Speicherkarten sind Speicherkarten… Ne doch nicht ganz! (Transcend 400x vs. Lexar 800x)

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Lexar vs. Transcend

Wie Ihr ja aus vielen Beiträgen von mir wisst setze ich eigentlich seit Jahren bei Speicherkarten auf die der Firma Transcend.

Geliebäugelt habe ich in den letzten Jahren ja schon öfter mal nach den „berühmten“ Lexar Karten. Diese waren mir nur bislang ganz einfach zu teuer. Mittlerweile sind die aber auch bezahlbar und ich habe die Möglichkeit bekommen diese Karten mal ausgiebig zu testen.

Rein vom Anfassgefühl her unterscheiden sich die Lexar CF Karten nicht von denen anderer Hersteller. Das ist sicher auch schwierig das zu erreichen da das Housing ja nur begrenzte Möglichkeiten bietet. Ich bilde mir ein (aber das kann wirklich eine Einbidung sein….) das die Lexarkarten etwas schwerer und stabiler sind.
Bei den kleinen Plastikboxen die mitgeliefert werden, sieht es da schon anders aus. Die sind bei Lexar mal gleich wesentlich stabiler und „anders“ als die, die man sonst von SanDisk, Kensigton, Transcend und Co so kennt. Aber ganz im Ernst, das ist völlig egal, denn die benutzt doch eh niemand, oder?

Also schauen wir mal auf die inneren Werte. Nein, ich habe keine der wertvollen Teile auseinandergenommen. Aber ich habe etwas gemessen mit den Karten und die Werte mit der Stopuhr für Euch mal ermittelt. Bevor die Schlaumeier wieder aufschreien, ja mir ist deutlich bewusst das ich hier Äpfel mit Birnen vergleiche, denn meine schnellsten Transcend CF Karten sind 400x und die mir vorliegenden Lexar Karten sind 800x Karten. Ja das weiß ich!

Hier also meine Tests und deren Ergebnisse:

Also was lernen wir daraus? Beim Schreiben merkt man den Unterschied gravierender ob eine Karte eine 800x oder eine 400x Karte ist. Ob eine Transcend 800x Karte genau so schnell ist wie eine Lexar 800X Karte kann ich Euch leider nicht sagen, da mir dazu die Karten fehlen. Beim Lesen, also beim kopieren auf die Festplatten zu Hause ist der Unterschied meines Erachtens zu vernachlässigen. Ob 10 oder 11 Minuten bei ca. 30GB, das ist sicherlich nicht gravierend.

Die Kamera war auf jeden Fall trotz der immensen Datenmengen der Nikon D800 mit den schnellen Lexar Karten viel schneller wieder „Frei“ für die nächsten Klicks. Das macht sehr viel Spaß!

Ob sich also der Preisunterschied von einer Lexar Karte zu Eurem Kartenhersteller lohnt kann ich Euch nicht sagen, ich selber werde bei den gewerblichen Shootings auf jeden Fall in Zukunft auf die Lexar Karten setzen da ich somit ein gutes Gefühl habe das diese Karten flott sind und eine ausgesprochen hohe Qualität haben.

Ob Euch dieses Posting hilft weiß ich nicht, hoffe es aber!

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

7 Kommentare

  1. Mit der D800E hatte ich mir auch direkt Lexar-Karten geholt – dachte besser einmal bluten aber danach nicht mehr drüber nachdenken müssen. Bereut habe ich es bisher nicht!

  2. ist das irre … bin ich schon so alt?
    in einer IXUS 2 habe ich vor kurzem eine 64 MB Speicherkarte gefunden.
    War damals echt ein Kracher! Konnte man da viele Bilder raufpusten …
    Heute … meine Nik hat bei 18Mpix so um die 6 MB jpg Bildgröße … denk denk10 Bilder dann ist Ende … weniger als beim analogen Film mit 36 Bildern … tssstss …
    na denne … das Licht sei gebannt auf Silizium … hallelujah! Cheers Mad

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