GoPro – Werkzeug oder Spielzeug?

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„Was willste denn mit so ner Spielzeugkamera, Jörg?“

Das eine gute und sicher berechtigte Frage von dem einen oder anderen von Euch. Nun, der Grundgedanke bzw. die Idee diese Wasserfeste und relativ stoßfeste Action Kamera zu beschaffen, entstand in Verbindung mit der Planung eines Männertripps nach Norwegen. Da ich in meiner Kindheit und Jugend etwa 25x in Süd-Norwegen war und dadurch schon nahezu jedes Haus und jeden Baum und jede Welle vom Fjord fotografiert und gefilmt habe, wollte ich mal eine neue Perspektive haben- und zwar von oben! Da mein Vater und ich eine Woche im Mai/Juni in Norwegen sein werden, nur wir beide, haben wir sicher 7×24 Zeit für Spielereien, Tests und Technische Tests. Ist ja ein Männer-Tripp :-).

Die Idee und Gedanke war ganz einfach: Ich kaufe einen Octocopter und hänge die GoPro drunter und fliege bisserl rum und drehe schöne Videos von oben. Mein Traum war es, den Octocopter ca. fünf meter über dem Fjord schweben zu lassen und dann mit richtig Speed mit dem Motorboot unten drunter durch zu düsen. Das war bzw. ist ein Traum von mir.  Nun, der Gedanke war, zumindest bis jetzt mit der wenigen Zeit die ich zur Recherche hatte, wahrscheinlich etwas „kurz“ und naiv gedacht. Jetzt kamen auch noch zwei Business Anfragen dazu, wo Kunden Aufnahmen von oben brauchen zur Dokumentation, die mich dazu brachten nun endlich die Silver Edition der GoPro3 zu bestellen. Das ganze Kit mit verschiedenen Haltesystemen und Gehäuse und einem kleinen schicken B&W International Koffer kam nun gestern mit der Post an.

Ob ich das Thema Octocopter noch umsetze in die Realität oder doch auf ein 6 Meter Hochstativ umsteige, das weiß ich noch nicht final. Da das Hochstativ deutlich günstiger zu sein scheint, werde ich wahrscheinlich erst mal damit versuchen etwas zu testen.

Wenn jemand meiner Follower und Blogleser Erfahrungen zu Fluggeräten hat, die eine kleine leichte GoPro tragen können, dann freue ich mich sehr auf Eure Tipps und Hinweise.

Was ich nicht möchte, ist Bastelkram und Lötzeugs und so weiter. Ich bin aus dem Alter raus, wo cih nicht weiß mit was ich meine kostbare Zeit verballern kann, suche also nach einer flotten und gebrauchsfertigen Lösung.

Ich hoffe zwischen den Feiertagen etwas Zeit zu finden und die GoPro auf Herz und Nieren testen zu können. Der erste Eindruck ist echt witzig. Das die kleine so klein ist, hätte ich nicht gedacht und das die WLAN App auf iPhone und iPad so gut funktionieren hätte ich auch nicht gedacht. Also der Spaßfaktor ist sicher nicht zu klein, beim „Arbeiten“ mit dem Action-Winzling der aktuellen Kameraszene.

Ich halte Euch auf dem Laufenden…

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

10 Kommentare

  1. Hm… ich muss zugeben, ich habe dafür keine rechte Verwendung. Ja klar, ans Motorrad könnte ich sie mir bauen. Aber selbstgedrehte Moppedfilme gibts im Netz genug und mein Medium ist Film ja bislang eh nicht. Vielleicht ändert sich das ja mit der NEX-6, die ja auch mal eben Video kann. Und mir Gelegenheit bietet, mich damit mal etwas auseinander zu setzen.

  2. Hallo Jörg,

    ich habe seit einiger Zeit eine Drone von Parrot und bin absolut zufrieden. Das Teil lässt sich super mit einem iPhone oder einem iPad fliegen. Im Du hast bei dem Teil eine Webcam „in front“ und eine nach unten. Wärend des Fluges kannst mit Videos in FullHD aufnehmen und abspeichern. Ich würde mir aber trotzdem zusätzlich noch eine „GoPro“ kaufen, weil diese vielseitig einsetzbar ist. Du hattest mir ja von deinem Vorhaben in 2013 erzählt, ich weiß für welchen Zweck das ganze sein soll. Beides (Parrot Drone und GoPro) wirst Du nicht in der Anschaffung für diesen Zweck nicht bereuen, glaube mir!

    LG Thorsten

  3. Denke mal das auch trotz des geringen Gewichts der Gopro nicht jeder Quadrokopter geeignet ist die Gopro zu tragen. Vielleicht ist ja jemand hier der dazu was Posten könnte. Interessiert mich auch.

  4. ….ich habe seit gut einem Jahr die GoPro2HD und möchte sie nicht mehr missen. Klar, eine „richtige Kamera“ zum Fotografieren ist sie nicht. Aber das Filmen mit ihr macht mega-Spaß. Ich habe sie auf die Nase des Snowboards geschnallt, am Schienbeim beim Skifahren befestigt und natürlich den Klassiker: Helmmontage. Noch cooler ist die Montage an einem Monopod. Damit kann man die Cam vor sich her tragen und filmt nicht mehr nur die Landschaft, sondern sich selbst. In Kombination mit dem Modus „Aufnahme spiegeln“ kann man auch filmen, ob man Ski/Board richtig aufkantet. Als Beifahrer kann man mit ihr auch im Auto experimentieren oder mit einem Saugnapf auch auf dem Auto montieren. Die besonderen Perspektiven sind es, die das Ding so einmalig machen. Auch beim Schwimmen ist das Ding ein Hit. Klar, sieht megaalbern aus, wenn man mit den Gummigurten durch das Becken plantscht. Aber zum Filmen des Nachwuchses ist es mehr als cool. Besonders, wenn man von „über der Wasseroberfläche“ langsam „unter die Wasseroberfläche“ wechselt. Aber: Sie liegt eigentlich zu oft im Regal. Das macht sie zu einer optimalen „Sharing-Kamera“. Einfach mit drei Freunden kaufen, jeder nimmt sie mit in Urlaub und alle haben Spaß….

  5. Das Problem dürfte nicht sein einen passenden Octocopter oder Hexacopter zu finden, der das Ding tragen kann. Das ist relativ simpel, wenn auch nicht unbedingt preisgünstig, lösbar. Problematischer und teurer wirds dann schon wenn das Ding dann noch ne stabilisierte Plattform haben soll. Das wäre aber alles lösbar, vor allem in dem Zeitrahmen.

    Dein Problem dürfte sein das Ding bis dahin sicher fliegen zu können. Die Büchsen entwickeln dank Hightech-Komponenten wie Kreiselsystemen, etc. zwar mittlerweile problemlos eine gewisse Eigenstabilität, trotzdem will das Fliegen erlernt sein. Und das dauert, bis man es richtig kann…

    Wenn Du das mit Drohne machen willst, dann such Dir jemand der das passende Gerät und die Erfahrung hat.

  6. „…haben wir sicher 7×24 Zeit für Spielereien, Tests und Technische Tests. Ist ja ein Männer-Tripp.“

    Klasse! Viel Spaß dabei!

    Freue mich auf die Resultate…

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