Na wenn mich Herbert Piel schon drum bittet… Test: Sony FE 70-200 4.0 OSS

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2014-09-25 16_01_08-Feedback_Herbert_Piel

Na wenn ein echter Großmeister, wie Herbert Piel (eines meiner größten Vorbilder in der Fotografie…), mich schon so nett in Facebook in einem Kommentar zum Gastbeitrag meiner Frau zur Photokina darum bittet mir etwas zu kaufen und zu testen und darüber zu schreiben, dann will ich diesem Aufruf mal nach kommen. 🙂 Danke Herbert!!!

Auf dem aktuellen Testprogramm stand und steht immer noch das Sony FE 70-200 4.0 OSS für meine wirklich innig geliebte Sony A7R. Das 70-200 ist meine erste „nicht-Zeiss-Linse“ für die A7R. Sonst nutze ich bisher nur das Sony Zeiss 35 2.8, das Sony Zeiss 55 1.8 (DIE Hammerlinse!) und das Sony Zeiss 24-70 4.0 OSS. Nach oben hat mir immer aber ab und zu was gefehlt. Irgendwie hatte ich gehofft das Sony ein FE 135 1.8 mit Zeiss zusammen bringt, aber da dieses auch in der Roadmap von Sony nicht erkennbar ist habe ich jetzt bei einem guten Angebot ein 70-200 geschossen, wohl wissend das es nur „4.0“ als Offenblende liefert. Da ich meine Sony A7R aber locker bis IS= 6.400 nutzen kann, sollte das also eigentlich kein großes Problem darstellen. Aber wie schaut es mit der Freistellung und dem Bokeh aus bei diesem Telezoom? Nun schaut selbst mal die ersten Testbilder an. Die EXIF Daten habe ich Euch mit ins Bild geschrieben:

Das zweite und dritte Bild sind 30 Sekunden Langzeitbelichtungen auf dem Stativ, sonst alles Frei Hand-Aufnahmen.

Da ich meine kleine spanische Wildsau am See dabei hatte konnte ich nicht viel mehr testen, da die kleine Maus eher auf Spazieren als auf Stehenbleiben Lust hatte…. 🙂

Was sagt Ihr zu den Bildern? Wie gefällt Euch das Bokeh? Brauchbar Eurer Meinung nach?

Ich muss sagen, ich bin mit den ersten Bildern extrem zufrieden und freue mich, wenn ich endlich wieder komplett fit und auf den Beinen bin, auf das erste People-Shooting damit. Das wird zwar noch ein paar Tage/Wochen dauern (seufz…) aber bis dahin kann ich ja weiter Wald, Wiesen und frische Luft fotografieren auf dem Heilungswege. (Boah mein Blog klingt schon bissi Esoterisch, oder?)

Das Sony FE 70-200 4.0 OSS G (wer lässt sich solche schwachsinnigen Bezeichungen eigentlich immer einfallen?) entspricht zwar nicht mehr ganz der miniaturisierten Spiegellosen-Systemkamera-Welt, ist aber für ein 70-200 erstaunlich klein und vor allem viel leichter als es aussieht.

Da ich leider im Moment kein „großes“ DSLR 70-200 hier habe, kann ich leider kein Vergleichsbild machen, denn auf den obigen Bildern kommt es echt deutlich größer rüber als es in „Echt“ wirklich ist. Schade das Sony es unbedingt so auffällig weiß machen musste, wie die Canon Teile, mir wäre ein unauffälligeres schwarzes und damit dezenteres Objektiv viel lieber gewesen. Klingt blöd, aber ich falle mittlerweile lieber mit guten Ergebnissen auf als mit dem Equipment. 🙂

Ansonsten absoluten Daumen hoch für dieses Tele! Ich kann das ganze Gemecker aus den Foren, insbesondere zu diesem Objektiv bisher null nachvollziehen.

  • Es ist scharf – auch an der zickigen 36 MP Sony A7R
  • Der AF ist schnell und sehr treffsicher
  • Das Bokeh ist erstaunlich cremig und weich für eine 4.0er Offenblende
  • Es verzeichnet quasi gar nicht
  • Es ist extrem gut in der Hand liegend
  • Es ist sehr wertig
  • Es ist leichter als es aussieht

Fazit: Ich habe den Kauf bisher nicht bereut und werde es weiter testen.

Schöne Grüße und vielen Dank an Herbert für seine Motivation mal wieder was zu kaufen. „Wenn Herbert das sagt, kann auch Frauchen nicht mehr Nein sagen…“ 🙂

Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

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