Ikiru We survive! – Die Post-TSUNAMI-Ausstellung der JPS

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Durch einen Zufall konnte ich der Pressekonferenz der JPS auf der Photokina teilnehmen, mit der die JPS, die Japan Professional Photographer Society, Ihre Ausstellung Post-TSUNAMI auf der Fotomesse in Deutschland eröffnete. Ja es war wirklich Zufall, denn mein Frauchen musste ein geschäftliches Telefonat führen und suchte eine ruhige Ecke während ich mir die Bilder des Post-TSUNAMI-Standes angesehen hatte und förmlich von einem Zugangsschutz-Kontrolleur (heißen die so?) hineingezogen wurde, der meinen Presseausweis an mir baumeln sah, den ich wegen der nachmittags stattfindenden Blogger Tour von Pia (Pearson Verlag) bekommen hatte. So stand ich nun da, mit einer schwarzen Stofftüte in der Hand, in der ich ein Buch vermutete, und lauschte den Worten der Redner. Die JPS ist ein Verband von etwa 1.700 professioneller Fotografen, die sich nach dem Tsunami und dem verehrenden Erdbeben im März 2011, zur Aufgabe gemacht haben der Welt zu zeigen das Japan lebt und überleben wird.

Die obigen Schriftzeichen heißen „Ikiru – We Survive! Wir überleben!“.

Die Botschaft die mit der Ausstellung und dem „uns Presseleuten“ überreichten Buch ist die Hoffnung die mit den folgenden Worten treffend beschrieben wird:

Die Tatsache, dass wir ohne Zweifel in dieser Welt gelebt haben, kann nur überdauern, wenn wir diesen Geist der Nachwelt überliefern.
Wir überleben.
Wir werden leben.
Wir leben weiter.

So und nun lag dieses Buch in der schwarzen Stofftasche gute zwei Wochen unter meinem Schreibtisch und kam jetzt erst hoch, da ich durch meine Erkältung/Grippe seit ein paar Tagen ans Haus gebunden bin.

Faszinierende Aufnahmen konnte ich darin finden die mich mehr als nur zum Nachdenken anregten und mir die Heftigkeit dieser Naturgewalten und den folgen der Zivilisation, wenn man die so nennen kann, deutlicher machte als je zuvor. Nachfolgend ein paar Aufnahmen aus dem offiziellen Presskit, die euch natürlich auch gerne zeigen möchte.

Ich danke meinem Frauchen, die zum Glück telefonieren musste, sonst wäre mir dieser Stand und diese Pressekonferenz sicher nicht aufgefallen und ich danke den 73 Fotografen aus Japan, die diese Bilder und dieses Buch möglich machten. Ein faszinierende Dokumentation eines erschreckenden Ereignisses.

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

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