Tiefe Einblicke in das „Warum“ – fünf alte Bilder von mir

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„Ich hasse diese Nominierungen auf Facebook!“

So viel mal als Einstiegs-Statement zum heutigen Beitrag auf meinem kleinen Fotofuzzy-Blog hier. Da ich aber von sehr lieben Menschen immer wieder mit sehr charmanten Worten nominiert werde, will ich bei der im Moment aktuellen Welle der „Zeige 5 Bilder die mindestens 15 Jahre alt sind“ mal nicht aussetzen.

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Anstatt diese 5 Bilder über 5 Tage auf Facebook zu strecken, packe ich sie aber lieber in einen Beitrag hier zu den digitalen Augenblicken. Diese „analogen“ Einblicke in meine Kindheit werden Euch sicher auch das eine oder andere gut erklären können. 🙂

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Das erste Bild erklärt sicher meine heutige Arbeitsweise, denn böse Zungen behaupten ja ich würde meinen Haupterwerb als Callboy verdienen da ich den ganzen Tag von 08:00 bis 20 Uhr in (eher unsinnigen) Telefonkonferenzen verbringe und dabei versuche zu arbeiten. Marketingfuzzys in der IT-Branche eben.

Das nachfolgende Bild erklärt denke ich sehr gut wo mein brachialer Drank zur Mode herkommt. Oder seht Ihr das anders? Diese „Zeitlosen“ (anderer Ausdruck für „wird nie modern“!) Hemden wie sie mein Papa damals trug, die trage auch ich heute noch gerne. Danke für dieses Trend setzen in meinem Leben. Meine heutigen Locken habe ich da wohl eher von meiner lieben Mama. *ggg*

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Das Hunde und Haustiere in meinem Leben mittlerweile eine recht große Runde spielen, hat sich sicher auch bei Euch hier in meinem Blog schon herumgesprochen. Das muss wohl auch schon früher angefangen haben… (Einziger Unterschied, der Kerl wurde groß und die Hunde klein…)

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Seht Ihr auf dem kommenden Bild welche Freude mir der Sport und das Posen macht? Könnt Ihr es sehen? Stimmt, ich auch nicht! Das Bild ist der Beweis – ich habe das nicht freiwillig getan!

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Meine Liebe zur Küstenwache, zu Norwegen und Dänemark, zu den Fjorden, den Booten und den hässlichen Parkas – ja diese Liebe wurde schon von frühester Kindheit in mir hochgezüchtet und so habe ich in meiner Kindheit nahezu jeden Sommer mehrere Wochen in Norwegen verbraucht. Eine tolle Zeit die auch in meinem heutigen Leben eine sehr große und wichtige Rolle spielt.

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Auch das Posen beim Boot fahren ist sicherer, freiwilliger und authentischer als beim Skifahren, oder wie sehrt Ihr das?

So viel zu meinen fünf alten Bildern. Ich danke meinen Eltern die diese Aufnahmen wohl damals gemacht haben und auch für das viele digitalisieren dieser Bilder, denn damit hat mein lieber Vater vor einigen Jahren viele Wochen verbracht unsere ganzen Familienbilder (das sind weit über 3.000) alle zu scannen, abzufotografieren und zu digitalisieren und auch ein Buch hat er daraus gemacht. Eine tolle Erinnerung solch eine Familienchronik die auch viele peinliche Momente wieder nach oben spülen aber diese Bauch-auf-Fell-Bilder, Bilder in der Badewanne, und die lustigen Bilder beim Essen – die alle habe ich Euch erspart. 🙂

Jetzt wisst Ihr es:

  • Telefonieren geht zu meinem Leben!
  • Ich bin ein Trendsetter in Sachen Mode!
  • Hundehaare gehören zu mir!
  • Sport – nicht mit mir!
  • Traumschiffe waren schon immer mein Ding!

Ich hoffe ich bin der Nominierung damit ausreichend nachgekommen.

Ich nominiere Euch alle. Nehmt Euch die Zeit und schaut mal durch Eure alten Fotoalben.

Es ist schön in der Vergangenheit zu landen und sich über die Gegenwart zu freuen und dabei an die Zukunft zu denken.

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

5 Kommentare

    1. Weißt Du was mir den ganzen Tag schon durch den Kopf geht. Es waren alles Bilder die wir heute gelöscht hätten, weil unscharf, verrauscht, schiefer Horizont und so weiter. Dennoch haben mich die Bilder berührt und erzählen eine Geschichte.

      Weißt Du wie ich meine? In der heutigen technikgesteuerten Welt lassen wir nur allzuoft Emotionen und Geschichten nicht zu, weil diese in der 100% Ansicht nicht „perfekt“ wirken.

      Fast traurig…

      1. Ja, stimmt. Ich stelle auch immer wieder fest, dass ich von den eigenen Kindern viel zu wenig Bilder habe. Natürlich waren die Fotos von mir, die im Familienalbumkleben, alles andere als „technische Vorbilder“. Aber dafür sind sie schöne Erinnerungen und darauf sollte es doch ankommen.

        1. Ich habe neulich ein Video meiner Grundschulzeit ausgraben können und mühsam digitalisiert. War das ein Pixelchaos, mit dem wir uns vor gut 25 Jahren zufriedengegeben haben. Dagegen dürfte jedes unscharfe Foto von heute sogar noch deutlich schärfer sein. 🙂

          Aber ich habe mich dennoch sehr daran erfreut und in manchen drei Pixeln des Wackelfilms (und und und) hat man sogar die Mutter meines heutigen Patenkindes erkennen können, die ich erst gute zehn Jahre später kennengelernt habe. 😉

          Bei mir gibt es privat übrigens einen eigenen „Müll“-Unterordner im Jahresarchiv, in dem all das landet, was unscharf und dergleichen (aber noch irgendwie erkennbar) ist und zu dem es kein besseres Gegenstück im eigentlichen Ordner gibt. Bin da echt ein kleiner Messi, aber mal im Ernst, was kosten uns heute der GB Speicher?!

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