In zweieinhalb Stunden zu Fuß quer durch China mit Christoph Rehage auf dem „The Longest Way“

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Bereits am 11. November 2016 – also genau vor einem Jahr haben wir die Karten für den Vortrag „The Longest Way“ von Christoph Rehage gekauft und uns ein Jahr lang auf diesen Abend gefreut. Das nachfolgend eingebundene Video von Christoph haben wir unzählige mal angeschaut und waren auf seinen Vortrag unglaublich gespannt.

Quelle: Youtube Channel Christoph Rehage

Was haben wir bei seinem Vortrag erlebt?

Einen Menschen der authentischer nicht sein kann / wirken kann. Einen äußerst offenen und bodenständigen Typen der aus seinem tiefsten inneren erzählt und seinen Weg gegangen ist und weiter geht. Nach seinem Studium in Peking lief er einfach los. Die Reise sollte von Peking nach Bad Nenndorf (bei Hannover) gehen. Die Geschichten die er erzählte fesselten uns fest an den Stuhl. Seine Art zu erzählen verführte den ganzen Saal des öfteren zu lautem Lachen und er nahm uns wahrlich Schritt für Schritt mit einmal quer durch China. 

Stephanie und ich haben schon viele Vorträge und Multivisions-Präsentationen gesehen und ganz sicher auch sehr viele mit viel (technisch gesehen) mehr Aufwand und besseren (auch rein technisch gesehen) Bildern – aber so ans Thema, an das Land, an die Menschen und an die Psysche die in uns allen steckt, hat uns noch kein Vortragender. Wie einfach und bodenständig ein Mensch sein und dennoch eine wahnsinnige Wirkung in einem auslösen kann – genau das hat uns gestern Christoph Rehage gezeigt – durch sich selbst. 

Links:

Hat er sein Ziel erreicht?

Bei seiner ersten Fußwanderung (nennen wir es mal so…) wollte er von Peking bis Bad Nenndorf laufen. Nachdem er 4.646km einmal quer durch China gelaufen war hat er die Wanderung erst mal abgebrochen – aber er läuft wieder… 

… das Ziel ist also noch vor Ihm. Ein faszinierender Mensch. 

Und jetzt?

Wir sind fasziniert. Nein wir werden nicht zu Fuß durch China laufen. Aber dennoch hat Christoph etwas bei uns ausgelöst: Demut. Freundlichkeit. Offenheit. Wertschätzung. Loslassen von Perfektionismus. Und genau dafür sage ich/wir von ganzem Herzen Danke!

Seine Bilder waren technisch gesehen keine Meisterwerke – aber in der Reportage-Wirkung und in den Bildaussagen steckte so dermaßen viel drinne, dass mir gestern Abend wieder einmal bewusst wurde, wie verdammt egal die Technik ist, wenn das Bild etwas „spricht“ und sich mitteilt. Danke für diese Denkanstöße lieber Christoph. In Stephanie und mir hast Du jetzt zwei treue Follower und Fans gewonnen. 

Geh Deinen Weg!

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer


Mehr Bilder aus meinem Alltag findet Ihr wie immer in Instagram unter
www.instagram.com/langeronline.

Sehen wir uns dort?

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