Urlaubsfototasche gepackt – nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub

Veröffentlicht von

20150906-003-Compagnon_Little_Messenger

Tja, morgen ist zwar mein Urlaub vom Marketingjob erst mal vorbei aber wie heißt es so schön, „nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub.“ 🙂

Da ich in der vergangenen Dänemark-Reise meinem „Ich nehme in den Urlaub quasi nix mit-Ritual“ dieses mal untreu geworden bin und doch etliche Festbrennweiten, Zooms und andere Sachen dabei hatte, habe ich mich selbst jetzt nach der Reise einer genauen Analyse unterzogen (ja sowas mache ich mit mir selbst…) mit dem Ziel:

Was brauche ich in einem Urlaub wirklich?

– oder –

Was brauche ich nicht wirklich in einem Urlaub in der Fototasche?

Damit ich bis zum nächsten Urlaub nicht wieder alles vergessen habe (hey ich werde 44….) habe ich mir alles aufgeschrieben und eben beim sortieren meiner One Note Notizen von der letzten Reise dachte ich mir, das könnte ich Euch eigentlich auch hier in meinem Blog erzählen. Also seht selbst – das waren meine Notizen:

Zu viel dabei:

  • Das riesen Filter Set mit zig Verlaufsfiltern und etlichen Grau und Polfiltern
  • Die Festbrennweiten 35 und 55 mm
  • Das 90er Makro hätte ich nicht wirklich gebraucht
  • Zu viele Akkus – die Kamera hält ja doch zwischen 400 und 600 Bilder. Da reichen 3 Akkus inkl. dem einen in der Kamera locker
  • Die Ersatzkamera. Quatsch. Wenn die „große Cam“ am A…. ist, wird eben das Handy genommen oder gemalt.
  • Der Schultergurt – der nervt irgendwie

Hat gefehlt:

  • Geld 🙂
  • Meine schwarze Little Messenger fehlt. Ein Rucksack ist zwar wirklich praktisch im Urlaub aber für den „eben mal-Spaziergang“ ist meine kleine Compagnon viel besser – die fehlt hier total!
  • Ich will Glas-Filter. Nach dem Urlaub verkaufe ich das riesen Set an Hitech Formatt Filter und kaufe mir zwei richtige HighEnd Glasfilter und zwar nur die beiden die ich wirklich nutze – einen Big Stopper und einen 0.9er Grauverlauf.
  • Ich brauche einen eigenen Kindle Paperwhite. Die App auf dem Tablet ist gut, aber bei Sonne nicht gut genug! (Merke: Lesen macht ja doch Spaß…)

Nun, das waren meine Notes in One Note zur Fotoausrüstung im Urlaub in Dänemark.

Heute an meinem letzten Tag vor dem Wiedereinstieg in den Job nach drei wunderschönen Wochen habe ich die Zeit genutzt und habe die vermisste Little Messenger von Compagnon mal mit mit den für mich als wichtig Erachteten Foto-Utensilien bestückt. Und so schaut das ganz dann aus:

20150906-001-Compagnon_Little_Messenger

Da ist jetzt drinne:

  • Sony A7R II mit Sony 24-240
  • Sony Zeiss 16-35
  • Lee Filterhalter
  • Lee Big Stopper in Aludose
  • Lensinghouse Glas-ND-Verlaufsfilter 0,9
  • Leatherman Surge
  • Taschenlampe
  • 2 Ersatzakkus
  • 3 Ersatz-SD-Cards
  • Putztuch
  • Eddycam Elch-Leder Handschlaufe
  • Kugelschreiber
  • kleines Notizheft und ein paar Visitenkarten
  • Smartphone (nicht auf den Bildern)
  • Geldbörse (nicht auf den Bildern)

Mehr brauche ich in einem Urlaub nicht. Vielleicht sollte ich dazu sagen bzw. schreiben das Urlaub für mich nicht den Zweck einer Fotoreise erfüllt, sondern des reinen Abschaltens. Fotografieren ist im Urlaub nur Mittel zum Zweck – auch zum Zweck Abschalten. So kann es durchaus sein das ich mal 4 Stunden hinter dem Stativ sitze oder liege und auf das richtige Licht warte und dann weil es mir nicht so gefällt ohne eine einzige Aufnahme nach Hause komme oder ich einfach nur als Touri meine Reise für meine Lieben die vielleicht nicht dabei sein konnten „dokumentiere“.

20150906-002-Compagnon_Little_Messenger

Tja, was war mein Learning aus der letzten Reise?

Weniger ist mehr! … und fahre nicht ohne Deine Compagnon in Urlaub!!!

Und bei der nächste Reise werde ich meinem eigentlichen Prinzip wieder treu bleiben und wieder weniger mitnehmen. Die Tasche ist ja schon gepackt…

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

5 Kommentare

  1. Ich finde das bewundernswert, wie tapfer du das durchziehst.
    Ja, eine Reduzierung der Ausrüstung kann, gerade im Urlaub, unglaublich erleichternd und gleichzeitig inspirierend wirken. Das erkenne ich auch immer wieder. Doch ich bin noch nicht so weit, ebenso konsequent zu sein.

  2. Thinktank Turnstyle 10
    – NEX-6
    – 50mm 1.8
    – 19mm 2.8
    – 18-200 3.5 – 6.3
    – 2 Graufilter
    – 2 Reserveakkus
    – Stepup-Ringe für die Filter
    – Visitenkarten
    – Brillenputztücher
    – Tolino
    – Gorillapod
    Ok, letzterer passt nicht mehr in die Fototasche, aber das ist das Fotoequipment, mit dem ich auf Reisen gehe. Plus Ladegerät natürlich. Also ähnlich reduziert wie Deine neu gepackte Tasche 🙂 Reicht auch völlig.

  3. Da bei mir die Fotografie nichts mit Beruf (oder Nebenberuf) zu tun hat, beschränkt sie sich auf reines Hobby und vor allem auf den Urlaub. Aus diesem Grund nehme ich stets die große Ausrüstung mit, um mich während des Urlaubs nicht ärgern zu müssen, irgendetwas zu vermissen, das ich zuhause gelassen habe. Und ich bin mir sicher, dass eine ganze Menge Bilder im diesjährigen Sommerurlaub nicht möglich gewesen wären, wenn ich nur die kleine Fuji dabei gehabt hätte. Geht es dann aber mal einen Tag in eine Stadt oder einen Besichtigung, dann reduziere ich natürlich auf eine Kamera mit einem angesetztem Objektiv. Und sonst steht die Weekender vollgepackt und griffbereit im Kofferraum. Ich denke also, dass man die Frage nach der Urlaubsausrüstung nicht pauschalisieren kann 🙂

  4. Hi Jörg.
    Das ist ein schwieriges Thema. Ich war auch letzte Woche mit meiner Familie auf Malle. Schwieriger als die Frage ‚Was für Kleider packe ich in den Koffer‘ war ‚Auf welche Objektive kann/muss ich verzichten‘. Am Ende gingen dann die a6000 & 16-70er, das 50er f1.8 und das Samyang 12mm mit. Ein Mini-Stativ, ein ND 3.0 Filter und das Ladekabel. Alles in der Wickeltasche 😉 Hat auch alles prima geklappt. 80% der Bilder entstanden mit den 16-70er, Portraits mit den 50er und nächtliche Landschaftsaufnahmen mit den 12er

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.