Lightroom CC – und warum ich das Gemeckere nicht mehr hören kann!

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Ich hatte mich in meinem Bericht „zur Woche“ ja schon etwas darüber ausgelassen wie mich das Gemeckere nervt. Gerade heute habe ich in einem Newsletter zu einem Forum den folgenden Satz gelesen:

„Das neue Adobe Lightroom speichert alles in der Cloud ab, um sie von allen Geräten zu bearbeiten. Um die Kontrolle zu behalten, greift man zu Lightroom Classic.“ Zitat aus dem Newsletter des FujiX-Forum.

Seufz, da schwingt doch schon wieder zwischen den Zeilen dieses „Cloud-Gemeckere“ mit.

Heute möchte ich mit diesem Blogbeitrag nicht „Gegen-Meckern“ sondern Euch zeigen warum das „neue“ Lightroom CC eigentlich gar nichts neues ist und schon gar nicht weh tut. Und ich möchte Euch zeigen wie ich Lightroom CC – das vermeintlich neue – seit langer Zeit schon nutze und warum ich es gut finde.

Habt Ihr Lust darauf? Dann lest weiter….

Welche Lightroom Versionen gibt es eigentlich aktuell?

Das vor zwei Wochen neu hinzugekommene ist das zweite – das Lightroom CC. Das ist für viele neu. Aber eigentlich ist es das gar nicht.

Adobe hat den Produkten neue Namen gegegeben und war dabei vielleicht etwas „unklug“ in der Namensfindung.

Neue Namen für alte Bekannte

Lightroom CC -> Lightroom CC CLassic

Lightroom Mobile -> Lightroom CC

Aus Lightroom CC wurde Lightroom CC Classic und geblieben ist es die Desktop-Variante der Lightroom-Software, die wir kennen und welche alle Regler hat und auf den Betriebssystemen Mac OS X und Windows installiert werden kann. Alle Fotos die man dabei importiert liegen auf dem eigenen Rechner und nur die Software wird zum installieren aus der Cloud installiert und über diese auch aktualisiert. Dafür zahlt man monatlich oder jährlich eine Software-Miete, die in etwa das kostet, was die Software auch bisher gekostet hat, auf etwa 18 Monate gerechnet. Genau in diesem Zeitrahmen hätte man wahrscheinlich eh eine neue Version gekauft. Die einen nennen es Abhängigkeit und „Erpressung“, die anderen – und zu denen gehöre ich auch – nennen es Perfekt weil sie monatliche Kosten für die Buchhaltung haben und eine Software die immer Up-to-Date ist. Nicht nur Adobe geht solche Wege – die ganze Software Branche geht mittlerweile oder wird bald diesen Weg gehen. Office 356 von Microsoft zum Beispiel…

Aus Lightroom Mobile wurde jetzt Lightroom CC und diese gibt es nicht mehr nur noch für iOS (iPhones und iPads) und Androids (Phones und Tablets) sondern jetzt auch für die „großen und echten“ Betriebssysteme Windows und Mac OS X. Neu ist daran rein gar nichts. Das Lightroom CC auf dem Windows oder Mac-Rechner macht nichts anderes als die bisher bekannte Lightroom Mobile Software die viele – wie ich auch – seit geraumer Zeit auf ihren Mobilen Devices nutzen. Nur gab es diese eben nicht für die Touch-Tauglichen Geräte, wie beispielsweise die Microsoft Surfaces oder Fujitsu Stylistics oder Lenovo Yogas. Diese mobilen Rechner haben eine echte Daseins-Berechtigung und sind mit Ihrer Touch- und Finger- und Gesten-Steuerung eine echte Bereicherung für mobil arbeitende Menschen. Leider war auf diesen Geräten bisher kein abgespecktes und schnelles Lightroom Mobile möglich, da dieses nur den iOS- und Android-Betriebssystemen vorbehalten war. Diese Lücke hat Adobe jetzt geschlossen und mit Lightroom CC diesen Anwendern jetzt auch ein Lightroom Mobile verpasst, die das bisher eben nicht hatten.

Die Vorteile von Lightroom Mobile, oder dem heutigen Lightroom CC sind?

  • Es ist Fingertauglich (Touchbedienung).
  • Es ist Smart und sehr schnell.
  • Es synct via Adobe Cloud die Bilddaten zwischen EINER Lightroom Bibliothek eines „echten“ Lightroom CC Classic (der Desktop Software) und vielen Lightroom CC Varianten auf allen Mobilen Geräten (bisher iOS und Adroid – jetzt auch Windows und OS X).
  • Somit sind RAW-Fotos – aus den Kameras und auch von den Mobilen Geräten selbst aufgenommene mit deren eingebauten Kameras – ein Kinderspiel in der Bearbeitung und können mit EINER echten LR Bibliothek gesynct werden.

Ich brauche das neue Lightroom CC auf dem „echten“ Rechner nicht und habe es mir dort nur kurz angeschaut. Auf diesem Rechner habe ich meine Desktop-Lightroom-Variante mit der ich auch zig-tausende Aufnahmen recht schnell verwalten und bearbeiten kann. Meine mobilen Rechner sind zwei iPads (ein 12″ Pro und ein iPad Mini 4) und ein iPhone. Auf den Geräten habe ich überall Lightroom CC (das bisherige Lightroom Mobile) installiert. Auf meinem Hauptrechner (einem MBP) habe ich das Lightroom CC Classic installiert und dort landen auch alle mobile Aufnahmen die ich direkt in Lightroom CC aufnehme.  Wenn ich anstelle des 12″ iPad Pros ein MS Surface hätte wäre das neue Lightroom CC (das LR Mobile für Windows) für mich eine echte Offenbarung!

Der Funktionsumfang ist wirklich identisch – das Lightroom CC und das bisherige Lightroom Mobile können ganz genau das selbe.

Nachfolgend habe ich mal ein paar Screenshots auf den diversen Geräten gezogen für Euch:

Lightroom CC auf dem Mac mit Mac OS X:

Lightroom CC (das bisherige LR Mobile) auf dem iPhone:

Lightroom CC (das bisherige LR Mobile) auf dem iPad Mini 4:

Lightroom CC (das bisherige LR Mobile) auf dem iPad Pro 12″:

Die Bilder auf Lightroom CC liegen nur in der Cloud. Sicher???

Wenn Ihr die Bilder aus dem Lightroom CC (dem bisherige LR Mobile) mit Eurer (nur einer!!) echten Lightroom Bibliothek synct, dann kommen diese Bilder aus der Cloud auch auf Euren Rechner – dort Lokal wo Ihr sie haben wollt.

PreSets in Lightroom CC

Um in Lightroom CC (dem bisherigen Lightroom Mobile) mit meinen gewohnten und selbst erstellten PreSets arbeiten zu können habe ich in meinem Folder, den ich mit der Adobe Cloud synce, einen PreSet-Files-Ornder angelegt. In diesem liegen JPG-Dateien auf denen ich die jeweiligen Einstellungen meiner PreSets angewendet habe.

Da diese Files mit allen mobilen Geräten via Lightroom CC via Adobe Cloud syncen habe ich diese immer und überall dabei. Um ein solches PreSet unterwegs anzuwenden, gehe ich in Lightroom CC auf dem Mobile Gerät auf Einstellungen kopieren und öffne danach das zu bearbeitende Bild und drücke dort auf Einstellungen einfügen und schon sind meine Pre-Set-Einstellungen auf dem neuen Bild angewandt und ich kann es als neues Foto in die Foto-Mediathek exportieren und es von dort printen, verschicken, teilen oder auch nur betrachten.

Wozu nutze ich Lightroom CC?

  • Zum Fotografieren – ich nutze mein iPhone und sehr selten auch mal die iPads um direkt in Lightroom CC in DNG (also im RAW-Format) zu fotografieren und die Fotos im DNG-Format aus dem Smartphone sind wirklich erstaunlich gut und haben mächtig Reserven für die Bearbeitung. Wenn die Motive für mehr als Twitter herhalten sollen ist meine „Kamera-App“ mittlerweile immer Lightroom CC.
  • Zum Urlaubsbilder bearbeiten und teilen in den Social Medias und privaten Kommunikationen via Whatsapp und Co.
  • Zum schnellen RAW Konvertieren mal am Abend einer Hochzeit

Wozu nutze ich Lightroom CC nicht?

  • Für größere Auftrags-Shooting mit großen Bildermengen. Dafür ist es m.E. nicht gedacht und auch nicht gebaut.

Wozu nutze ich mein Lightroom CC Classic?

  • Für alle Aufträge.
  • Für alle Bildbearbeitungen – in Verbindung mit Adobe Photoshop.
  • Für die komplette Bilderverwaltung.
  • Für die Erstellung von Slideshows für meine Kunden.
  • Für die Bucherstellung bei Blurb.
  • Für die Archivierung der in Lightroom CC erstellten Aufnahmen, indem ich diese dort hin synce und dann verschiebe aus der Cloud in meine persönlichen Speicher.

Werde ich Lightroom CC auf dem echten Rechner nutzen?

Nein, warum auch! Dort hat es meines Erachtens keine Daseinsberechtigung – es sei denn es ist ein Tablet mit „echtem“ Betriebssystem wie dem Surface oder Stylistic.

Ist das Lightroom CC Classic denn jetzt schneller geworden?

Ja auf meinem 2015er Macbook Pro mit Intel i7 3.1 GHz und 16GB RAM und 1TB SSD fühle ich einen Performance Zuwachs und diesen auch recht deutlich. Richtig schnell ist das blättern in den zig tausend Bildern der Hochzeiten aber immer noch nicht. Dazu empfehle ich weiterhin meinen „Life-Hack“ aus diesem Beitrag, welcher auch weiterhin sehr gut funktioniert.

Was mir an Lightroom CC (auf iOS) wirklich fehlt?

Leider kann ich die RAW-Files von der SD-Card nicht direkt in die Lightroom CC-App importieren. Leider muss ich die Aufnahmen vom SD-Card-Reader erst in die normale Foto-Mediathek importieren. Erst danach kann ich die RAWs in Lightroom CC (in das bisherige Lightroom Mobile) importieren aus der Fotomediathek des iPads. Wenn diese importiert sind, kann die Bilder in der Foto-App, also in der iOS-Fotomediathek, wieder löschen, da sie ja nun im Roh-Zustand in der Lightroom CC Mediathek und damit auch nach erfolgreichem Upload via WLan in der Adobe Cloud liegen. Erst wenn ich diese in Lightroom CC auf dem iPad oder iPhone „entwickelt“ (also „eingestellt via Regler“) habe exportiere ich diese als fertige JPGs in die iOS-Foto-Mediathek. Von dort aus verschicke, teile, drucke ich diese dann.

Fühle ich mich von Adobe erpresst mit der Cloud-Variante?

Nein, rein gar nicht. Den Bestellvorgang habe ich aus freien Stücken gemacht und keiner hat mich gezwungen Adobe Kunde zu werden. Wen das stört soll sich doch einer Alternative zuwenden und Adobe den Rücken zu kehren. Seltsam finde ich jedoch das die ganzen „Adobe-kann-mich-mal-ich-gehe-zu-CaptureOne“-Schreihälse irgendwie doch immer noch ihrem Lightroom hinterher heulen. So schlimm kann Lightroom also irgendwie ja doch nicht sein. Zwinker.

Ich gehöre nicht zu den gesponserten Adobe Influencern und dennoch nicht zur Mecker-Gemeinde. Ich sehe in den Lightroom Aktualisierungen tatsächlich Fortschritte im Funktionsumfang, in der Mobilen Nutzung, in der Kompatibilität mit den sich stetig ändernden Hardware Umgebungen bei den Usern und auch den Anforderungen nach mehr „Online und Cloud“.  Ich sehe auch – wenn auch nur leichte und langsame – Verbesserungen in der Performance. Da sehe ich aber auch weiterhin dringenden Handlungsbedarf seitens Adobe. Das die „Kauf-Versionen“ eventuell oder sagen wir besser sehr wahrscheinlich bald wegfallen bedauern viele – ich nicht. Mir sind Software Kartons im Regal nicht wichtig. Und denen die heute noch mit Lightroom 5 arbeiten weil sie mehr nicht benötigen, wie mein 70 jähriger Vater der alle seine Aufnahmen aus seiner fünf Jahre alten Kamera damit hervorragend verwalten und bearbeiten kann, denen wird auch eine neue Kaufversion nicht zwingend von Interesse sein. Denen die eh nahezu jede Version gekauft haben, und das sind nach Adobe eigenen Aussagen die meisten User, denen kann es doch egal sein wenn sie mit der Cloud-Software-Miete jeden Monat die immer neueste Version erhalten und nicht erst 18 oder mehr Monate auf Neuerungen warten müssen.

Ich hoffe ich konnte Euch etwas meine Einstellung erläutern und Euch erklären wozu ich Lightroom CC nutze und was ich daran mag. Des weiteren hoffe ich, das ich etwas dazu beitragen konnte, in den Namens-Irritationen um Lightroom und den verschiedenen Versionen etwas Licht ins Dunkel gebracht zu haben.

Freue mich auf Eure Kommentare – und diskutiere gerne mich Euch – auch gerne kontrovers.

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer


Mehr Bilder aus meinem Alltag findet Ihr wie immer in Instagram unter
www.instagram.com/langeronline.

Sehen wir uns dort?

8 Kommentare

  1. Sehr schöne Gegenüberstellung. Obwohl mich LR CC (das neue) nicht wirklich abgeschreckt oder überrascht hat, war mir gar nicht bewusst, dass es ja tatsächlich nur LR Mobile in neuem Gewand ist. Ob ich es auf meinem Surface einsetzen werde, ist aber immer noch fraglich. Vielleicht wird es dort eine Ko-Existenz mit LR CC Classic haben, denn das schöne am Surface ist ja, dass es auch wunderbar mit Maus, Tastatur und Stift funktioniert und durch ein echtes Desktop Betriebssystem auch Photoshop kein Thema ist. Mal sehen.

    Ich verfolge die vielen „Alternative zu Lightroom“ Artikel eigentlich immer mit einem lachenden Auge. Denn ja, wie Du schreibst, es wird immer nur 1 Vorteil aufgezeigt: die Alternative ist kein Abo Modell. Die Nachteile (Plural) werden dann häufig kleingeredet. Vielleicht kommt auch bald ein Softwarehersteller der die Lücke schließt und ein echtes Konkurrenzprodukt bietet, das die Kernfeatures von LR liefert und Wechsler eben nicht einschränkt. Eine „Alternative“ ohne Druck- und Buchmodul kann ich gar nicht gebrauchen. Nicht weil ich so oft in den beiden Modulen arbeite, aber wenn ich es tue…. dann liebe ich einfach die Integration mit der Bibliothek und wie schnell ich dann fertig bin.

  2. Guten Morgen und vielen Dank für diesen Artikel. Seit der Ankündigung bzw. Veröffentlichung von LRCC bzw. LRCCC warte ich darauf. 😉 Und wieder waren ein paar Dinge neu für mich. Danke.

    Ich finde halt die Namensgebung ziemlich unglücklich. Classic hört sich nun mal so an, als wäre es das Alte und Überholte, das man noch eine Zeit lang notwendigerweise mit rumschleppen muss, über kurz oder lang aber einstampfen wird. Und deshalb war/bin ich seit der Ankündigung etwas skeptisch. Hoffen wir einfach, dass ich mich täusche.

    Was ich nicht wusste und noch nicht ausprobiert hatte: Dass man die RAWs zwischen Classic und Non-classic syncen kann. Das gefällt mir und ich bin dann mal am Surface, um CC zu installieren. 🙂

  3. Hallo Jörg,
    auch wenn ich damit Deiner Vorverurteilung als Meckerer und Schreihals unterliege, möchte ich mich hier als Kritiker der Adobe-Politik outen.
    Sämtliche Kritik entsteht natürlich nur aus meiner ganz eigenen Situation und die ist mit der Deinen nicht vergleichbar (schön, wenn Kosten nur ein Buchhaltungsfaktor sind).
    1. Ich arbeite beruflich und privat seit über 20 Jahren mit Adobe-Produkten und halte sie für die besten am Markt – dass ich nur unter Stöhnen zu anderen Produkten greife, halte ich nicht für ein Argument, verursacht es doch eine Menge Zeitaufwand, sich einzuarbeiten – und das Argument „dann geh doch nach drüben, wenns dir hier nicht gefällt“ hat mich schon bei meinem Opa nicht überzeugt.
    2. Ich arbeite privat mit meiner CS6 von 2012 – und nun soll ich für ein Photoshop (das ich schon habe) in einer neuen Version (die ich nicht brauche) zahlen? Das gleiche Argument gilt für die Cloud-Lösung. Ich habe sie ausprobiert – ist nix für mich und nun soll ich dafür auch noch zahlen?
    3. Das Abo-Modell verursacht mir zunächst einfach mehr laufende Kosten. Bisher habe ich immer upgedated, wenn ich durch Verbesserungen/Neuerungen „überzeugt“ wurde. Jetzt „muss“ ich auf das Abo-Modell wechseln, da meine nächste Kamera und neue Objektive nicht mehr unterstützt werden. Welchen Anreiz sollte Adobe haben, wenn sie niemanden überzeugen müssen und das Geld trotzdem fließt?
    4. Was tue ich eigentlich, wenn ich die laufenden Kosten nicht mehr zahlen kann? Komme ich dann noch an meine bearbeiteten Daten?
    5. Ein Programm zu besitzen, ist mehr als belegter Platz im Regal, ich kann es nutzen auch ohne dafür Geld zu zahlen – sollte ich morgen arbeitslos werden, kann ich auch in zwei Jahren noch wie gewohnt damit arbeiten und Gewinnstreben ist der Motor jeden Unternehmens – was wenn Adobe morgen nicht 150,– € sondern 200,– € oder mehr verlangt?
    6. Beruflich nutze ich das große CC-Paket. Wenn ich da auf die letzten 5 Jahre zurückblicke (Kosten je Arbeitsplatz über 500,– € / Jahr – vorher bei Updates alle 2 Jahre 300,–€ / Jahr), dann finde ich die Verbesserungen im Print-Sektor (in dem ich tätig bin) eher übersichtlich. Dafür hätte ich jedenfalls nicht zahlen wollen. Jetzt können wir nicht mehr zurück, zuviele Daten lassen sich nicht mehr zurück-konvertieren. Ich will hier nicht von Erpressung reden, aber es ist für mich ein Weg in eine gewisse Abhängigkeit.
    Eine Lösung sähe ich hier allerdings z.B. in einer Politik seitens Adobe, die mir für den Fall einer Abo-Kündigung nach zwei Jahren die Weiternutzung auf dem Status Quo erlauben würde.
    Leider wird es das wohl nicht geben und ohne Frage geht der Weg in Richtung Cloud und „mobile Bearbeitung“, es ist nur leider nicht mein Weg. Daher werde ich mich – ganz Schreihals 😉 – schon bevor die Adobe-Produkte nicht mehr auf meinem Rechner lauffähig sind, in die (zugegeben ebenfalls ungewisse) Richtung QuarkXpress und CaptureOne aufmachen.

    Genug gemeckert, Dir eine gute Zeit,

    Olli

  4. jedenfalls lerne ich, daß ich zukünftig jeden Fotografen fragen muß, ob und wie er mit Adobe-Produkten arbeitet, bevor ich ihm die Genehmigung gebe, Bilder von mir zu machen.

    Ich will Aufnahmen nicht in Datenschutz-Wildwest-Ländern auf deren Servern sehen und würde dies auch meinen Kunden nicht zumuten wollen (von potentiellen Regreßansprüchen mal abgesehen) – Cloud ist in diesem Zusammenhang einfach nur Panne …

    1. Ähm? Ja sicher. Und auch gleich fragen ob er seine Mails mit Googlemail liest und ob seine Kontaktdaten auf einem iPhone (iCloud von Apple) oder auf einem Android Smartphone (Google Cloud) gespeichert werden. Vielleicht auch lieber gleich analog machen lassen die Bilder. Sicher ist sicher. Nicht das der auch noch was in der Dropbox speichert.

  5. Adobe geht hier einen Weg, der abzusehen war. Und aus meiner Sicht auch nicht Adobe-spezifisch ist. Was ich wirklich bedaure: Bei dem ganzen Cloud-Gesynce kreuz und quer geht die Variante, die ich wirklich brauchen könnte, immer noch nicht: Zwischen zwei Desktop-Versionen (also LR Classic CC, um mal beim aktuellen Versionssprech zu bleiben).

    Warum kann ich die Bilder meiner Bibliothek problemlos auf jedem Smartdevice bearbeiten, aber nicht einfach auf meinem Notebook?

    Ja, ich weiss: Mit den neuen LR (non-classic) CC-Clients geht das, aber ich hätte da schon gern die vollwertige GUI wie in der Classic Desktop App.

    Aber vielleicht schaffen die bei Adobe das ja dann mit LR 8.x ….

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