Und wie transportiert Eure Filter?

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Filtercontainer

Da ich mir für meine beiden kleinen Kameras, die P7700 und die V1 einen Graufilter und einen Polfilter kaufen wollte für den einen oder anderen Ausflug, war ich natürlich – typisch Taschenfreak – gleich auf der Suche nach einem sinnvollen „Behältnis“ für die kleinen Filter.

Normalerweise predige ich meinen Coaching-Schülern und Fotofuzzys immer nur 77mm Filter zu kaufen und für allen anderen Objektivgrößen nur die billigen StepDown Adapterringe zu kaufen damit man nur hochwertige Filter kauft und das eben nur einmal. Dafür richtig. Und jetzt? Jetzt wurde ich mir selbst untreu und habe „billige“ Filter gekauft und dann auch noch in einem anderen Durchmesser.

Nun, bei einem 40,5mm Filtergewinde sieht es einfach so „sch…“ aus wenn ich da mit Adapterringen meine teuren 77er Filter davor schraube, das ich mir für die gelegentlichen Einsätze an den beiden Kompakten ein paar „billige Filter“ zulegte in deren Gewindedurchmesser. Zum Glück haben alle meine Nikon 1 Objektive und auch die P7700 das selbe Frontgewinde in 40,5mm. Zurück zum Thema: Wie transportieren wir die Filter?

Auf der Suche nach einer Filtertasche, wie ich sie für meine 77er Filter nutze (siehe hier) bin ich auf die beiden Metalldeckel gestoßen und musste die einfach mal testen.

Ganz ehrlich bei den kleinen Filtern ist das viel praktischer und viel einfacher in einer kleinen Tasche für die kompakte Kamera zu verstauen. Einfach Deckel vorne und hinten draufgeschraubt, fertig! Einziger Haken an diesem System, man darf nur Filter mit Frintgewinde kaufen. Der eine oder andere Slim Filter wie ich sie in „groß“ nutze. scheidet dafür aus, da diese oft kein Frontgewinde haben, und man somit den Frontdeckel nicht einschrauben kann. Ansonsten kann ich diese Filter-Container oder auf neudeutsch den „Filter-Stack“ nur empfehlen. Oft bekommt man diese auch im Set mit einigen Filtern dazu.

Wenn ich mich jetzt fragt ob ich wirklich einen UV Filter nutze oder einen Graverlaufsfilter zum schrauben, dann kann ich Euch diese Frage gerne beantworten.

Ich nutze normalerweise keinen UV- oder noch schlimmer einen Skylightfilter. Ich habe in den letzten 25 Jahren Fotografie noch nie eine Frontlinse zerstört da ich eigentlich immer die Gegenlichtblende nutze (und davon schon einige im Eifer des Gefechtes gefetzt habe…) und immer sage das ein zusätzliches Glas mindestens so gut sein muss wie die Linsen selber. Einzige Ausnahme ist am Meer damit ich die Gicht und das Salz aus der Luft wieder mit lauwarmen Wasser abspülen kann. Nur dort setze ich einen UV Filter ein. Ein Verlaufsfilter zum Einschrauben macht m.E. gar keinen Sinn, da man damit immer den Verlauf mittig hat, also genau da wo man ihn eigentlich nie braucht. Dieser Filter war einfach im Set dabei… das der einzige Grund warum dieser auf den Bildern zu sehen ist. Verlaufsfilter setze ich nur von Cokin oder Hitech ein im rechteckigen Format um diese entsprechend vor dem Objektiv verschieben zu können.

Und wie ist das bei Euch? Wie transportiert Ihr Eure Filter? Nutzt Ihr UV Filter oder andere zum Schutz der Linsen? Erzählt mal!

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

6 Kommentare

  1. Ich hab eine Tasche dafür, die man zusammenrollt (erinnert ein wenig an manche Badezimmerutensilientaschen zum Aufhängen).
    So einen Filtersave hatte ich früher auch mal, mir wurde das aber zu umständlich den Filter da jedes Mal rausschrauben zu müssen.

  2. … wie Sam : Die grossen Scheiben sind in der Rolltasche, die lütten wohnen einzeln in ihren Plastecontainern. Mir ist das nämlich auch zu doof, jedes Mal einen Pack auseinandernehmen zu müssen. Auch, wenn der nur aus zwei und einem unbrauchbaren bestünde 😉

    Zu den Skylights sag ich jetzt nicht. Nö. Ich jetzt nicht 😉

  3. Schraubfilter hab ich eigentlich nur noch Pol- und IR-Filter, die lagern in den mitgelieferten Kunststoff-Boxen. Der Rest sind alles Hitech-Steckfilter. Die stecken einzeln in Lee Filterwraps, das sind ne Art dünne Einzelfilter-Taschen aus Microfaser. Die ganzen Wraps lagern gestapelt incl. Filterhalter und Adapterringen in einer Kunststoffdose aus dem Haushalt-Bedarf. Die Dose ist stabil und trotzdem noch etwas elastisch, die schluckt alle mechanische Belastung. Für den Rest reichen dann die dünnen Wraps vollkommen aus. Was Platzsparenderes und Robusteres ist mir bisher nicht untergekommen. Und mit einem Griff ist das ganze Paket aus dem Rucksack in die Fototasche gepackt, ohne das man was vergessen kann.

  4. Wenn ich digital unterwegs bin, habe ich nur drei Filter dabei: Graufilter (ND), Polfilter und Grauverlaufsfilter. Hier und da noch eine „close-up lens“.
    (OK, je nach Situation habe ich einen UV-Filter vor wertvolleren Objektiven vorgeschraubt. Und für meine M8 noch einen IR-Filter und den IR-Cut-Filter im schönen Rosé. ;))

    Mit S/W-Film ist ein Gelbfilter dabei. Rotfilter eigentlich nie. Der Effekt ist mir dann doch zu stark.

    Bei Farbfilm und Dias eigentlich nur einen UV-Filter. Den Rest macht das Labor bzw. Photoshop. 😉

    Ich transportiere sie in einer „Filter-Wallet“, die man schön in eine Seitentasche der Fototasche stecken kann.

    Das „Aufeinanderschrauben“ ist nicht so gut geeignet, da meine Filter unterschiedlich groß sind.

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