KNUT 2.0 UND EINE KLEINE GESCHICHTE EINES HELDEN (197)

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Es ist Knut – bringt Euche Schätze aus dem Haus! Aber warum verstehen alle nur Müll???

Apropos Müll! Da muss ich Euch eine Geschichte erzählen…

Es belief sich zu seiner Zeit und ein junger Held suchte einen Artikel den er sich selbst gerne schnenken wollte. Dieser junge Held wollte natürlich so sparsam wie möglich sein und kaufte, es ging ja nur um ihn selbst und nicht um seine wertvollen Lieben Angehörigen, bei dem billigsten Marktschreier die Waren ein. Dieser Händler, so erschien es dem jungen Held, machte einen soliden und weitverbreitenen Eindruck und man sprach nicht schlecht über diesen Marktschreier, ähhhhh, Händler der guten Gaben.

So trug es sich zu und er drückte den Bestellknopf. Dieses tat er mit einem mulmigen in Ihm aufkommenden Gefühl. Der junge Held weiß sehr wohl, dass übertriebene Sparsamkeit, von vielen als fieser Geiz bezeichnet, sich rächen könnte aber dieses vermochte der junge Held sich nicht zu erdenken. Der Marktschreier zeichnete seine Waren auch als „Verfügbar“ aus, wie aus der folgenden Skizze des Helden zu sehen ist:

Sodan, lange gegrübelt und doch den Entschluss gewagt zu bestellen, den sich gewünschten Artikel. Alsbald nach wenigen Augenblicken, so war es kaum wenige Minuten vergangen, erhielt der Held eine Sendung als Schreiben der elektronischen Garde des Marktschreiers aus der er entnehmen konnte:

„…sofort lieferbar und werden umgehend zum Versand gebraucht….“

Das Herz des Helden frohlockte und er ergab sich seiner seltsamen Gefühle und war sich sicher, es wird alles gut und es wird ein schnelles herbeibringen der edlen Ware erfolgen, so die gelben Ritter der Hornbrigarde es denn ermöglichen.

Nach nunmehr vier Sonnen und vier Monden überkam den Helden ein seltsames Gefühl und er schickte einen elektronischen Boten um die Terminierung des gelben Ritters zu erfragen und er musste gewahr werden, dass er trotz vierfacher Sendungen seiner Bitten keine Antworten bekam.

Auch als er auf die öffentliche Kreidetafel des Marktschreiers seinen heldenhaften Unmut kundtat so passierte weitere drei Sonnen und drei Monde nichts, rein gar nichts!

Auch auf den althergebrachten Wegen der Kommunikation – der germanischen Sprache – versuchte der Held mindestens 20 bis 25 male den Marktschreier zu kontaktieren, doch gelang ihm dieses leider nicht, da rund um die Sonnenuhr die Ansagen der Marktschreier immer die selben waren und eine Erreichbarkeit nicht möglich war, trotz aller Heldenhaften und wiederholten Versuche.

Die Enttäuschung in Ihm machte sich deutlich breit und das anfängliche komische Gefühl bestärkte sich immens in seinem inneren. Der Held war frustiert.

Neuen Mut und neuen Anlauf nehmend ergriff er seine Schiefertafel und schrieb den Marktschreier erneut an, worauf er nach einigen Stunden eine Antwort erhielt, die lautete:

Der Held nahm sich zusammen und dachte sich, das kann ja jedem mal passieren und besinnte sich seiner inneren Geduld erneut.

Nur wenige Minuten später reagierte der Marktschreier auf seiner öffentlichen Schiefertafel, indem er den Heldeneintrag wie folgt kommentierte:

Nun, was soll der Held von dieser Information halten? Vor wenigen Minuten hatte er vom elektronischen Boten persönlich mitgeteilt bekommen das seine edlen Waren ende der Woche erst versendet werden können und jetzt liest er auf der öffentlichen Werbetafel das der Versand schon erfolgt ist. Ist es nun das Vertrauen in den Marktschreier oder das seltsame Gefühl das sich in Ihm breitmacht? Nun Ihr könnt es Euch sicher denken….

Nach weiteren wenigen Stunden bekommt der Held eine weitere elektronische Botensendung mit folgendem Inhalt:

Was musste der Held nun dort lesen? RÜCKSTAND?

Erst keine Antworten auf seine Bitten, dann die Information das es wenige Tage dauert, dann die Information das es bereits auf Reisen sei und zugleich die Informationen das es richtig dauern kann? Und das bei den Waren die „sofort lieferbar“ waren als sie bestellt worden? Tiefstes inneres Vertrauen machte sich in dem Helden – NICHT – breit!

Sollte der Marktschreier gerade eine Umschulung zum Gaukler machen und versuchen den Helden zu belustigen? Wenn das so sei, dann sei dem Marktschreier gesagt, dieses ist bei weitem nicht gelungen!!! Der Held ist stinksauer und brutal frustriert und hat sich einen festen Entschluss gefasst – nie wieder bei den lautesten und billigsten Marktschreiern reinfallen und auf deren Versprechen, die sich als hohl und leer herausstellen, eingehen, sondern bei bekannten und treuen und zuverlässigen Marktbegleitern seine Waren zu bestellen und das komische Gefühl, das Ihn bereits anfangs beschlich dauerhaft zu verbannen! So soll es sein! Amen!

Wieso mir diese Geschichte zum Stichwort „Müll“ eingefallen ist, fragt Ihr Euch? Das fragt Ihr Euch nicht wirklich!

Euer Held – ähhhh Euer Jörg

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