„Man kann seine Notizen auch einfach auf weißes Papier machen…“

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20141117_Notizpapier

Was hat denn Notizpapier mit Fotografischen Themen zu tun, die hier in diesem Blog sonst immer diskutiert werden?

Nun, ähm, na ja dieses Bild ist ein ISO 1.000 Bild aus der betagten Nikon P7800. Ist doch toll, oder? So das war der fotografische Part dieses Blogpostings. 🙂

Was ich heute mal zeigen möchte, ist mein Workflow in Sachen Notizen. Ich stehe einfach auf Papier! Obwohl ich Evernote und auch Microsofts One Note sehr mag, so mache ich in Meetings im Firmenbusiness oder auch im Fotobusiness meine Notizen einfach lieber mit Stift und Papier in meinem geliebten Filofax.

Ja, man kann auch auf dem Tablet mit One Note fast wie auf Papier arbeiten, aber eben nur fast. Viele sagen, das es dort mehr Möglichkeiten gibt, wie viele verschiedene Farben, verschiedene Stiftbreiten, die Integration von Dokumenten sowie Bildern und das stimmt auch alles, passt aber nicht zu meinen persönlichen Vorlieben. Ich habe es sehr lange und wirklich sehr intensiv versucht und bin immer wieder bei meinem Filofax und meinem Papier gelandet. Mein Notizpapier bastel ich mir selbst, wie Ihr oben auf dem Foto (zweiter Bezug zum eigentlichen Blog-Thema…) sehen könnt. Ich habe schon immer gerne etwas „eigenes“ gebastelt und mit Logo und Wiedererkennung versehen und so mache ich das auch bei meinem eigenen Notizpapier für meine beiden Jobs. Das habe ich mir in Photoshop „gebastelt“ und drucke es mir auf meinen Laserdrucker aus und schneide es mit der Hebelschneidemaschine und loche es dann mit dem 6fach Locher passend für den Filofax.

„Was eine Arbeit…. man kann doch auch einfach auf normalem weißen Papier seine Notizen machen.“

… sagen die einen oder anderen. Für mich ist das tiefgehende Entspannung bei guter Musik oder einem Hörbuch (ach ja, HIER gibt es eins zu gewinnen!!!) die Blätter zu drucken, schneiden und lochen. Ihr findet, ich habe einen an der Klatsche? Dann stellt Euch mal hinten an, das denken andere schon länger. :.-)

„Ja und dann haste alles auf Papier, und dann? Der Filofax ist doch viel zu dünn um alle Notizen immer dabei zu haben?“

Stimmt alles! Ich habe alles auf Papier. Jede Woche scanne ich mit meinem echt genialen Schreibtisch-Einzugsscanner, dem ScanSnap, die Notizen ein und lege diese mit sprechenden Klar-Dateinamen in meine Dropbox als PDF ab. So eine Datei heißt dann beispielsweise:

  • „2014_11_18_Notizen_Blogposting_Workflow_Papier_Scanner.pdf“

Über diesen Namen finde ich via Dropbox App auf dem Smartphone oder mit dem Tablet oder im Browser am Firmen-Schreibtisch meine Notizen bisher immer wieder und habe mein Archiv sozusagen immer und überall präsent und Griffbereit. Zu Hause lagere ich die Notizen, also die losen A5 Blätter, in alten klassischen A5 Karteikästen mit A-Z Register. So wie früher – komplett Analog. 🙂

Warum schreibe ich das in meinen Blog?

Workflow – das ist das Stichwort und oft höre ich in Gesprächen oder in Online Diskussionen das viele noch auf der Suche nach Ihrem eigenen Workflow sind.Ich habe meinen persönlichen „Anolog-Digital-im-Mix-Workflow“ für mich gefunden. Vielleicht hilft das dem einen oder anderen auch. Deswegen poste ich sowas in meinem kleinen Blog hier.

Das obige trifft übrigens nicht auf mein Tagebuch zu. Ja, ich schreibe seit etwa 3 Monaten Tagebuch. Hätte man mir das vor vielen Monaten gesagt, hätte ich herzhaft gelacht, aber mir hilft mein Tagebuch intensiv dabei, mich mehr mit mir selbst zu beschäftigen. In diesen wenigen Minuten am Tag, wenn ich für mich selbst Revue passieren lasse, was alles mit mir und um mich herum passiert ist, ist tiefste Entspannung und eine mittlerweile für mich sehr wichtige Zeit am Tag geworden. Kann ich jedem noch so gestressten Menschen nur empfehlen, kauft Euch ein schönes, Euch selbst gefallendes, Buch in das Ihr rein schreiben könnt und einen schicken Stift dazu und schreibt jeden Tag Eure Gedanken, Eure Gefühle und Eure Erlebnisse da rein. Das macht deutlich mehr Spaß als man denkt und es gibt einem wesentlich mehr Energie zurück als es kostet. Ach so, dieses wird übrigens nicht gescannt und liegt auch in keiner Cloud. Ich will ja später mal selbst entscheiden ob ich Memoiren schreibe oder nicht. 🙂

So genug über Papier und nicht fotografisches geschrieben heute. Apropos Notizen und Papier, ich bereite auf Papier gerade die „Best of Produkte 2014“ (wie 2013 – GUCKST DU HIER“) für das Jahresende hier im Blog vor. Es wird wieder einige Postings dazu geben in den letzten Tagen des Jahres. Stay tuned… bis bald alle Ihr da draußen an den Empfangsgeräten.

Schöne digitale Grüße von Analogen Fotofuzzy – Jörg Langer

Ein Kommentar

  1. Ich kann dich zu 100% verstehen, Jörg!
    Mit dem, was du hier schreibst, hast du am wenigsten „einen an der Klatsche“ von all meinen Freunden.
    Bitte, mach‘ genau so weiter!
    Übrigens, auch mich hat bisher noch keine App (o.ä.) vom Schreiben auf Papier abbringen können.

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