IT Infrastruktur und Workflow

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Hi liebe Blogleser, Freunde, Bekannte und Stalker :-),

da ich in den letzten Monaten sehr sehr oft gefragt wurde, welche IT Infrastruktur ich nutze und welche HW & SW ich einsetze, habe ich mir mal Gedanken gemacht, was und wie man darüber etwas bloggen und berichten kann. Ich muss vorweg schieben, dass ich mir mit keinem Blogpost so schwer getan habe, wie mit diesem. Es ist eine Gartwanderung zwischen „Hose runter lassen“, „Protzen“ und dem gehassten „Klugscheißen“.

Um für mich selbst mal Struktur in dieses Thema zu bringen, habe ich in einer der vielen schlaflosen Nächte, mir mein iPad und einen Stift dazu geschnappt und mal versucht auf zu malen, was ich alles an Hardware einsetze. Als das „Arbeitsblatt“ immer wieder zu klein wurde, wusste ich:

Das kannste so nicht veröffentlichen! „Normal denkende Menschen“ mit einem PC im Haushalt fallen tot um bei dieser Zeichnung. Also Balken drüber und verschleiern… :-).

Dennoch möchte ich den Neugierigen, gerne die Frage nach der Hardware beantworten. Ich greife mal ein paar, die oft genutzten, Geräte heraus und berichte kurz darüber.

Ergänzen sollte ich an dieser Stelle, was ja schon viele wissen, das ich in meinem Hauptjob im Marketing eines IT Herstellers unterwegs bin und dadurch natürlich einen großen Bezug und Bindung zur Hardware des Herstellers mitbringe. Dennoch bin ich nicht zu 100% mit diesem Hersteller verheiratet und schaue auch in der privaten Nutzung sehr gerne über den Tellerrand und nutze auch – offen zugegeben – gerne mal „fremde“ Produkte. Das hilft mir auch einen relativen objektiven Überblick über den Markt zu behalten und nicht „Betriebsblind“ zu werden. Hilft mir gerade im Marketing sehr. So nutze ich also gerne Hardware von Fujitsu, aber auch etwas von Apple und anderen Herstellern.

Mobil bin ich in der Hauptzeit – also im Job für Fujitsu – mit einem LIFEBOOK P-Serie unterwegs. Das Gerät ist leicht, klein, schnell und hat dank dem modularen Wechselschacht, UMTS-Built-In und der Docking Station große Vorteile, die ich im Businessalltag absolut nicht missen möchte. Dieses Gerät läuft unter Windows 7 mit einem Managed Client, um den ich mich SW-seitig null kümmern muss, da dies unsere IT -Abteilung aus dem Hintergrund heraus übernimmt. In das Firmennetz komme ich über eine VPN Lösung mit PIN und Token und kann somit Weltweit arbeiten, wo ich ein WLAN, LAN oder UMTS-Netz vorfinde.

Privat bzw. Fototechnisch bin ich mobil, nach einem kurzen Ausflug zu einem 14″ Windows Ultrabook wieder zurück auf dem 11″ Macbook Air.

„Warum das? Warum ein Mac und warum ein Air 11″ das im Vergleich zur obigen P Serie nichts kann. Das 11″ MBA hat kein UMTS, keinen Wechselschacht, keine Docking Unit?“

Nun, ich mag das Mac OS X sehr und habe viel gekaufte Software dafür, von daher ist Mac OS X kein Hinderungsgrund für mich. Das 11″ MBA ist vergleichsweise zu allen anderen Ultrabooks die ich getestet habe, extrem Stabil, Verwindungsssteif und sehr klein und bekommt damit die beste Fototaschentauglichkeit von mir persönlich attestiert, wie kein anderes Ultrabook. Das fehlende UMTS decke ich mit meinem Samsung Galaxy Note über dessen Hotspotfunktion ab. Die 256er SSD im MBA ist groß genug für einige Shootings und damit ist das 11″ MBA zu meinem ständigen Begleiter geworden.

Auf die Frage

„Warum überhaupt zwei Notebooks?“

oder anders formuliert

„Warum nutzt Du nicht Dein Firmennotebook für die privaten oder Fotothemen einfach mit?“

gibt es eine klare Meinung von mir. Ich trenne Privates und Geschäftliches sehr gerne konsequent und komplett voneinander. So kommt es, das man mich mittlerweile immer mit zwei Mobiltelefonen und zwei Notebooks kennt. Diese Trennung ist mir persönlich sehr wichtig und diese will und werde ich unbedingt aufrechterhalten.

„Wie syncst Du Deine Mails, Kalender, Kontakte mit diesen verschiedenen Betriebssystemen und Softwarelösungen?“

Nun, das ist eigentlich kein Hexenwerk. Ich habe meine Mails und Kontakte, die ich für meinen Fotojob und Privat benötige alle in Googlemail. Mein Googlemail hat mittlerweile auch alle Mails der letzten Jahre in einer sauber strukturierten Ordnerstruktur, so das ich allen Freunden, den Taschenfreak Bilderlieferanten und meinen Fotokunden jederzweit und von überall aus antworten kann. Das macht mich komplett unabhängig von Systemen und speziellen SW Lösungen. Egal ob Android Tablet, Android Phone, iPhone oder iPad oder Mac Notebook oder Grafik Workstation zu Hause – ich habe überall Zugriff auf die selben Daten.

„Dokumente? Notizen? und so…“

Ich bin ein großer Fan von Cloud Lösungen. Für meine Dokumente die ich von überall aus brauche (oder meine diese brauchen zu müssen) synce ich via Dropbox und meine Notizen sind alle in Evernote gespeichert, um auch hierbei von überall mit jedem Device auf die Daten zurückgreifen zu können.

„Für Cloud sind die Internetleitungen doch zu schwach um damit Spaß zu haben?“

Das mag ich an Dropbox, das synct im Hintergrund und die Daten liegen zusätzlich auch lokal. Da ist die Geschwindigkeit der Leitung nur sekundär von Interesse. Wobei ich sagen muss, dass das alles, was ich hier schreibe seit dem Umstieg von DSL auf Kabel mit 100MBit wesentlich mehr Spaß macht. Ich bin sehr froh darüber das wir hier an unserem Wohnort diese Verkabelung vorfinden. An unserem vorherigen Wohnort war mit DSL 384 leider schon Schluss.

Aber Du hast doch nicht alles in der Cloud? Oder doch?

Nein, natürlich  nicht. Sensible Daten liegen nicht in der Dropbox und auch nicht auf Evernote. Diese habe ich in meiner „privaten Cloud“, also auf meinen beiden NAS Systemen die ich im Einsatz habe.

Was ist mit den vielen Bildern die Ihr so produziert? Wo liegen diese?

Nun, jetzt kommen wir gleich zum Thema Workflow. Bevor ich darauf eingehe, noch kurz die Antwort auf die Frage, mit welcher IT, mit welchem System ich meine Bildermengen bearbeite. Dafür nutze eine (sorry für den Begriff) schweinegeile Grafikworkstation. Das ist eine CELSIUS M470 mit schnellen SSDs, großen Festplatten, mächtig viel Speicher, einer granatenstarken Grafikkarte und 12 Prozessorkernen. An diese Powerstation habe ich zwei 27″ TfTs per Displayport gehängt und habe wirklich noch nie so viel Spaß an einem Rechner gehabt wie an dieser Maschine. Diese läuft unter Windows 7 64Bit und ist eine Maschine die mir immer wieder ein breites Grinsen ins Gesicht zaubert. Dieser CELSIUS ist völlig egal ob eine RAW Datei 36 Megapixel hat oder nur 12 Megapixel mit bringt, die sind alle gleich schnell „da“ und verarbeitet. Die Maschine hat nur einen Nachteil: Sie ist so leise, das ich sie sie schon oft ausgeschaltet habe, weil ich dachte sie anschalten zu müssen, obwohl sie schon an war. 🙂

So, jetzt aber zum Workflow. Die Bilder kommen von der Speicherkarte über einen USB3-Cardreader von Lexar auf die interne SSD die BILDER-BEA heißt. Der Import läuft schon mit Adobe Lightroom. Beim Import werden die Bilder direkt umbenannt in Datum-Zeit-Filename (also 20121115_184512_IMG4711.raw) und landen in Ordnern die schon die wesentlichen Informationen beinhalten, wie beispielsweise „2012-11-15 Testshootig D800 Feldberg mit Tochter„. Die RAWs landen dann direkt in einem Unterordner den ich immer ORIG nenne. Diese Ordner werden dann von mir direkt und vor dem Bearbeiten und Entwickeln der RAWs erst mal gesichert auf die beiden NAS Systeme die per Gigabit verkabelt sind. Erst wenn die Speicherkarten zu 100% per Lightroom importiert wurden und kopiert wurden zur Sicherung, werden diese wieder geleert. So sind die Bilder immer zur Sicherheit noch auf den Speicherkarten. Bei sensiblen Shootings sogar immer dupliziert auf zwei identischen Speicherkarten, da ich dann nur Kameras mit zwei Speicherlots verwende. Dann geht es an das Sortieren und Bewerten der Aufnahmen. Dieses passiert alles mit dem Sterne-System in Lightroom. Ein Stern bedeutet es kommt in die nähere Auswahl, zwei Sterne gehen an den Kunden, drei Sterne sind Webgalerie-Tauglich, vier Sterne sind „Top-Aufnahmen“ und fünf Sterne gehören  einfach gedruckt. Danach werden alle „Ein-Sterne“ oder größer bewertete Aufnahmen bearbeitet. Das mache ich zu 90% in Lightroom und den Rest in Photoshop und nik Silver Efex. Die Exporte kommen dann in den selben Ornder, allerdings in den Unterordner EXPORTE. Das sieht dann so aus:

In dem Ordner Exporte schaut es dann so aus:

Wenn ich damit fertig bin, also mit Sortieren, Bearbeiten und Exportieren, dann sichere ich alles auf den NAS Systemen und auf zwei weiteren externen USB Festplatten. Diese Festplatten werden dann alle 3 bis 6 Monate rollierend ausgetauscht und ca. 50km weiter an einem „sicheren Ort“ gelagert. Das nenne ich mein „Fern-backup-falls-es-mal-brennt-Konzept„. Auf das IPAD und auf das Android Tablet synce ich dann meine „Lieblings-Best-Of“ aus den jeweiligen Shootings um eben auch immer was zum „zeigen“ dabei zu haben.

Für mich ist Lightroom aus dem Hause Adobe definitiv DIE Erfindung des 21sten Jahrhunderts und meine absolut liebste Software die ich nutze. Ich hatte auch schon zig Versuche gestartet, unter anderem auch mit Apple Aperture, aber mit dem wurde ich, warum auch immer, nie wirklich warm. Vielleicht war es von Anfang der Vorteil, dass ein Lightroom auf einem Mac ganz genau die selben Funktionen mitbringt, wie auf einem Windows-Rechner. Da ich gerne in beiden Welten unterwegs bin, ist das für mich ein riesen Vorteil, den ich keinesfalls missen möchte.

„Jörg, ganz ehrlich, Du braucht professionelle Hilfe, das ja komplett Krank was Du für einen Aufwand betreibst….“

Öhm, ja das habe ich auch schon ab und an gehört. 🙂 Stimmt! Ich gehe da nicht weiter drauf ein, denn ich denke, es muss jeder seinen eigenen Weg finden, wie er für sich seine Backups, Ausfallsicherheiten, Redundanzen und Prioritäten setzt. Mir ist es wichtig, nicht Nachts aufzuwachen und Angst zu haben, dass meine Daten, mit denen ich nicht zuletzt auch viel Geld verdiene, nicht mehr im Zugriff sind. Ich gebe zu, dass dies vielleicht etwas oversized ist, aber ich bin damit sehr glücklich und streite eine gewisse „Leidenschaft“ in diesem Thema ganz sicher nicht ab. (Jetzt könnt Ihr behaupten, ich bin absichtlich bekloppt! :-))

„Du hast doch vor kurzem erst Windows 8 Screenshots gepostet. Auf welcher der obigen Maschinen testest Du denn sowas?“

Nun, wenn ich eines in den letzen Jahren des „Erwachsenwerdens“ gelernt habe, dann, dass man nichts auf Produktivsystemen testen sollte. Ich habe noch ein paar andere Systeme unterschiedlicher Hardwarekonfiguration im Schrank oder im Zugriff, mit denen ich solche Tests gerne mache. Aber auch da gilt, ich will Nachts noch ruhig schlafen können und meine oben erwähnten „Produktivrechner“ bleiben von Tests und „Spieleanfällen“ komplett befreit. Auf diese Systeme kommt erst dann ein Betriebssystem oder eine Software, wenn ich zu 100% sicher bin, dass diese auch läuft und meinen Workflow nicht behindert.

So, Ihr lieben, ich hoffe ich habe die Anfangs erwähnte und beschriebene Gratwanderung geschafft und habe nicht mit diesem Posting den Eindruck erzeugt vor dem ich oben „Bedenken“ hatte. Was ich erreichen wollte, war, Eure vielen Fragen mal zu beantworten und etwas aus dem Nähkästchen zu plaudern, mit was und wie ich vorgehe in Sachen Workflow, Datenhaltung und Backupstrategie.

Wenn Ihr dazu noch Fragen habt, nur zu. Ich freue mich über jeden sinnvollen Kommentar von Euch. Empfehlungen für Psyschologen werde ich allerdings nicht annehmen, da es mir grade alles so vel Spaß macht :-).

Schöne und liebe Grüße – Euer Jörg

15 Kommentare

  1. “Jörg, ganz ehrlich, Du braucht professionelle Hilfe, das ja komplett Krank was Du für einen Aufwand betreibst….”

    Nein lieber Jörg, das ist professionelles Arbeiten, gerade was das Thema Datenverlust betrifft. In meiner Vor-Fotografenzeit als ITler habe ich schon Firmen erlebt, die beratungsresisdent waren und unsere Backuplösungen nicht wollten. Bis dann eines Tages der Server das zeitliche segnete und sich herausstellte, dass die Bänder der Sicherung auf normalem Wege nicht mehr lesbar waren. Das hat dann einen fünfstelligen Betrag gekostet, damit eine Spezialfirma aus Band- und Fesplattenfragmenten die Daten wieder her zu stellen.

    Ansonsten: Danke für den ausführlichen Einblick! Das hat manche Frage geklärt. 🙂

  2. Hm, ich find das gar nicht weiter aufwändig, sondern relativ normal 🙂

    Nur auf die Workstation wäre ich neugierig, mein oller i7 macht nämlich leider schon einen Unterschied, ob ich ein RAW mit 36mp oder 12mp lade, was mich etwas nervt…
    Ist das die größte Version mit dickster Grafikkarte??

    1. Ich glaube Sam, wir beide können gut zusammen in eine Behandlung gehen :-)!

      Wenn Dich Details interessieren muss ich morgen mal die genauen Specs raussuchen. Ist eine Grafikkarte an die ich auch vier 27″ dranhängen könnte, aber dann besorgt mir meine Frau einen „Berater“ der eine Couch für mich hat…

      Grins & Gruß
      Jörg

  3. Vielen Dank für Deinen Artikel Jörg.
    Mich „quält“ nur noch eine Frage! Welche Tools setzt der Gute für seine Backups ein? Er wird doch nicht alles „von Hand“ sichern???
    Backup beschäftigt mich nicht nur privat, sondern auch beruflich bereits seit den 90ern. Angefangen mit elend langsamen und lauten 40MByte QIC-Streamern, Zip- und Jaz-Laufwerken, DDS- und LTO-Laufwerken und -Wechslern bis hin zu NAS-Systemen oder einfach nur Festplatten im SATA-USB-Dock oder die 2,5″-USB-HDD. Zu guter Letzt aber auch die Cloud.

    Ebenso wichtig finde ich aber auch die Backup-Software:
    In der „modernen“ Zeit fand ich Images (ala TrueImage) sehr interessant, da Sie relativ platzsparend inkrementelle Backups und damit Versionierung ermöglichten.
    Dann hat mich allerdings ein Tool der c’t namens rsyncbackup (http://www.heise.de/ct/ftp/06/09/126/) erleuchtet, welches im Wesentlichen schon 2006 ein Time Machine für Windows war. Der Clou: Platzsparende Hardlinks und es war keine Software zur Wiederherstellung nötig!
    Heute ist das allerdings nicht mehr zeitgemäß. Da bin ich froh, wenn das alles die Time Machine für mich erledigt.

    Für Remote-Backups habe ich dann allerdings noch CrashPlan entdeckt, dass in der kostenlosen Variante schon Backups über das Internet auf eigene oder fremde PCs/Macs (verschlüsselt) ermöglicht. Hier wird jedoch wieder die Software zum Restore benötigt.

    Seit dem ich einmal auf meiner Platte beschädigte Fotos gefunden habe und diese selbst auf der ältesten Datensicherung (ein 1 Jahr altes DDS4-Band) beschädigt waren, ist mir klar geworden, dass man Sicherungen nicht lang genug aufheben kann. Man kann einfach nicht regelmäßig anschauen, ob sie noch intakt sind oder durch einen Festplattenfehler beschädigt wurden. (ZFS to the rescue!!!) Davor hoffe ich mich, jetzt mit einem CrashPlan-Abo zu schützen, bei dem alte Versionen von Dateien, dank „unbegrenzten Speicherplatz“ hoffentlich nie verworfen werden müssen.

    So jetzt Du! Wie machst Du Deine Backups konkret!

    Viele Grüße! Rico

    1. Hallo Rico,

      ja das leidige Thema „Wie mache ich am sinnvollsten die Backups“. Das kann einen echt beschäftigen…

      Nun ich habe bis vor kurzem noch meine lokalen Daten fleissig auf LTO3 Bänder mit jeweils 200/400GB gesichert mit Retrospect, einer SW aus dem hause EMC. Das war mir dann aber, ob der Datenmengen und Bandpreise dann doch zu „aufwendig“ und ich bin deswegen auf „Boardmittel“ umgestiegen.

      Also:
      Meine Mac Systeme sichern alle mit TimeMachine, entweder per WLAN oder LAN (System von Frau, Wohnzimmer Mac am Plasma) auf die NAS Systeme oder per direkter angeschlossener Festplatte aus dem Mac auf diese externe HDD. So zum Beispiel eine schöne kleine schnelle Thunderbolt HDD am Macbook Air.

      Meine Windows Rechner „sichere“ ich via Norton Ghost auf Image und Festplatte. Aber ganz im Ernst bis ich ein Image zurückgespielt habe, hat man auch fast das WIndows neu aufgesetzt. Das ist heute ja auch kein Hexenwerk mehr und dank dem DeskUpdate von Fujitsu sind alle – wirklich alle Treiber in wenigen Minuten auf dem aktuellen Stand eingespielt. Die Daten liegen eh alle auf den NAS Systemen. Diese Daten sind via Raid 5 gegen Festplattenausfall „etwas“ gesichert und zusätzlich hängen an den NAS Systemen dicke USB Platten dran die Nacts die wichtigen Ordner auf dem NAS auf die daran angeschlossenen HDDs kopieren. Diese überprüfe ich alle paar Monate mal ob alles passt.

      Die Bildermengen liegen ja dreifach ab. Einmal auf dem RAID 5 NAS und zwei mal auf den externen USB HDDs von denen ich einen Satz 50km entfernt lagere. Meine persönlichen BEST OFs lager ich zusätzlich noch auf beiden NAS Systemen und auf bestimmt zwei weiteren kleinen HDDs, die ich via Synchronise-X (auf dem Mac) oder Total Commander auf dem Windows System alle paar Wochen mal synce.

      Klingt alles nach unendlich viel Aufwand, ist es aber nicht. Das meiste ist im Workflow so in Fleisch und Blut übergegangen oder läuft automatisch im Hintergrund das es mir persönlich nicht als Aufwand vorkommt.

      Beantwortet das Deine Frage?

      LG Jörg

  4. Ich hatte gestern schon mal geschaut in welchen Configs es die Workstation gibt, da gab es so einige Grafikkarten zur Wahl. Die genauen Specs brauch ich nicht, die Typenbezeichnung würde mir schon reichen.
    Ich rätsel halt immer noch warum Lightroom in manchen Dingen so langsam ist, und ein begrenzender Faktor scheint mir die Grafikkarte – meine kriegt die hohe Auflösung einfach nicht schnell genug gefüttert. Bei HD-Auflösung ist Lightroom nämlich mit einem Mal schnell…

    1. Hallo Sam,

      die CELSIUS M470-2 hat bei mir:

      Prozessor:
      Intel® Xeon® Prozessor W3670 (6 Kerne / 12 Threads, 3,20 GHz, 12 MB, 6,4 GT/s)

      Chipsatz:
      Intel® X58 Express, Intel® 82801JR ICH10R

      Grafikkarte:
      NVIDIA® Quadro® 2000, 1 GB, 192 Kerne, PCIe x16, Dual Link DVI-I

      Speicher:
      48GB DDR3, ECC, 1333 MHz, PC3-10600

      Hilft Dir das?

      LG Jörg

  5. danke fuer den ausfuehrlichen bericht. zum thema backups bin ich echt schlampig. hab jetzt true image somit wenigstens schon mal eine kopie.
    aber was mir aufgefallen ist, das ich auch noch in „alten ordnern“ rumspiele ..somit will ich die nicht jedesmal komplett sichern. also traybackup von einem freund empfohlen bekommen – runtergeladen und natuerlich noch keinen schritt weiter nach 2 wochen.
    sollte ich mir vielleicht auch mal ein NAS system zulegen?
    so bin ich sonst ueberhaupt nicht ;-(

    1. Wichtig ist m.E. Das man sich selbst ein Konzept macht mit dem man:

      A: selbst zufrieden ist
      B: man zurecht kommt
      C: man seine eigenen Daten wiederfindet

      DAS ist zum ersten Mal gar nicht so einfach wie es sich anhört.

  6. Ich sicher nur die veränderten Daten. Allerdings nicht mit einem klassischen Backup-Tool, sondern synchronisiere meine Arbeitsplatte mit einem Sync-Tool auf eine Wechselplatte.
    Da werden dann immer nur die Dateien kopiert bzw. gelöscht, die sich auch verändert haben. Das dauert dann auch nur wenige Minuten.
    Und eine zweite externe Festplatte liegt im Büro, ab und an (nach großen Shootings oder viel Arbeit) wechsel ich die mal aus, so dass eine Sicherung extern liegt.

    Ist relativ wenig Kostenaufwand (zwei externe Festplatten) aber das einmalige Einrichten ist halt etwas mehr Aufwand.

  7. @Angie, ich verwende Robocopy, das ist bei den neueren Windows-Versionen dabei.
    Ist allerdings ein Kommandozeilentool und damit nicht ganz einfach.
    Aber wenn man sich einmal eine Batch-Datei dazu geschrieben hat ist es simpel per Doppelklick aufrufbar.

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