ist da etwas.
Es ist schwer zu erklären. Es ist nicht nur Schärfe. Nicht nur Freistellung. Nicht nur Dynamik.
Es ist eher eine Bildanmutung. Eine Ruhe. Eine Tiefe. Ein Gefühl.
Und manchmal ist es auch einfach nur die Art, wie man selbst fotografiert, wenn man eine bestimmte Kamera in der Hand hält.
Das Werkzeug beeinflusst den Fotografen
Das ist vermutlich der wichtigste Punkt des gesamten Videos.
Eine Kamera macht kein gutes Bild.
Die Kamera entscheidet nicht über Licht. Nicht über Perspektive. Nicht über Emotion. Nicht über den richtigen Moment.
Aber:
Das richtige Werkzeug kann dafür sorgen, dass der Fotograf anders arbeitet.
Konzentrierter. Bewusster. Motivierter.
Ich vergleiche das gerne mit Werkzeug aus dem Handwerk.
Natürlich kann ein grüner Bosch-Akkuschrauber denselben Job erledigen wie ein Hilti-Schrauber.
Aber vielleicht macht der eine einfach mehr Spaß. Vielleicht fühlt er sich besser an. Vielleicht arbeitet man lieber damit.
Und genau das passiert bei mir mit den Fujifilm GFX Kameras.
Warum Fuji und nicht Hasselblad oder Leica?
Auch das war eine der häufigsten Fragen.
Und die Antwort ist überraschend unspektakulär:
Weil Fujifilm für mich aktuell das beste Gesamtpaket bietet.
Nicht emotional. Nicht prestigeorientiert. Sondern praktisch.
Die Kameras liegen mir hervorragend in der Hand. Die Bildqualität ist absurd gut. Die Objektive sind fantastisch. Der Service funktioniert.
Und vor allem: Die Kameras motivieren mich.
Das klingt banal, ist aber im kreativen Bereich unglaublich wichtig.
Denn wenn man Lust auf das Werkzeug hat, entstehen automatisch bessere Ergebnisse.
Die Wahrheit über 100 Megapixel
Braucht man 100 Megapixel?
Ganz ehrlich? Die meisten Menschen nicht.
Auch ich drucke selten riesige Prints.
Die eigentlichen Vorteile liegen woanders:
enorme Reserven beim Croppen
extrem detailreiche Dateien
große Flexibilität im Workflow
und vor allem ein unglaubliches Gefühl von „Ruhe“ im Bild
Die Nachteile gibt es allerdings auch:
riesige Dateien
hoher Speicherbedarf
langsamere Workflows
mehr Anforderungen an Rechner und Datensicherung
Mittelformat ist nicht automatisch praktischer.
Es ist eher eine bewusste Entscheidung für eine bestimmte Art zu fotografieren.
Mittelformat ist kein Prestigeprojekt
Das war mir im Video besonders wichtig.
Natürlich wirken Mittelformatkameras oft elitär. Genauso wie Leica-Kameras.
Und ja: Wir sprechen hier über teure Werkzeuge.
Aber für mich geht es dabei nicht um Status.
Ich klebe die Logos meiner Kameras teilweise sogar ab. Nicht aus Scham – sondern weil mir Markenprestige egal ist.
Ich fotografiere nicht, um zu zeigen, womit ich fotografiere.
Ich fotografiere, weil ich Bilder machen möchte, die sich für mich richtig anfühlen.
Die wichtigste Erkenntnis
Nach all den Fragen, Diskussionen und Kommentaren bleibt für mich am Ende eigentlich nur ein Satz übrig:
Man braucht keine Mittelformatkamera, um gute Bilder zu machen.
Aber manchmal braucht man genau die Kamera, die einem selbst wieder Lust auf Fotografie macht.
Und vielleicht ist genau das der eigentliche Wert hinter all diesen Diskussionen.
Nicht Technik. Nicht Prestige. Nicht Megapixel.
Sondern Freude.
Das komplette Video ansehen
Das komplette Gespräch mit meiner zauberhaften Frau Antje mit allen Fragen, Abschweifungen, ehrlichen Antworten und jeder Menge Terrier-Hintergrundgeräuschen findet ihr hier auf YouTube:
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Wenn euch solche ehrlichen und ungeschönten Gedanken rund um Fotografie, Werkzeug und kreatives Arbeiten interessieren, schaut gerne auch regelmäßig aufSchwarzWeissOnline.de[3] vorbei.
Mein April 2026 – Mittelformat, ICE-Kilometer, Nordsee, Berlin und ganz viel Leben
Der April 2026 war einer dieser Monate, bei denen ich zunächst dachte:
„War eigentlich gar nicht so viel los.“
Und dann schaut man in seine Notizen, ins Tagebuch, in den Kalender – und merkt: Doch. Da war sogar eine ganze Menge los.
Es war ein Monat zwischen Familie, Arbeit, Fotografie, neuen Werkzeugen, viel Bahnfahren, Taschenfreak-Momenten, Aufträgen, Podcasts, YouTube-Empfehlungen und einem kleinen, aber für mich ziemlich großen Kamera-Wagnis.
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Unterwegs zwischen Magdeburg, München, Oldenburg und Berlin
Im April waren wir eine Woche mit dem Wohnwagen im „wilden Osten“, wie ich es gerne nenne – im Bördekreis bei Magdeburg. Familienzeit, Opas besuchen, mit den Zwillingen unterwegs sein, ein bisschen arbeiten im Wohnwagen und im WLAN der Familie. Eine schöne Mischung aus Alltag, Familie und Selbstständigkeit.
Außerdem bin ich im April wieder ordentlich ICE gefahren. München, Oldenburg, Berlin – alles mit der Bahn. Und ich muss sagen: Ich fahre mittlerweile wirklich gerne Zug. Arbeit und Entspannung lassen sich für mich dort ziemlich gut miteinander verbinden. Notebook aufklappen, ein bisschen schneiden, schreiben, sortieren oder einfach mal aus dem Fenster schauen.
In Oldenburg waren meine Frau und ich bei einem sehr guten Freund an der Nordsee, um sein Segelboot für die Saison fertig zu machen. Mast stellen, Takelage vorbereiten, Strippen sortieren, alles einmal fit machen. Viel Arbeit, aber herrlich. So ein Mast auf einem Boot stellt sich eben nicht von alleine – und erst recht nicht ohne eine gewisse „Grundspannung“.
Berlin war dann wieder eine Mischung aus Job und Freundschaft. Ein beruflicher Termin, etwas fotografisches Arbeiten und ein Treffen mit einem sehr guten Freund. Solche Reisen mag ich sehr, weil sie immer auch Raum bieten, neue Kameras im echten Alltag kennenzulernen.
Das private Highlight: Der erste Geburtstag unseres Enkelchens
Das eigentliche Highlight im April war aber ganz klar der erste Geburtstag unseres Enkelchens.
Ein Jahr. Wahnsinn.
Wir haben mit der Familie im Freizeitpark Lochmühle gefeiert, eine Grillhütte reserviert und einen richtig schönen Familientag rund um die kleine Maus gehabt. Meine Frau und ich haben ihr außerdem etwas Besonderes geschenkt: einen selbst bespielten Kreativ-Tonie.
Für alle, die nicht wissen, was das ist: Eine Toniebox ist im Grunde der moderne CD-Player für Kinder – nur ohne CD. Kleine Figuren werden auf die Box gestellt und spielen dann Hörspiele, Musik oder eigene Inhalte ab.
Wir haben mit Hilfe von KI eigene Lieder erstellen lassen und danach ein kleines Hörbuch selbst eingesprochen. Mit Oma, Opa, unserem Hund Chili, einem Delfin namens Flitzflosse und einem kleinen Pinguin. Die Produktion war ein Riesenspaß – und ich musste beim Schneiden wahrscheinlich mehr Lacher entfernen als Versprecher.
Dass die Kleine den Tonie jetzt selbst aus dem Regal nimmt, auf die Box stellt und Oma und Opa hört, ist einfach unbezahlbar.
Hardware: Die Leica Q3 ist gegangen – die Fujifilm GFX100RF ist gekommen
Kommen wir zur Fotografie. Und hier wird es für manche vielleicht kurz schmerzhaft.
Ich habe mich von meiner Leica Q3 28 getrennt.
Ja. Wirklich.
Dafür ist die Fujifilm GFX100RF eingezogen. Nachdem für die GFX100 II bereits die Leica Q3 43 gehen musste, ist nun auch die Q3 28 gegangen. Das klingt vielleicht hart, aber für mich war es am Ende eine sehr klare Entscheidung.
Die GFX100RF bietet mir mit ihrem 35mm-Objektiv umgerechnet ungefähr den klassischen 28mm-Blickwinkel – nur eben mit 100 Megapixeln und Mittelformat-Sensor. Und da ich aktuell unfassbar viel Freude an diesem „größer als Vollformat“-Thema habe, war die Entscheidung für mich richtig.
Ich bin mit der Kombination aus der großen Fujifilm GFX100 II und der kompakteren GFX100RF gerade sehr glücklich. Das ist kein Sponsoring, keine bezahlte Werbung, sondern schlicht mein Werkzeug. Ich kaufe diese Dinge, weil ich damit arbeite, meine Projekte umsetze und meinen Lebensunterhalt verdiene.
Ricoh GR IV und DJI Osmo Pocket 4
Zur Ricoh GR IV möchte ich eigentlich nicht viel sagen. Sie ist eingezogen. Sie ist klein, sie ist stark, sie ist eine Hosentaschenkamera – und ich glaube, darüber wird es irgendwann noch ein eigenes Video geben.
Auch über die DJI Osmo Pocket 4 wollte ich eigentlich nicht reden. Habe ich dann aber doch getan – gemeinsam mit Marco und Dennis in unserer Live-Session „Iso & Espresso“.
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Die Osmo Pocket 3 und ich sind nie so richtig warm geworden. Bei der Osmo Pocket 4 ist das anders. Sie macht nicht unfassbar viel neu, aber irgendwie funktioniert sie für mich besser. Ich hatte sie in Berlin intensiv dabei und genau dafür ist sie perfekt: Hosentasche auf, Kamera raus, kurze Sequenz drehen, weitergehen.
MacBook Neo – das Video, das ich eigentlich nicht machen wollte
Dann gab es noch ein Video, das ich gar nicht machen wollte: mein Video zum MacBook Neo.
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Ich dachte, das Thema sei längst totgeredet. Aber offenbar gab es doch viele Fragen: Warum ein MacBook Neo, wenn man schon ein iPad Pro und ein MacBook Pro besitzt? Warum kein MacBook Air? Und warum kleben eigentlich Sticker auf dem Notebook?
Letztere Frage hat erstaunlich viele Kommentare ausgelöst. Ich gebe zu: Damit hatte ich nicht gerechnet. In der Kreativszene sind Sticker auf Notebooks nun wirklich keine Revolution. Aber Apple-Content scheint nochmal ganz eigene Diskussionen hervorzubringen.
Taschenfreak-Momente im April
Natürlich gab es auch im April wieder Taschen. Wäre ja sonst kein richtiger Monat.
Der Compagnon Adapt 25L war wieder im Einsatz. Dazu gibt es auf meinem Kanal bereits reichlich Material, also musste ich dazu nicht noch einmal ein eigenes Video machen.
Richtig spannend wurde es aber mit dem Shimoda Explore V2 35 in Schwarz, den ich mit der DSLR Large Core Unit V3 bekommen habe. Gerade mit Mittelformat ist das Thema Tasche nicht trivial. Die Kamera ist nicht gigantisch viel größer als eine große Vollformatkamera, aber diese paar Zentimeter machen in Rucksäcken oft den Unterschied.
Beim Shimoda passt das für mich sehr gut.
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Dann waren da noch die Wotancraft Parashooter SLIM Gurte, die ich unter anderem an kleineren Kameras ausprobiert habe.
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Ich war bei Calumet am Hauptbahnhof, wollte eigentlich nur ein bisschen schauen – und war schwach im Geiste. Dort stand die Peak Design Everyday Sling 10L in der Farbe Ocean. Ich habe sie gesehen, angezogen, gekauft.
Aus dieser Schwäche wurde dann noch mehr: Der Peak Design Everyday Backpack 30L in Ocean mit Tech Pouch ist ebenfalls bei mir gelandet. Dazu gibt es ein eigenes Video.
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Außerdem habe ich gebraucht einen Wandrd Prvke 11L geschossen. Der kleine Prvke mit fest verbautem Kameraeinsatz interessiert mich sehr, gerade weil er so schmal und kompakt ist. Dazu wird noch ein separates Video folgen.
Aufbewahrungsboxen für Originalverpackungen
Ein sehr unspektakuläres, aber extrem praktisches Thema: Originalverpackungen.
Ich bewahre gerne Kartons von Kameras, Objektiven, Apple-Geräten und Zubehör auf. Gerade beim Wiederverkauf finde ich es schöner, wenn ein Produkt wieder in der Originalverpackung weitergegeben werden kann.
Das Problem: Diese Kartons verteilen sich irgendwann im ganzen Haus. Garage, Dachboden, Keller, Schrank – überall lag etwas.
Meine Lösung: große 180L Heavy Duty Aufbewahrungsboxen bzw. Taschen mit Deckel/Reißverschluss. Dazu habe ich mir eine einfache Liste angelegt: Tasche 1, Tasche 2, Tasche 3 – und darin steht, welche Verpackung wo liegt. Simpel, aber effektiv.
Auch zum Thema Stative gab es ein Video. Ich habe mir die Benro Tortoise Serie angeschaut – unter anderem das TTOR35C mit GX35 Kopf und das kleine TTOR03C mit GX25 Kopf. Außerdem war auch ein K&F Concept Mini-Stativ Thema.
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Software: Apple Creator Studio, Logic und Handbrake
Softwareseitig habe ich mich weiter mit Apple Logic beschäftigt, weil ich im Bereich Ton noch mehr Möglichkeiten haben möchte. Dadurch bin ich auch tiefer in die Apple Creator Suite eingestiegen.
Eine klare Empfehlung im April ist aber Handbrake. Das Tool nutze ich schon lange, um große Videodateien deutlich kleiner zu rechnen. Gerade wenn man Dateien für verschiedene Plattformen, Geräte oder Weitergaben vorbereiten möchte, ist Handbrake extrem praktisch.
Eigentlich wollte ich am 16. April in den Leitz Park zu „Mauretanien – mit dem Erzzug in die Sahara“. Leider musste ich das wegen Termindruck ausfallen lassen. Schade, denn das hätte mich sehr interessiert.
Immerhin habe ich mir mal wieder eine gedruckte Fotozeitschrift gekauft: die Digit. Ich lese zwar sehr viel digital auf dem iPad, aber es war tatsächlich schön, mal wieder ein Magazin in der Hand zu haben.
Sehr empfehlenswert ist außerdem ein Blick auf die World Press Photo Gewinner 2026.
Solche Bilder erden einen sehr schnell. Die eigenen Probleme werden plötzlich etwas kleiner.
Aufträge: Business-Shootings, Imagefilm und Webseiten
Beruflich läuft es aktuell wirklich gut.
Ich hatte ein Business-Shooting in München – mein erstes Business-Shooting komplett mit digitalem Mittelformat. 1.000 Fotos bedeuteten am Ende 235 GB Daten. Das ist schon eine Ansage. Aber die Dateien aus der Fujifilm GFX100 II sind beeindruckend. Ich hatte selten so fertige Dateien direkt aus der Kamera.
Außerdem gab es ein Business-Portrait-Shooting für die DQS in Frankfurt. Auch hier kam die GFX100 II zum Einsatz, unter anderem mit dem 110mm f/2.0. Ein Setup, das einfach unglaublich viel Spaß macht.
Ein größeres Mai-Projekt wird der Imagefilm für die Gemeinde Wehrheim. Ein spannendes Projekt mit vielen Abstimmungen, vielen Ideen, viel Koordination und einem großen Endgegner: dem Wetter.
Dazu kommen Webseitenprojekte, unter anderem für ein Sanitätshaus und einen Dachdecker. Die Selbstständigkeit bleibt also lebendig.
Film- und Serienempfehlungen
Im April habe ich „The Stringer“ auf Netflix gesehen. Eine spannende Dokumentation über ein weltbekanntes Foto aus dem Vietnamkrieg und die Frage, wer dieses Bild tatsächlich gemacht hat.
Außerdem habe ich „Palermo Shooting“ gesehen. Ein Film von Wim Wenders mit Campino in der Hauptrolle. Künstlerisch, fotografisch, etwas speziell – aber sehenswert.
Eine große Empfehlung ist „THE CREATORS“. Eine sehr gut produzierte Serie, in der Content Creator Aufgaben lösen müssen. Stark gefilmt, gut geschnitten und sehr kurzweilig.
Außerdem liefen Punch & Punchlines, Onkel Bobcast und jede Menge YouTube als Audio. Ich bin tatsächlich oft eher YouTube-Hörer als YouTube-Gucker.
Musik im April
Musikalisch lief unter anderem:
Garth Brooks, Die Toten Hosen, Sarah Connor und Depeche Mode.
Nicht übermäßig viel Musik, weil Podcasts im April klar dominiert haben. Aber gerade Depeche Mode hat wieder schöne Erinnerungen an ein Konzert geweckt.
Mein Appell für den Mai
Der April war voll. Mit Arbeit, Familie, Fotografie, Reisen, neuen Werkzeugen, neuen Ideen und vielen kleinen Momenten.
Und wie immer endet mein Monatsrückblick mit einem Appell:
Gönn dir Genuss. Im Leben. In der Liebe. Und im Job.
Mach es so, dass es dir Spaß macht. Dann wird es auf jeden Fall besser.
Veröffentlicht von Joerg Langer am in
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Es gibt Videos, die wollte ich eigentlich nie machen.
Nicht, weil ich nichts zu sagen hätte. Sondern weil ich genau wusste, wie schnell so ein Thema nach „nachgequatscht“ aussieht. Das Apple MacBook Neo wurde im Internet bereits von gefühlt jedem bekannten und unbekannten Tech-YouTuber besprochen, getestet, gemessen und bewertet.
Benchmarks hier. Renderzeiten da. Akkulaufzeit dort. Alles wichtig, alles legitim – aber nicht mein Ansatz.
Ich bin nicht der Typ, der mit der Stoppuhr vor dem Rechner sitzt und misst, ob ein Export nun 48 Sekunden oder 1 Minute und 12 Sekunden dauert. Für mich zählt etwas anderes: Passt ein Gerät in meinen Alltag? Passt es in meinen Workflow? Macht es mein Leben einfacher?
Und genau deshalb gibt es dieses Video jetzt doch.
Das Video zum Blogpost
In diesem Video beantworte ich die Fragen, die mir in den letzten Wochen immer wieder gestellt wurden:
Warum das MacBook Neo? Warum nicht ein MacBook Air? Warum überhaupt noch ein Notebook, wenn schon ein MacBook Pro 16 Zoll und ein iPad Pro vorhanden sind? Und kann man mit so einem Gerät wirklich arbeiten?
Hier kannst du das Video ansehen:
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„Jörg, warum hast du dir das MacBook Neo gekauft?“
Und ganz ehrlich: Auf den ersten Blick ist diese Frage absolut berechtigt.
Ich habe ein MacBook Pro 16 Zoll mit M4 Max. Das ist meine eigentliche Arbeitsmaschine. Ein echtes Arbeitspferd. Leistungsstark, zuverlässig, groß, teuer und für meinen Hauptarbeitsplatz genau richtig.
Dazu habe ich ein iPad Pro mit M-Prozessor. Ebenfalls schnell, hochwertig und für viele Dinge ein tolles Gerät.
Warum also noch ein weiteres Gerät?
Die Antwort ist einfach:
Weil das Apple MacBook Neo keines meiner Geräte ersetzen soll. Es füllt eine Lücke.
Und diese Lücke ist in meinem Alltag größer, als man vielleicht denkt.
Das MacBook Pro 16 Zoll ist und bleibt mein Hauptgerät.
Daran hängen meine Monitore. Darauf laufen die großen Projekte. Damit mache ich anspruchsvolle Bildbearbeitung, Videoschnitt, komplexere Kundenarbeiten und alles, was wirklich Leistung braucht.
Aber genau deshalb möchte ich dieses Gerät nicht ständig überall mit hinnehmen.
Es ist groß. Es ist schwer. Es ist teuer. Und wenn damit unterwegs etwas passiert, ist das nicht einfach nur ärgerlich, sondern ein echtes Problem.
Das MacBook Neo spielt in einer völlig anderen Rolle.
Es ist nicht mein Hauptgerät. Es ist nicht mein Ersatz für den M4 Max. Es ist meine mobile Zwischendurchmaschine.
Mein Gerät für unterwegs, Sofa, Bahn und Wartezeiten
Ich bin viel unterwegs. Bei Kunden. Auf Fototouren. In der Bahn. In Wartebereichen. Zwischen Terminen. Manchmal nur für zehn Minuten, manchmal für eine Stunde.
Und genau dort brauche ich kein Monster-Notebook.
Ich brauche ein Gerät, mit dem ich schnell:
E-Mails beantworten kann
im Internet recherchieren kann
YouTube-Kommentare beantworten kann
Kundenthemen bearbeiten kann
KI-Anwendungen wie ChatGPT oder Gemini nutzen kann
Texte schreiben kann
einfache Office-Aufgaben erledigen kann
Fotos sichern kann
im Notfall ein Bild entwickeln kann
kleine Videosequenzen bearbeiten kann
Inhalte in der Business Suite ausspielen kann
Genau dafür ist das MacBook Neo bei mir im Einsatz.
Nicht als großes Produktionsstudio. Nicht als Benchmark-Sieger. Sondern als Gerät, das einfach dabei ist.
Der wichtigste Punkt: Es ist mir fast egal
Das klingt jetzt vielleicht dekadent, ist aber rein unternehmerisch gemeint:
Beim MacBook Neo ist es mir deutlich egaler, wenn etwas passiert.
Wenn es runterfällt, nass wird, kaputtgeht oder im schlimmsten Fall geklaut wird, ist das natürlich ärgerlich. Aber es ist nicht vergleichbar mit dem Verlust meines großen MacBook Pro.
Das MacBook Neo liegt auch mal auf dem Sofa. Es verschwindet in der Sofaritze. Es kommt in Fototaschen mit. Es fährt mit in die Bahn. Es ist einfach ein Gerät, das ich benutze, ohne es wie ein rohes Ei zu behandeln.
Und genau das macht für mich einen riesigen Unterschied.
Warum nicht das MacBook Air?
Auch diese Frage kam ständig:
„Warum nicht einfach ein MacBook Air?“
Technisch gesehen wäre das MacBook Air natürlich das bessere Gerät. Mehr Leistung, bessere Ausstattung, beleuchtete Tastatur, M-Prozessor, je nach Modell mehr Reserven.
Aber für mich ist die Antwort klar:
Das MacBook Neo ist für mein Unternehmen ein geringwertiges Wirtschaftsgut. Es kommt in die Bücher rein und direkt wieder raus. Keine langfristige Abschreibung. Keine große Investition. Keine Dauerbelastung.
Das MacBook Air wäre teurer und müsste wieder anders behandelt werden. Nicht nur steuerlich, sondern auch mental.
Und genau darum geht es: Das MacBook Air wäre objektiv besser. Das MacBook Neo ist für meinen konkreten Fall sinnvoller.
Das ist ein Unterschied.
Warum nicht einfach das iPad Pro?
Ich liebe das iPad. Wirklich.
Ich bin seit Jahren iPad-Fan. Gleichzeitig fluche ich regelmäßig darüber.
Denn das iPad ist ein faszinierendes Gerät: Es fühlt sich oft an wie ein Desktop-Ersatz, ist aber in vielen Momenten eben doch keiner.
Für Medienkonsum ist es fantastisch. YouTube, Instagram, Lesen, Notizen, Couch, Reisen – alles super.
Aber sobald es um bestimmte echte Desktop-Workflows geht, wird es kompliziert.
Ein Beispiel aus meinem Alltag: Lightroom.
Auf dem Mac kann ich schnell virtuelle Kopien von Bildern erstellen. Ein Bild in Farbe, ein Bild in Schwarzweiß, verschiedene Varianten, sauber nebeneinander, alles im Workflow.
Auf dem iPad geht das so nicht in derselben Form. Dann entstehen Workarounds: exportieren, zurücksetzen, neu bearbeiten, wieder importieren. Das funktioniert irgendwie, aber es nervt.
Und genau an solchen Stellen gewinnt das MacBook Neo.
Es ist vielleicht langsamer als das iPad Pro. Aber es ist ein echter Mac. Mit echtem Desktop-System. Mit echten Desktop-Programmen. Mit echten Desktop-Workflows.
Und das ist für mich wichtiger als reine Leistung.
Was kann das MacBook Neo wirklich?
Für meinen Alltag: erstaunlich viel.
Office? Problemlos. Internet? Problemlos. Mails? Problemlos. Pages, Numbers, Word, Excel? Problemlos. Spotify, YouTube, Recherche? Problemlos. ChatGPT, Gemini und andere KI-Tools? Problemlos. Lightroom Classic? Läuft. Final Cut oder CapCut? Läuft. Adobe Creative Cloud? Läuft.
Natürlich ist es langsamer als mein MacBook Pro 16 Zoll. Das muss niemand schönreden.
Aber die entscheidende Frage ist nicht:
Ist es das schnellste Gerät?
Sondern:
Reicht es für das, was ich unterwegs wirklich mache?
Und darauf lautet meine Antwort ganz klar: Ja.
Die Nachteile des MacBook Neo
Es ist kein Werbevideo und auch kein Werbeartikel. Deshalb müssen die Nachteile klar genannt werden.
Der erste Punkt: die Tastaturbeleuchtung.
Die fehlt mir wirklich. Gerade abends auf dem Sofa, wenn der Fernseher läuft, das Licht gedimmt ist und ich nebenbei noch ein paar Dinge erledige, merke ich das sofort.
Das wäre mir sogar noch einen Hunderter wert gewesen. Aber dann wäre das Gerät für meinen konkreten geschäftlichen Fall vermutlich wieder aus der gewünschten Preisklasse gefallen.
Der zweite Punkt: die USB-C-Ports.
Ein schneller und ein langsamer Port sind einfach nicht ideal. Besonders wenn ich unterwegs große Bilddateien von der Kamera sichern möchte. Meine 102-Megapixel-RAWs sind riesig. Da macht es keinen Spaß, wenn der Workflow durch einen langsamen Port ausgebremst wird.
Mein aktueller Weg ist deshalb:
Erst von der Speicherkarte auf die interne SSD. Dann von dort weiter auf die externe SSD. Dann weiter in Lightroom.
Das funktioniert, aber zwei schnelle Ports wären deutlich besser gewesen.
Ein SD-Kartenleser wäre natürlich auch schön. Aber damit kann ich leben, weil ich ohnehin mit Adaptern oder direkter Kameraverbindung arbeiten kann.
Die Vorteile des MacBook Neo
Trotz dieser Kritikpunkte mag ich das Gerät sehr.
Es ist leicht. Es ist klein. Es ist robust. Es passt in fast jede Fototasche. Der Akku hält gefühlt ewig. Es macht keine Geräusche. Es ist angenehm unkompliziert. Es sieht gut aus. Und es kann für seinen Preis erstaunlich viel.
Ich hätte ehrlich gesagt nicht erwartet, dass Apples günstiges Notebook sich so robust anfühlt. Ich gehe damit nicht übervorsichtig um, und bisher hat es weder Kratzer noch Macken.
Auch die Tastatur ist okay. Sie fühlt sich etwas anders an als beim MacBook Pro, aber man kommt sehr gut damit klar.
Das Display ist nicht auf dem Niveau der teureren Geräte, aber für normale Räume, unterwegs, im Café oder auf der Parkbank reicht es völlig aus. Für farbkritische Bildbearbeitung würde ich es nicht nutzen. Aber dafür ist es auch nicht gedacht.
Ersetzt es mein MacBook Pro?
Nein. Auf keinen Fall.
Mein MacBook Pro bleibt mein Hauptgerät. Punkt.
Wenn es um große Bildbearbeitung, Videoschnitt, lange Sessions, Kundenprojekte und maximale Leistung geht, sitze ich am großen Setup.
Das MacBook Neo ist dafür nicht gekauft worden.
Ersetzt es mein iPad?
Das ist die spannendere Frage.
Aktuell: fast ja.
Nicht, weil das MacBook Neo schneller wäre. Das ist es nicht. Mein iPad Pro ist leistungsstärker.
Aber das MacBook Neo passt im Moment besser zu dem, was ich unterwegs produktiv machen möchte. Ich kann damit konsumieren, aber eben auch richtig arbeiten.
Das iPad ist schöner für Medien. Das MacBook Neo ist besser für meine echten Arbeitsabläufe.
Und wenn ich ehrlich bin, staubt das iPad gerade ein wenig ein.
Für wen ist das MacBook Neo sinnvoll?
Aus meiner Sicht ist das MacBook Neo spannend für Menschen, die kein High-End-Gerät brauchen, aber ein echtes Notebook wollen.
Für Schüler. Für Studierende. Für Selbstständige mit einfachen mobilen Aufgaben. Für Menschen, die viel schreiben. Für Leute, die recherchieren, mailen, organisieren, verwalten und unterwegs produktiv sein wollen.
Nicht jeder braucht ein MacBook Pro. Nicht jeder braucht ein MacBook Air. Nicht jeder braucht maximale Leistung.
Manchmal braucht man einfach ein Gerät, das zuverlässig dabei ist.
Mein Fazit
Das MacBook Neo ist kein perfektes Gerät.
Die fehlende Tastaturbeleuchtung nervt mich. Der langsame zweite USB-C-Port ist schade. Die Leistung ist natürlich nicht auf Pro-Niveau. Das Display ist nicht so hell und hochwertig wie bei den teureren Modellen.
Aber trotzdem ergibt es für mich Sinn.
Weil es leicht ist. Weil es robust ist. Weil es bezahlbar ist. Weil es steuerlich für mein Unternehmen passt. Weil es echte Mac-Workflows ermöglicht. Weil es unterwegs genau das tut, was ich brauche.
Und deshalb lautet meine Antwort auf die Frage, ob ich es wieder kaufen würde:
Ja. Würde ich.
Nicht, weil es das beste MacBook ist. Sondern weil es für meinen Alltag genau das richtige MacBook ist.
Ich hoffe ich konnte Eure Fragen beantworten. Wenn ja, gern geschehen. Wenn nein, lasst es mich wissen.
Beste Grüße
Euer Fotofuzzy – Jörg Langer
📸 Wotancraft Kamera Gurte im Test – Paracord & Leder im Alltag
Ganz ehrlich: Ein Kamera Gurt ist erstmal nur dafür da, eine Kamera zu halten. Und genau da wird es schwierig.
Denn alles, was danach kommt – Komfort, Design, Handling, Gefühl – ist extrem subjektiv. Genau deshalb tue ich mich bei solchen Tests immer etwas schwer.
Aber: Ich habe die beiden Modelle von Wotancraft mehrere Wochen im Alltag genutzt – und kann euch heute eine ehrliche Einschätzung geben.
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Und genau dieser Minimalismus ist auch der Kern des Produkts.
✋ Handschlaufe oder Nackengurt – eine Typfrage
Bevor wir überhaupt über Qualität sprechen, müssen wir über etwas anderes reden:
👉 Welcher Typ bist du?
Es gibt im Grunde zwei Lager:
🖐 Team Handschlaufe
maximale Bewegungsfreiheit
kompakt & leicht
ideal für Street, Reisen oder minimalistische Setups
👕 Team Nackengurt
Kamera jederzeit griffbereit
Hände frei für andere Dinge
perfekt für Reportage, Events oder Hochzeiten
Ich persönlich bin klar Team Nackengurt. Warum? Weil ich die Kamera jederzeit loslassen können möchte.
Meine Frau hingegen: 100 % Team Handschlaufe.
Und genau das zeigt:
👉 Es gibt hier kein richtig oder falsch.
🔍 Verarbeitung & Material – schlicht, aber durchdacht
Was sofort auffällt:
Die Gurte sind extrem reduziert.
kein unnötiger Schnickschnack
keine großen Logos
keine überladenen Konstruktionen
Stattdessen:
sauber geflochtenes Paracord
dezente Lederverbindungen
stabile Befestigung an der Kamera
Besonders positiv:
👉 Die Übergänge sind sauber verarbeitet
👉 Nichts scheuert oder hakt
👉 Kein „Billig-Gefühl“
Auch nach mehreren Wochen Nutzung:
kein Ausfransen
kein Abfärben
keine Materialveränderung
💪 Belastbarkeit & Vertrauen
Laut Hersteller sind die Gurte bis ca. 20 kg belastbar.
Das klingt erstmal viel – ist aber im Alltag genau das, was Vertrauen schafft.
Ich habe die Gurte mit verschiedenen Kameras genutzt – darunter auch schwerere Setups – und hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass hier etwas unsicher ist.
👉 Wichtig: Vertrauen ist bei Kamera-Gurten alles.
Und das ist hier definitiv gegeben.
🌧 Alltagstest – auch bei Wind, Wetter und Hund
Ich habe die Gurte bewusst nicht nur „schönwettergetestet“.
Sondern:
draußen mit dem Hund
bei Nässe
mit schmutzigen Händen
im echten Alltag
Ergebnis:
kein Abfärben
kein unangenehmer Geruch
Material bleibt flexibel
kein Hartwerden nach Kontakt mit Wasser
Gerade das ist ein Punkt, der oft unterschätzt wird.
🎒 Minimalismus im Vorteil
Ein riesiger Pluspunkt:
👉 Die Gurte brauchen quasi keinen Platz.
Du kannst sie:
zusammenrollen
in die Jackentasche stecken
einfach in den Rucksack werfen
Das ist besonders praktisch für:
Reisen
kleine Setups
„Immer-dabei“-Kameras
📸 Fotos
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📏 Maße & Handling
Handschlaufe:
ca. 23 cm Gesamtlänge
ca. 17 cm nutzbare Schlaufe
Nackengurt:
ca. 63 cm Gesamtlänge
ca. 56 cm nutzbarer Bereich
Dazu kommt:
verstellbarer O-Ring zur Sicherung
angenehme Haptik am Handgelenk bzw. Hals
💰 Preis-Leistung
Die Preise liegen ungefähr bei:
ca. 35 USD (Wrist Strap)
ca. 45 USD (Neck Strap)
👉 Kein Schnäppchen – aber fair.
Warum?
Weil du bekommst:
hochwertige Verarbeitung
langlebige Materialien
durchdachtes, minimalistisches Design
⚠️ Transparenz
Die Produkte wurden mir von Wotancraft Taiwan kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Meine Meinung bleibt davon unabhängig – wie immer.
🧠 Fazit – lohnt sich der Wotancraft Kamera Gurt?
Wenn du einen Gurt suchst, der:
leicht ist
minimalistisch ist
zuverlässig ist
und sich im Alltag bewährt
👉 dann sind die Wotancraft Gurte definitiv einen Blick wert.
Wenn du hingegen:
maximale Polsterung
viele Einstellmöglichkeiten
oder ein „High-Tech-System“ suchst
👉 dann bist du hier eher falsch.
🎯 Mein persönliches Fazit
Der Nackengurt bleibt bei mir im Einsatz.
Die Handschlaufe wandert weiter – nicht, weil sie schlecht ist, sondern weil sie besser zu jemand anderem passt.
Und genau das ist der Punkt:
👉 Der beste Kamera Gurt ist der, der zu deinem Stil passt.
💬 Deine Meinung
Bist du eher Team Handschlaufe oder Team Nackengurt?
Schreib es mir gerne in die Kommentare unter dem Video oder hier im Blog.
🔥 Zum Schluss
Machen. Nicht nur schnacken.
Probier Dinge aus.
Finde deinen eigenen Stil.
Und gib dem Leben die Chance, dass es etwas mit dir macht.
📸 VLOG Mettbrötchen März 2026 – Zwischen Mallorca, Mittelformat und echten Momenten
Veröffentlicht von Joerg Langer am in
Mettbrötchen | 2 Kommentare
[49]
Schwarz oder weiß – kein Filter dazwischen
Es gibt Monate, die rauschen einfach vorbei. Und es gibt Monate, die bleiben hängen. Der März 2026 gehört für mich ganz klar zur zweiten Kategorie.
Ein Monat voller Gegensätze:
Ruhe und Stress.
Familie und Business.
Leichtigkeit und Verantwortung.
Und genau darum geht es in diesem VLOG: ein ehrlicher Rückblick – ohne Hochglanzfilter.
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Ein paar Tage raus. Mallorca. Nicht als klassischer Urlaub, sondern als bewusster Perspektivwechsel. Während meine Frau sich eine Massage gönnt, sitze ich in der Hotellobby und rede in die Kamera. Typisch ich.
Und genau in solchen Momenten wird einem klar:
Wie wichtig diese kleinen Auszeiten sind.
Ohne Termine.
Ohne Druck.
Einfach mal Zeit haben.
Quality Time – ein Begriff, der oft benutzt wird, aber viel zu selten wirklich gelebt wird.
❤️ Familie – das, was wirklich zählt
Neben aller Technik, allem Gear und allen Projekten bleibt am Ende eines ganz klar:
Zeit mit der Familie ist unbezahlbar.
Besonders die Zeit mit meinem Enkelkind. Fast ein Jahr alt. Ein kleines Energiebündel, das sich gefühlt jeden Tag verändert. Ich sehe sie regelmäßig – und trotzdem fehlt sie sofort, wenn man ein paar Tage weg ist. Das sind genau die Momente, die man nicht nachholen kann. Und genau deshalb sind sie so wertvoll.
🎙 Podcast & Gedanken über Schönheit
Im März war ich zu Gast im Podcast von Nicole Beschmann. Ein Thema, das auf den ersten Blick simpel klingt – aber es nicht ist:
Schönheit liegt im Auge des Betrachters.
Wir haben über Wahrnehmung, Selbstbild und echte Ästhetik gesprochen. Weg von Perfektion – hin zu Authentizität. Ein Gespräch, das nachwirkt.
🎶 Konzert-Highlight: Santiano
Ein echtes Highlight war das Konzert von Santiano in Stuttgart – gemeinsam mit meiner Tochter und meiner Frau. Was als „Papa hört komische Musik“ angefangen hat, ist mittlerweile Tradition. Und wie so oft zeigt sich: Live ist einfach eine andere Welt.
Energie. Emotion. Klare Botschaften.
Genau das, was Musik ausmachen sollte.
📸 Der große Schritt: Mittelformat
Jetzt kommen wir zu einem der größten Themen dieses Monats:
Ich bin ins digitale Mittelformat eingestiegen.
Mit der Fujifilm GFX 100 II. Und ja – dafür musste ich mich von einer Kamera trennen, die ich sehr geliebt habe: meiner Leica Q3.
Warum dieser Schritt?
Ganz einfach: Bildqualität. Dynamik. Look.
Das Mittelformat liefert genau das, wonach ich schon lange gesucht habe. Natürlich bringt es auch Herausforderungen mit sich:
größere Datenmengen
schwereres Equipment
höhere Investition
Aber ganz ehrlich?
Viele der „Probleme“, über die im Internet diskutiert wird, relativieren sich im Alltag extrem schnell. Performance? Kein Problem. Workflow? Läuft. Bildqualität? Überragend.
💻 Arbeiten unterwegs – neues Setup
Parallel dazu habe ich mein mobiles Setup verändert. Ein kleines, leichtes Notebook statt der großen Maschine. Nicht perfekt – aber praktisch.
Und genau das ist der Punkt:
Es geht nicht immer um maximale Leistung, sondern um den richtigen Einsatz.
Gerade unterwegs zählt:
Gewicht
Flexibilität
Einfachheit
Und genau das liefert dieses Setup.
🎒 Gear, Taschen & Zubehör
Der März war auch ein echter Testmonat in Sachen Equipment:
Gerade durch das Mittelformat musste ich vieles neu denken. Was vorher gepasst hat, funktioniert plötzlich nicht mehr. Und genau das macht es spannend.
🚀 Projekte & Business – es läuft
Ein Punkt, für den ich extrem dankbar bin:
Es läuft aktuell wirklich gut.
Neue Projekte. Bestehende Kunden. Spannende Aufgaben.
Besonders im Bereich:
Social Media Betreuung
Content Creation
Imagefilm-Projekte
Dazu kommen:
Freizeitpark-Projekt
neue Instagram-Strategien
langfristige Kundenbeziehungen
Und genau das ist es, was Selbstständigkeit ausmacht: Vertrauen. Kontinuität. Entwicklung.
🔥 Ehrenamt & Herzensprojekte
Neben dem Business bleibt auch Platz für Dinge, die nicht direkt Geld bringen:
Ehrenamtliche Einsätze.
Dokumentation.
Projekte mit Bedeutung.
Und ganz ehrlich:
Das sind oft die Projekte, die am meisten zurückgeben.
Inspiration ist ein wichtiger Teil des Prozesses. Nicht kopieren – sondern verstehen.
🎯 Fazit: Machen, nicht nur schnacken
Wenn ich den März in einem Satz zusammenfassen müsste:
Ein intensiver, ehrlicher und verdammt guter Monat.
Mit allem, was dazugehört. Und genau darum geht es am Ende:
👉 Einfach machen.
Nicht warten. Nicht zerdenken. Nicht auf den perfekten Moment hoffen – der kommt nicht.
💬 Mein Appell an dich
Mach den ersten Schritt. Probier Dinge aus. Vertrau dir selbst. Oder wie meine Frau sagt:
„Gib dem Leben die Chance, dass es etwas mit dir macht.“
Mettbrötchen Februar 2026 – Zwischen Schneekaos, Sales-Tagung und neuer Kamera-Liebe
Veröffentlicht von Joerg Langer am in
Mettbrötchen | 4 Kommentare
Der Februar hatte es in sich.
Geburtstag, Candlelight-Konzert, Faschingsumzug mit der Feuerwehr, Schneechaos auf der Autobahn Richtung Neuss – und mittendrin neue Hardware, spannende Aufträge und ein paar Tage, an denen wirklich gar nichts ging.
Hier kommt der ausführliche Blogartikel zum Video – mit allen Links, Empfehlungen und Gedanken aus dem Vlog.
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Der Monat begann mit dem Geburtstagswochenende meiner Frau – Familie, Freunde, gute Gespräche. Kurz darauf: Candlelight-Konzert Queen vs. ABBA im Congress Park Hanau. Vier Musikerinnen (2x Geige, Bratsche, Cello), tausende Kerzen. Ich hatte ehrlich gesagt Rock erwartet – bekommen habe ich Streicher. Und es war großartig.
Dazu: Faschingsumzug mit der Feuerwehr.
Ich war mit 3m-Carbon-Stick und 360°-Kamera unterwegs – Drohnenperspektive ohne Drohne. Extrem spannende Perspektiven.
Und dann – Ende Febraur: Drei Tage komplett krank.
Nach über zwei Jahren ohne Ausfall. Magendarm, Erkältung, Sofa. Als Selbstständiger fühlt sich Kranksein anders an. Aber manchmal zwingt einen das Leben eben zur kleinen Pause.
📸 Hardware – Die Einordnung im Portfolio
Fujifilm X-E5 – Die Kamera für „Nicht-Arbeit“
Neu im Setup: die Fujifilm X-E5. Warum noch ein System?
Weil ich eine Kamera wollte, mit der ich fotografiere, wenn ich nicht arbeiten muss – aber trotzdem richtig fotografieren möchte.
Einordnung in meinem Portfolio:
Über der Fujifilm X half (Spielzeug, Tagebuch, Experiment)
Unter meinen Leicas & Nikons (reine Job-Werkzeuge)
Die X-E5 ist meine „Ich-will-jetzt-fotografieren“-Kamera. Mein Objektiv-Setup aktuell:
XF 23mm f/2.8 WR Pancake (statt 27mm)
13mm
33mm f/2
50mm f/2
TTArtisan 35mm f/1.4 Tilt Shift
7Artisans 35mm f/1.2 MF
Tamron 18–300mm (Reise)
Tilt-Shift nach 45 Jahren Fotografie zum ersten Mal ernsthaft ausprobiert – und ja, das macht was mit einem.
Um das Ganze zu finanzieren, durfte die Leica D-Lux 8 ausziehen. Eine tolle Kamera – aber eine zu viel im Regal.
EPSON R-D1 – Digitale Messsucher-Legende
Im Februar durfte ich dank Martin Wagner von Ringfoto die Epson R-D1 testen – die erste digitale Messsucherkamera, zwei Jahre vor der Leica M8.
Eigenes Video dazu:
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Aber: 3m-Carbon-Stick intensiv für 360°-Aufnahmen genutzt – besonders beim Fasching.
💻 Software – Gamma KI
Mein Software-Tipp des Monats: Gamma.app KI für Präsentationen.
Ich habe im Februar zwei große Präsentationen damit erstellt – beide Aufträge habe ich bekommen. Wenn ich überlege, wie viele Wochen meines Lebens ich in PowerPoint verbracht habe … und wie effizient das heute geht: faszinierend.
🖼️ Ausstellungen & Print
Leider wenig Zeit für Ausstellungen in Hamburg & Kiel. Aber:
Vernissage & Lesung bei Denis Unger – „Frankfurt Ungeschminkt“.
Ein starkes Projekt mitten im Bahnhofsviertel.
🚀 Aufträge – Es läuft
Der Februar war beruflich intensiv:
Sales-Tagung in der Skihalle Neuss (Foto & Video für Radeberger)
Kunde BV Installationstechnik – Content Creation
70.000 Parkpläne für den Freizeitpark Lochmühle ausgeliefert – 1.4 Tonnen Papier
Social Media Management ab März für die Lochmühle
Content & Social Media für Elektro Wagner
Homepage-Gespräche mit Dachdeckerbetrieb
Relaunch für Sanitätshaus-Homepage in der Mache
Support und Content-Creation für meine anderen Bestandskunden
Ich bin aktuell sehr dankbar. Die Auslastung ist gut, die Mischung der Themen und Aufgaben gut. Und: Die Perspektive ist ebenso sehr gut.
📷 Eigene Projekte
Fotografisches Tagebuch mit der Fujifilm X half (weitergeführt mit der X-E5)
Kiel & Hamburg – dokumentarische Eindrücke
Elbe als Eisbrecher-Erlebnis – Hamburg komplett anders erlebt
Hier geht’s zum vollständigen Mettbrötchen Vlog Februar 2026:
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Der Februar war intensiv. Beruflich fordernd. Privat schön. Gesundheitlich kurz bremsend. Und wieder einmal zeigt sich:
Lass zu, dass das Leben etwas mit dir macht.
Es könnte richtig gut werden.
Wenn dir das Mettbrötchen gefällt, lass gern einen Kommentar da.
Und sag mal: Soll meine Frau öfter mit vor die Kamera? 😄
Epson R-D1 – Die Perfektion des Unperfekten
Veröffentlicht von Joerg Langer am in
Altglas,Fotografengeblabber,Technik und Equipment | 5 Kommentare
[82]Warum mich diese digitale Messsucherkamera aus 2004 nicht mehr loslässt
Es gibt Kameras, die sind technisch brillant. Und es gibt Kameras, die machen etwas mit dir.
Die Epson R-D1 gehört ganz klar zur zweiten Kategorie.
In einer Zeit, in der Autofokus-Augenverfolgung, 60 Megapixel und KI-Algorithmen den Markt dominieren, wirkt eine digitale Messsucherkamera aus dem Jahr 2003/2004 fast wie ein Anachronismus. Und doch: Genau diese Kamera hat mich in den letzten Tagen mehr berührt als so manches moderne High-End-Flaggschiff.
In diesem Blogpost nehme ich euch mit in meine Erfahrungen mit einem echten Exoten – einer Kamera, die digital fotografiert, sich aber analog anfühlt. Ehrlich, langsam, unperfekt. Und genau deshalb so besonders.
Ein kurzer Blick zurück: Was ist die Epson R-D1?
Die Epson R-D1 war ein echter Meilenstein. Sie gilt als erste serienmäßig produzierte digitale Messsucherkamera der Welt – zwei Jahre vor der Leica M8.
Hergestellt wurde sie von SEIKO EPSON CORP., gebaut in Japan, und zwar in einer Zeit, in der digitale Fotografie noch alles andere als selbstverständlich war.
Eckdaten (nüchtern betrachtet):
Baujahr: ca. 2003–2009
Sensor: 6 Megapixel CCD
Objektivanschluss: Leica-M-Bajonett
Vollständig manuelle Bedienung
Mechanischer Verschluss bis 1/2000 s
ISO manuell bis 1600
Speicherung auf SD-Karte
Klapp-/Schwenkdisplay (ohne Live-View)
Doch nüchterne Daten erzählen bei dieser Kamera nur einen Bruchteil der Geschichte.
Diese spezielle Kamera: Nullserie mit Geschichte
Die Kamera, die ich nutzen durfte, ist keine gewöhnliche R-D1.
Sie stammt aus einer Pre-Launch-Serie (Nullserie) – Seriennummer 194 – und wurde mir freundlicherweise von Martin Wagner, Head of Tech & Training der Ringfoto Gruppe[83], zur Verfügung gestellt.
Kurz gesagt: Ein Stück Kamerageschichte.
Und ja – man spürt das.
Bedienung wie früher – und genau das ist der Punkt
Wer die Epson R-D1 zum ersten Mal in die Hand nimmt, merkt sofort:
Hier wird nichts automatisiert.
Kein Autofokus
Keine Zeitautomatik
Keine Motivprogramme
Keine elektronische Bequemlichkeit
Stattdessen:
Fokussieren über echten Messsucher
Verschlusszeiten manuell einstellen
ISO bewusst wählen
Weißabgleich über eine mechanische Wippe
Und dann dieser legendäre Moment beim Einschalten: Die analogen „Tacho“-Zeiger für Weißabgleich, Qualität und Akku pendeln sich ein – wie in einem klassischen Oldtimer. Digitaler geht es kaum, analoger aber auch nicht.
Fotografieren mit der R-D1 heißt: entschleunigen
Ein Foto mit der Epson R-D1 entsteht nicht nebenbei. Du musst:
Den Verschluss spannen
Fokussieren
Belichtung prüfen
Auslösen
Warten
Ja, warten. Bis das Bild gespeichert ist. Bis die rote LED erlischt. Bis du es dir anschauen kannst. Und genau hier liegt der Zauber. Die R-D1 zwingt dich zur Achtsamkeit. Du drückst nicht einfach ab – du entscheidest dich für ein Bild.
6 Megapixel CCD, Cropfaktor irgendwo zwischen 1,3 und „Gefühlssache“.
Hohe ISO? Möglich, aber sicher nicht sauber.
Dynamikumfang? Überschaubar.
Und trotzdem:
Die Bilder haben Charakter.
Sie sind:
körnig
kontrastreich
manchmal unsauber
oft überraschend schön
Auf dem Bildschirm, auf dem Tablet, im 9×13-Abzug oder sogar bis A4 – absolut brauchbar.
Alles darüber? Möglich, aber bitte mit Abstand. 😉
Objektive & Haptik: Leica-Gefühl pur
Dank Leica-M-Bajonett lässt sich an der R-D1 nahezu alles nutzen, was Rang und Namen hat – von Voigtländer bis Leica.
In meinem Fall hing ein Voigtländer Nokton Classic 35mm f/1.4 davor: alt, klapperig, nicht perfekt. Passt perfekt zur Kamera.
Die Haptik? Großartig.
Der Daumenhubbel, das Gewicht, die Belederung (selbst wenn sie sich leicht löst): Diese Kamera will in die Hand genommen werden. Immer wieder.
Für wen ist die Epson R-D1 heute?
Ganz ehrlich: Nicht für jeden.
Nicht für Technikliebhaber
Nicht für Pixelpeeper
Nicht für Menschen, die Geschwindigkeit erwarten
Aber:
Für Puristen
Für Liebhaber
Für Menschen, die Fotografie fühlen wollen
Der Gebrauchtpreis liegt aktuell bei etwa 1.900–2.200 €.
Viel Geld für alte Technik – aber wenig Geld für ein echtes Erlebnis.
Mein Fazit: Eine Kamera fürs Herz
Die Epson R-D1 ist langsam. Sie ist alt. Sie ist technisch überholt. Und genau deshalb ist sie so faszinierend. Sie erinnert daran, warum wir fotografieren – nicht wie schnell oder wie perfekt. Sie entschleunigt. Sie fordert. Sie belohnt.
Ich werde sie nicht kaufen – dafür stehen andere Prioritäten an.
Aber sie hat etwas mit mir gemacht. Und das schaffen nur sehr wenige Kameras.
🎥 Das Video zur Epson R-D1
Im folgenden Video zeige ich euch die Kamera ausführlich, spreche über meine Erfahrungen und blende zahlreiche Beispielbilder ein:
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Hast du selbst Erfahrungen mit der Epson R-D1? Oder würdest du dir heute noch so eine Kamera kaufen? Schreib mir gern deine Meinung in die Kommentare – und wenn du Fragen hast: immer her damit.
SchwarzWeissOnline. Ehrlich. Direkt. Unperfekt.
Januar 2026 als VLOG-Resümeé: Schwarz oder Weiß – kein Filter dazwischen
Veröffentlicht von Joerg Langer am in
Mettbrötchen | 2 Kommentare
Schwarz oder weiß, kein Filter dazwischen. Genau so fühlt sich dieser Monatsrückblick an: ehrlich, direkt, manchmal ein bisschen kantig – aber dafür echt. Am 02. Februar 2026 wurde es Zeit, den Januar einmal bewusst passieren zu lassen. Viel war los: beruflich, privat, kreativ. Und wenn ich ehrlich bin: Es war nicht der Monat für Hochglanz, sondern für „Kamera an – Licht vielleicht schief – willkommen bei Schwarzweiß online.“
Ich habe im Januar zwar viel auf Social Media geteilt und war auch öfter mit Marco und Dennis im Podcast „Zwischen ISO und Espresso“ unterwegs – aber ein richtiges Summary fehlte noch. Also: stichwortartig, aber ausführlich. Und mit allem, was dazugehört: Hardware, Taschen, Software, Ausstellungen, Aufträge, Projekte, Empfehlungen und am Ende ein kleiner Appell.
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Vorwort: Jahreswechsel am Flughafen – mit Hund und ganz viel Menschlichkeit
Der Jahreswechsel war… ein unfassbares Erlebnis. Nicht wegen Party oder Feuerwerk – sondern wegen unserer Hündin Chili, die extreme Angst vor Böllern und nicht zuordenbaren Geräuschen hat. Und ich rede hier nicht von „ein bisschen Zittern“, sondern von echten Panikattacken. Wer so etwas schon mal gesehen hat, weiß: das ist keine Kleinigkeit.
Also haben wir beschlossen: Flughafenhotel. Zimmer buchen. Ruhe. Dachten wir.
Und dann: rund 80 Zimmer – und gefühlt 150 Hunde.
Was in einem Businesshotel sonst anonym ist, wurde plötzlich zu einer Art „Community der Gleichgesinnten“. Menschen, die alle aus dem gleichen Grund da waren: damit der Hund stressfrei durch Silvester kommt. Und das war – ohne Übertreibung – sensationell entspannt. Das machen wir wieder.
Modellbahn: Platz & Budget sind nicht das Problem. Zeit ist es.
Meine Frau hat mir zu Weihnachten eine Modellbahn (und das „Go“ für dieses neue Hobby) geschenkt – super süß, super liebevoll, und eigentlich genau mein Ding. Das Projekt geht allerdings langsamer an als gedacht. Und ja, Platz und Kleingeld spielen natürlich eine Rolle – aber der limitierende Faktor ist Zeit.
Wenn du von morgens kurz nach 6 bis abends 22/23 Uhr arbeitest (teilweise 7 Tage), dann ist „mal eben zwei Stunden basteln“ gar nicht so leicht.
Im Moment sieht’s daher eher aus wie ein Spielplatz: 2×1 Meter Holzplatte, ein paar Schienen – fertig. Mehr nicht. Aber: das wird. Nur eben nicht im Turbo.
WeeklyPic: Warum ich dabei bin
Ich mache dieses Jahr bei WeeklyPic mit. Das „Warum“ habe ich als Video erklärt – hier der Link:
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Hardware: viel genutzt, wenig gekauft (Low-Budget statt No-Budget)
Ich hatte mir für Januar eigentlich „No Budget“ vorgenommen… nennen wir es ehrlich: Low Budget. Es gab nicht viel Neues – aber viel Nutzung, viele Gedanken, viele kleine Erkenntnisse.
Fujifilm X half: endlich wieder Ausschuss – und Freude daran
Die Fujifilm X half ist im Januar mein täglicher Begleiter gewesen. Und zwar bewusst als Handy-Ersatz. Was ich daran liebe: Es ist wieder Fotografie mit Konsequenz. Nicht jedes Bild „sitzt“, es gibt wieder Ausschuss – und genau das macht’s irgendwie schön. Ich merke: ich habe wieder richtig Spaß daran.
Ich habe intensiv gedruckt – Malediven-Fotos aus Oktober, raus aus der Cloud, rein ins echte Leben.
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Leica D-Lux 8 vs. Leica Q3: die Frage kommt ständig – also Video dazu
„Ist die D-Lux 8 eine Alternative zur Q3?“ – ich bekomme die Frage so oft, dass ich sie als Video beantwortet habe. Spannend war nicht nur das Thema, sondern vor allem: die Kommentare darunter.
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Meine Erfahrung? Kamera bedienen: ja. Touchscreen: mal so, mal so. Warm? Eher nein. Und optisch laufe ich damit rum wie ein Lackierer im Wald. 😅
Am Ende wurden’s bei mir dünne Merino-Handschuhe von Helly Hansen (ohne Touch, aber warm und gut zu bedienen).
KASE: magnetischer Black Mist + magnetischer Deckel
Für die X half:
KASE Magnetischer Black Mist 1/4
KASE Magnetischer Objektivdeckel
Der Filter macht, was er soll – Look top. Praktikabilität im Alltag: schwierig. Magnetisch ist cool, aber wenn’s leicht runterflutscht oder du dauernd Angst hast, ihn zu verlieren, nutzt du ihn am Ende nur noch selten.
Haoge Square Hood für Leica Q3-43: Filter drauflassen, Makro nutzen
Bei der Q3-43 nervt das Thema: Filter drauf – und Makromodus wird zum „knorzen“. Lösung: Haoge Square Hood, looks like original, funktioniert aber im Alltag besser.
Ja, die gibt’s. Von Zweibrüder. Und dazu gibt’s ein Video – inkl. Verlosung:
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Im Januar war wieder einiges los im Taschen-Universum – getestet, getuned, verglichen, geplant.
Fjällräven Greenland mit Insert
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Keine klassische Fototasche – aber als Notebooktasche (und mit Insert) sehr spannend.
Fidlock-Umbau an der Greenland
Aus Follower-Feedback entstanden: der Verschluss nervt – also umgebaut.
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29 € Tasche + 15 € Insert = überraschend stark (für kleine Setups, auch im Job schon eingesetzt).
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Compagnon Adapt Backpack – Schwarz ist es geworden
Grün ist schick, aber… „grün und Jörg“ ist halt eine eigene Story. 😅
Außerdem ist das Video zu den drei IGUs (6L / 10L / 18L) online:
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Crumpler Fourninety Daily L – Video folgt im Februar
Crumpler Sevenfifty Daily XXL (8000) – Video folgt im Februar
Vanguard: Sling & Rucksack in Navy Blue
🎬 VEO LITE B25L:
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Think Tank Airport Roller Derby: gepackt für Event-Reportage
Der Koffer war ein Tetris-Spiel – und ja: Video folgt.
Compagnon Sling 12L: angekommen, Test folgt
Wenn ihr Fragen habt, die ich im Test beantworten soll: immer her damit.
Stativfreak: SmallRig liebe ich – vor allem für die Verpackung
Für die Nikon ZR gibt’s ein SmallRig Cage/Cage-Kit – sehr nice, super praktisch. Und: ich möchte das einmal loben, weil’s zu selten gelobt wird: Null Kunststoff in der Verpackung. Papier, Karton, fertig. So simpel kann’s sein.
Außerdem:
K&F Concept Hot Shoe Adapter für DJI Action auf Blitzschuh – extrem praktisch, wenn Kunden Reels wollen.
Software: Luminar Neo, Apple „Creator“-Abo und Suno-Spielereien
Luminar Neo im Workflow – ich will’s mögen, aber…
Ich mag Luminar Neo, vor allem auf dem iPad. Aber: ich bekomme es nicht sauber in meinen Lightroom-Workflow rein, ohne Zeit zu verbrennen. Wenn ihr gute Tutorials/Workflows kennt, wo das wirklich sinnvoll eingebunden wird: schickt mir Links. Ich bin offen – aber ich brauche Nutzen statt Sofa-Spielerei.
Apple „Creator Studio“ (Abo): ich überlege noch
Final Cut nutze ich täglich (gekauft), iPad-Version als Abo kenne ich. Das neue Bundle klingt spannend, aber ich sehe noch nicht den echten Vorteil für mich. Wenn ihr da Erfahrungen habt: schreibt’s mir gerne in die Kommentare.
Suno: KI-Liedgenerator
Ich habe damit gespielt – auch fürs Video. Geschmackssache, klar. Aber was KI heute kann, ist schon beeindruckend. Und ja: man merkt ziemlich schnell, wer prompten kann – und wer nicht. 😉
Ausstellungen & Print: Leitz Park und lokale Kultur
Arnold Crane – „Giganten“, Leitz Park Wetzlar (02.01.2026)
Ragnar Axelsson – „Where the World Is Melting“, Leitz Park
Ausstellung: sehr sehenswert. Vernissage: brechend voll (zu voll).
Walter Steinberg & Siglinde Fischer – Schweden, Bürgerhaus Neu-Anspach
Gemeinsam mit Tochter Janina – ein richtig schöner Abend, kurzweilig, bodenständig, gute Geschichten.
Aufträge: Viel Produktion, viel Praxis, viel echte Arbeit
Der Januar war beruflich alles andere als ruhig:
Videoproduktionen für den Gewerbeverein (Einzelhandel stärken, Sichtbarkeit schaffen)
Folierungen (2 × 1,10 m) im Freizeitpark – Layouts neu erstellt
Foto & Video für eine Psychotherapeutin (Homepage) – menschlich und spannend
Content Creation für Bestandskunden aus Bau, Handel & Handwerk
Baby-/Familienbilder (auch zusammen mit meiner Frau – Teamwork, das ich sehr liebe)
Wenn ich ehrlich bin: Es ist kein offizielles 365-Tage-Projekt, aber es fühlt sich so an. Weil die Kamera immer dabei ist. Und weil ich dadurch automatisch jeden Tag „etwas sehe“.
Nur Bilder – sonst nix (YouTube)
Ammersee & Wörthsee
https://youtu.be/Jc0YzFtaZ8c
Rom Juli 2025
https://youtu.be/Z94WVtFGsbQ
Lese-Empfehlung: Instagram & Wegwerf-Fotografie
Christian Anderl hat einen sehr treffenden Text geschrieben:
Ich sag’s mir selbst immer wieder: weniger planen, weniger „ich müsste“, weniger „ich sollte“. Mehr machen. Mehr zulassen. Oder wie meine Frau es so schön sagt:
„Schatz, lass doch zu, dass das Leben was mit dir macht.“
Sie hat recht. Es könnte ja geil werden.
Wenn du bis hierher gelesen hast: Danke dir.
Kommentar gern hier im Blog oder unter dem Video. Und wenn du Ideen fürs Homeoffice-/Videostudio-Setup hast: her damit – ich bin wirklich für jeden Tipp dankbar.
Drucken statt Scrollen – warum Urlaubsfotos auf Papier Erinnerungen verändern
Veröffentlicht von Joerg Langer am in
Bücher und Printthemen | 7 Kommentare
[155]
Machen Urlaubsfotos auf Papier etwas mit uns?
Es gibt Videos, da geht es nicht um Technik. Nicht um Reviews. Nicht um Kaufempfehlungen.
Das nachfolgende Video[155] ist genau so eines. Klick Dich mal rein:
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In den letzten Wochen habe ich gemerkt, wie sehr mich das Thema gedruckte Bilder wieder einholt. Ausgelöst durch etwas sehr Banales – und gleichzeitig sehr Persönliches:
Gemeinsam mit meiner großen Tochter habe ich für meine Frau eine kleine Foto-Installation im Wohnzimmer gebaut. Schnüre, Klammern, Urlaubsbilder. Malediven. Erinnerungen. Momente.
Und plötzlich standen wir da. Mit Kaffee in der Hand. Oder einem Glas Wein. Und waren wieder dort.
Warum ich (wieder) über Drucken nachdenke
In meinem fotografischen Alltag schwanke ich seit Jahren zwischen Extremen: Großer A2-Drucker? Dann wieder verkauft. Tinte zu teuer. Platz zu wenig.
Dann wieder kleine Lösungen. Sofortbild. Thermosublimation. Instax. Canon SELPHY.
Aktuell steht bei mir der Canon SELPHY CP1500[156] auf dem Schreibtisch. Ein kleiner Thermosublimationsdrucker, der genau eines sehr gut kann: Er macht Erinnerungen greifbar.
10×15 cm. Kein Fine-Art-Anspruch. Kein Museumsdruck.
Aber: Ein Bild in der Hand. Ein Bild an der Wand. Ein Bild, das etwas auslöst.
Erinnerungen funktionieren anders auf Papier
Natürlich kann ich Bilder auf dem Tablet anschauen. Natürlich sind sie dort brillant, scharf, perfekt.
Aber sie fühlen sich anders an.
Ein gedrucktes Foto zwingt mich zum Innehalten. Ich muss nicht wischen. Ich muss nicht suchen.
Es ist da. Und ich bin da.
Gerade Urlaubsfotos entfalten ihre Wirkung oft erst nach der Reise. Wenn man zurückkommt. Wenn der Alltag wieder da ist. Wenn Bilder helfen, ein Gefühl zurückzuholen.
Klein drucken ist nicht weniger wertvoll
Ich drucke selten groß. Was ich oft drucke, sind kleine Bilder.
Für die Wand. Für Schnüre. Für Kühlschränke. Zum Verschenken.
Das Jahr 2025 ist vorbei – Zeit für einen ehrlichen Rückblick.
Mit dem Mettbrötchen 2025 und dem Mettbrötchen Dezember 2025 habe ich mir genau dafür Raum genommen: für Gedanken, Entwicklungen, Technik, Projekte – und für das, was wirklich zählt.
Die ersten ca. 18 Minuten des Videos sind ein ganz persönlicher Jahresrückblick, den ich gemeinsam mit meiner Frau aufgenommen habe.
Wir sprechen über unsere jeweiligen drei Highlights des Jahres – ruhig, ehrlich, nahbar.
Die restlichen ca. 45 Minuten sind das Mettbrötchen Dezember 2025:
mein kompletter Monatsrückblick als Video-Log mit Technik, Projekten, Aufträgen, Inspirationen und einem klaren Appell zum Leben.
🎥 Das Video: Mettbrötchen 2025 & Dezember 2025
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„Nur Bilder – sonst nix.“ – Ein neues Format auf meinem YouTube-Kanal
Veröffentlicht von Joerg Langer am in
Augenblicke,Ausflüge und Reisen,Leica,Nur Bilder - sonst nix,Schwarz-Weiß | Keine Kommentare
[189]
Manchmal braucht es weniger Worte. Manchmal reicht es, einfach nur zu schauen.
Mit „Nur Bilder – sonst nix“ starte ich auf meinem YouTube-Kanal ein neues, bewusst reduziertes Format.
Keine Reviews. Keine Erklärungen. Keine Technik-Deep-Dives.
Nur Bilder. Sonst nix.
Fotografie pur – so, wie sie für mich privat stattfindet: ruhig, persönlich, entschleunigt.
Warum dieses Format?
In meinem beruflichen Alltag muss ich abliefern. Als Fotograf, Videograf und Content Creator gibt es für mich feste, erprobte Workflows. Kameras, Einstellungen, Abläufe – alles sitzt. Und das muss es auch. Denn am Ende zählt das Ergebnis für meine Kunden.
Ganz anders ist das bei meinen Reisen und privaten Bildern.
Dort muss ich niemandem etwas beweisen. Ich muss nichts „abliefern“ – außer mir selbst ein gutes Erlebnis. Und genau dort beginnt für mich Freiheit.
Ich experimentiere. Ich spiele. Ich lasse Dinge bewusst zu, die im Job keinen Platz hätten. Mal bastle ich mir eigene Presets in Lightroom. Mal spiele ich mit Kontrasten, Körnung oder Schwarz-Weiß-Looks. Mal bleiben Bilder ganz bewusst als fertige JPGs direkt aus der Kamera, weil sie sich richtig anfühlen. Nicht perfekt. Aber ehrlich.
Wir haben heute unfassbar viele fotografische Möglichkeiten – und vergessen dabei viel zu oft, wie frei Fotografie eigentlich sein kann, wenn man sie nicht optimieren, vergleichen oder rechtfertigen muss. Genau dafür ist dieses Format entstanden.
Was dich bei „Nur Bilder – sonst nix“ erwartet
Fotostrecken als ruhige Slideshows
keine Sprache, keine Erklärungen
Fokus auf Stimmung, Licht und Moment
private Reisen & persönliche Augenblicke
bewusst entschleunigt
Die EXIF-Daten findest du jeweils unter den Bildern. Mehr Kontext braucht es nicht.
Die ersten fünf Videos im neuen Format
Berlin – Zwei Tage treiben lassen
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Auf meinem YouTube-Kanal geht es weiterhin um Fototaschen, Stative, Kameras und Fotofuzzy-Themen. Aber in Zukunft wird es immer öfter auch diese privaten, persönlichen Strecken geben.
Weil Fotografie mehr ist als Technik. Weil Bilder nicht immer erklärt werden müssen. Und weil manche Momente einfach nur wirken dürfen.
👉 Abonniere gern meinen Kanal:
https://www.youtube.com/@SchwarzWeissOnline
Fazit
„Nur Bilder – sonst nix“ ist mein Gegenpol zum Alltag.
Kein Leistungsnachweis. Kein Vergleich. Kein Druck. Nur Fotografie. So, wie sie sich für mich richtig anfühlt.
Warum ich eine „überteuerte Spaßkamera“ liebe – Die Fujifilm X half & die Sehnsucht nach dem Un-Perfekten
Veröffentlicht von Joerg Langer am in
Technik und Equipment,Typisch Jörg | 2 Kommentare
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Es gibt Kameras, die man sich aus rein rationalen Gründen kauft – und dann gibt es Kameras, die man kauft, weil sie etwas mit einem machen. Die Fujifilm X half[192] gehört für mich eindeutig in die zweite Kategorie.
Seit ein paar Monaten begleitet mich diese kleine, merkwürdige, technisch völlig unbeeindruckende Digitalkamera auf meinen Wegen: auf den Gassi-Runden mit unserer Chili 🐕, im Wald, im Alltag, im Auto, beim Kaffeeholen, auf Reisen. Und sie hat etwas in mir ausgelöst, das ich lange vermisst habe:
Die Sehnsucht nach dem Un-Perfekten.
Ich habe zwei Leica Q3, ich habe eine D-Lux 8, ich habe ordentlich Werkzeug im Schrank – alles Kameras, die „perfekt“ sind. Und trotzdem: Dieses kleine Kunststoffgerät von Fujifilm[192] macht mir so unfassbar viel Spaß, dass ich sie inzwischen fast jeden Tag dabei habe. Und genau diesen Spaß versuche ich in meinem Video festzuhalten, das ich dir hier gerne einbette:
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Es ist nicht die Bildqualität. Nicht die Technik. Und erst recht nicht das Preis-Leistungs-Verhältnis[192] (über das man durchaus streiten kann 😅). Es ist das Gefühl.
Der Filmkameramodus mit 36 Bildern.
Das verpflichtende „Film spannen“ vor jedem Foto.
Das Fehlen eines echten Live-Views.
Der schäbige optische Sucher, der mehr „Schätzeisen“ als Werkzeug ist.
Das Warten auf die Entwicklung in der App – wie früher.
Und genau dadurch entsteht etwas, das ich in meiner professionellen Fotografie oft nicht mehr habe: Entschleunigung. Ruhe. Einfachheit. Spaß.
ein paar Fotos (so richtig unperfekt…)
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Die Kamera für das Leben – nicht für die Arbeit
Die X half[192] dokumentiert mein Leben – nicht meine Jobs. Sie ist für die Momente da, die man nicht planen kann und die man trotzdem festhalten möchte. Für matschige Waldwege am Morgen. Für Backlight zwischen Bäumen. Für kleine Dinge, die man (also ich…) sonst vergisst.
Das Ergebnis ist mir – in diesen Momenten – völlig egal. Das Erlebnis ist das, was zählt.
Warum ich sie mir wirklich gekauft habe
Viele fragen mich: „Jörg, warum gibst du 799 €[192]* für so eine Kamera aus?“
Die ehrliche Antwort:
Weil ich es kann. Weil sie mir Spaß macht. Weil sie mir das Un-Perfekte zurückgibt.
Und weil ich es liebe, mit dieser Kamera wieder zu spüren, wie Fotografie sich anfühlt, wenn sie nicht perfekt sein muss. Sie ist keine Arbeitskamera – sie ist eine Lebenskamera.
Fazit?
Perfektion ist schön – aber sie ist nicht alles. Manchmal brauchen wir Bilder, die nicht klinisch aussehen. Bilder, die rauschen, verrutschen, schief sind. Bilder, die echt sind.
Die Fujifilm X half[192] ist für mich genau das: Eine kleine, robuste, unperfekte Erinnerungssammlerin, die mich jeden Tag ein Stück entschleunigt.
Und genau deswegen hat sie einen festen Platz in meinem Leben.
Hast du auch eine „Spaßkamera“? Eine, die du nicht brauchst, aber liebst? Schreib’s mir gerne – ich freue mich über Austausch!
* Dank Black Friday Wochen liegt sie aktuell „nur“ bei 675 Euro bei Amazon[192].