Street Photography vom Feinsten – Vivian Maier

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Selbst versuche ich mich ja erst seit ein paar Wochen an der klassischen Streetphotography und bin deswegen noch wie ein Schwamm der inspiration ganz massiv aufsaugt von anderen Photographen.

Dabei bin ich auch auf Vivian Maier aufmerksame geworden. Ihre Geschichte ist eher traurig. In Wikipedia findet man über sie geschrieben:

Vivian Maier (* 1. Februar 1926 in New York City; † 21. April 2009 in Chicago) war eine amerikanische Amateur-Straßenfotografin.

Ihre Fotografien blieben unbekannt und die meisten ihrer Filme unentwickelt, bis sie von einem Heimatforscher im Jahr 2007 bei einer Zwangsversteigerung entdeckt wurden. Die Würdigung von Maiers Werk begann erst nach ihrem Tod.

Weiter findet man dort:

Zum Ende ihres Lebens war Maier möglicherweise einige Zeit wohnungslos. Sie lebte von US-amerikanischer Sozialhilfe und hatte vielleicht noch eine andere Einkommensquelle. Die Erwachsenen, die Maier als Kinder in den 1950er Jahren betreut hatte, kauften ihr schließlich ein Appartement und zahlten ihre Rechnungen.

Im Jahr 2008 rutschte Maier auf eisglattem Boden aus und schlug ihren Kopf auf. Von diesem Unfall erholte sie sich nicht mehr völlig und starb im Jahr darauf.

Zu Ihrem fotografischen Erbe steht auf Wikipedia:

Maiers fotografisches Erbe – einige 100.000 Negative, von denen ein großer Teil bisher nicht entwickelt worden war – wurde von dem seinerzeit 26 Jahre alten Makler John Maloof entdeckt.

Maloof kaufte 30.000 Abzüge und Negative von einem Auktionshaus, das die Fotografien vom Betreiber eines Mietlagers erhalten hatte, nachdem Maier die Miete nicht mehr zahlen konnte. Nachdem er den ersten Posten von Maiers Fotografien im Jahr 2007 erworben hatte, kaufte er den restlichen Bestand von einem anderen Käufer derselben Auktion.

Maloof entdeckte zwar Maiers Namen in einer früheren Phase seiner Recherchen, es gelang ihm aber nicht, weitere Einzelheiten über Maier zu erfahren, bis er schließlich ihre Todesanzeige in der Chicago Tribune fand.

Im Jahr 2009 veröffentlichte Maloof einige von Maiers Fotografien in einem Blog und kündigte an, dass er ein Buch über ihr Leben und Werk verfassen wolle. Dieses Buch ist im Herbst 2011 unter dem Titel „Vivian Maier – Street Photographer“ erschienen (Deutsche Ausgabe beim Verlage Schirmer/Mosel, München)

Ich habe das Buch vorgestern aus dem Geschenkpapier befreit und heute zum ersten Mal komplett durchgeblättert und bei einer feinen Tasse Tee genossen. WOW! Diese Frau hatte den Blick, den ich gerne hätte und den Mut auch in all den Situationen direkt auszulösen und Emotionen in Ihre 6×6 Bilder in Schwarz Weiss zu bringen.

Fazit: WOW!!!

Vielen Dank an meine liebe Familie, die mir das Buch geschenkt haben und für reichlich Tatendrang und Inspiration gesorgt haben!

Weiterführende Links:

 

 

 

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