Nichts ist beständiger als die Veränderung eines Planes!

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In der nun mehr oder weniger „abgelaufenen“ Woche hatte ich eigentlich ein paar Tage frei genommen um etwas zu entspannen und auch meine Steuererklärung fertig zu stellen. Das war so der Plan.

Nichts ist beständiger als die Veränderung eines Planes!

Diese Woche fing schon am vergangenen Wochenende nach einer wunderschönen Hochzeits-Emotionen-Reportage it einem spontanen Roadtrip durch Nord-Deutschland und einer zusätzlichen Übernachtung in Hamburg an, so das wir erst am Montag Abend wieder in der „Homebase“ im schönen Taunus angekommen sind. (Zum Roadtrip folgt noch ein Beitrag mit Bildern – denn auch dazu bin ich nicht gekommen diese Woche…).

Die weiteren Tage waren dann mit Vorbereitungen des Auszugs meiner „kleinen“ Tochter gezeichnet, die für ein Jahr nach Belgien im Rahmen eines europäischen Freiwilligendienstes (EFD) in einem Multiple-Sklerose-Center in der Nähe von Brüssel leben wird. Erstaunlich was da noch alles zu tun war, auch für Papa (also mich), bis sie dann am Donnerstag vormittag in den ICE gestiegen ist und wir „loslassen“ durften. Ein wirklich komisches Gefühl, auf das man als liebevolle Eltern nie vorbereitet wird. Dieses „Loslassen“ ist auf jeden Fall nichts einfaches!

Der Donnerstag und Freitag war dann mit dem Sortieren der 2.500 Aufnahmen der letzten Hochzeit und dem Bearbeiten der ungefähr 500 Aufnahmen die an das Brautpaar gehen und der Albenproduktion sowie ein paar weiteren Terminen in der näheren Umgebung gezeichnet. Das eigentlich „gänzlich Terminfreie Wochenende“ verlief dann auch – wie die ganze Woche – komplett abseits des eigentlichen Planes und wir hatten am Samstag auch irgendwie keine Ruhe und keine Zeit.

Da ich am vergangenen Wochenende vom Bräutigam förmlich angefixt wurde in Sachen „Drohne“, habe ich mich im Rahmen des Prime Day von meiner seit Jahren standfesten Haltung …

Ich mache bei diesem Drohnen-Hype nicht mit!

… abgewandt. Noch ein Plan also, den ich fest geplant und Freunden im persönlichen Gespräch allzu oft kommuniziert hatte und „nicht ganz“ gehalten habe.

Nennen wir es einfach eine gesunde Flexibilität in Reaktion auf veränderte Marktgegebenheiten! OK?

Ich werde also ab und zu mal in meiner Freizeit (gleich mal googlen was DAS eigentlich ist…) mit der Fernbedienung unter einem kleinen elektrischen fliegenden Kasten auf dem Feld stehen und fliegen und filmen üben. Vielleicht schreibe ich auch mal darüber. Mal sehen….

Aber der Sonntag, der wird nach Plan auf der Couch verbracht in völliger Ruhe und ohne jegliche Termine.
Ganz sicher…

Sicher war das, bis meine liebe Frau mit der lieben Tochter, die seit drei Tagen in Belgien ist, per WhatsApp vereinbarte, dass wir mal eben zu Besuch kommen und die paar fehlenden Sachen die Ihr dort fehlen „mal eben vorbei bringen“. Damit war er schon wieder dahin mein Plan und wir waren heute – mal eben 750km auf der Autobahn in Deutschland, Belgien und Niederlande und haben unsere „kleine“ in Belgien besucht. Wir waren gemeinsam in den wenigen Stunden dort mit Ihr Spazieren und haben uns alles zeigen lassen was sie schon in den ersten Tagen erlebt hat, besucht hat und uns erzählen lassen was sie bisher und in Zukunft beschäftigen wird. Spannend – das ist sicher!

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Dieser kleine Vorort Brüssels, etwa zwölf Kilometer vor der Stadtpforte, hat echt Charme und eine tolle und beruhigende Ausstrahlung auf mich. Ich habe sehr schnell bereut nur das iPhone als Kamera heute dabei gehabt zu haben. Der Spaziergang hätte mit der Leica Q sicher noch mehr Spaß gemacht. Aber sehen wir es positiv, so kann ich wieder mal demnächst den Plan eines freien Wochenendes mit der Kamera in Belgien verbringen. 🙂

Ab morgen geht das Marketing-Karusell bei mir wieder los und ich habe noch fünf volle Wochen bis mein Jahresurlaub – vom Marketing und der Hochzeitsfotografie beginnt. Eine gewisse „Urlaubs-Reife“ kann ich durch aus verspüren. Dennoch gibt es bis dahin noch 5 Wochen voller Marketing-Business-Tasks und Termine sowie drei weitere Hochzeits-Emotionen-Reportagen. Ich versuche trotz meiner „Dichte an Terminen, Tasks und Verpflichtungen“ Euch dennoch hier im Blog etwas teilhaben zu lassen an meinen Themen und meinen digitalen Augenblicken. Wieder ein „Plan“ – den ich aber nicht umwerfen möchte.

Keine Angst liebes Finanzamt, die schriftliche Erinnerung zur Abgabe der Steuererklärung habe ich natürlich wahrgenommen und werde dieser natürlich auch fristgerecht nachkommen. 🙂

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

p.s.: Die Tochter in Belgien hat auch angefangen zu bloggen und Ihren Blog findet Ihr hier falls Euch das interessiert.

 

5 Kommentare

  1. Der Lieblingswitz Gottes? … Ein Mensch sagt: „Ich plane … .“
    Ist was dran, durfte ich lernen …
    Insofern Plan B umgenannt in akzeptable Reaktion auf Realität gewürzt mit leichter Situations Komik als Kontrast zur verbissenen … Mussturbation (hey ehrlich, haben mir Psyc´s als Synonym für die dauernde „ich muss dies, ich muss noch das, der muss och aber so, es muss bitte jenes“ unserer hektischen Zeit mit auf den Weg gegeben)
    Lass uns getreu Deiner mit schönen Bildern dokumentierten „Plan-Erfahrung“ aufhören mit „müssen“ … was wir wollen, versuchen wir ernsthaft … und der Rest ergibt sich wohl dann (und verdammt ich erwisch mich ja selbst immer wieder … unchillig zum zu stressen)
    cheers und bleib vor allem G´sund – Mad

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