„Gegen-die-Sonne-Bilder“ brauchen dringend einen Porty oder mindestens einen Monster-Reflektor!

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Gegen die Sonne Portrait in Düsseldorf

Echt? Ist das so? Dann habe ich bei dem obigen Bild aber wirklich alles falsch gemacht! Hatte weder Reflektor noch einen Protzy, äääh Porty, im Einsatz. Trotz dieser gravierenden und entscheidenden Aufnahmefehler gefällt mir dieses Bild extrem gut.

Wie seht Ihr das? Nehmt Ihr bei solchen Aufnahmen wirklich immer den Protzy, ähhh Porty oder den Reflektor aus Kalifornien mit zum Fototermin? Bin gespannt.

Ich geb´s zu, ich mag beides nicht und finde die Menschen vor der Kamera viel natürlicher und entspannter wenn man nicht mit einer solchen Hardwareschlacht unterwegs ist, sondern entspannter und flexibler ist. Also das Motto „weniger ist mehr“…

Bin dennoch sehr auf Eure Meinungen gespannt!

Schöne Grüße -Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

Fotofuzzynachtrag:
Sony NEX 7 mit Sony SEL 50 1.8 @ 1.8 bei 1/320stel und ISO 100 und Belichtungskorrektur +1.7, Messmethode Mittenbetont aufs Gesicht.

6 Kommentare

  1. Hallo Jörg,

    genau so, am besten erstmal unbeholfen an der Kamera rumspielen, dass alles noch wie Vorbereitung aussieht und danach technisch tun 😉 Die Bilder sind dann schon lange im Kasten (äh auf den Karten).

    Materialschlacht nur, wenn es nötig ist, aber so ein bischen Sonne ist doch einigermaßen planbar. Reflektoren nehme ich meist nur mit, wenn ich Draußen über Stunden homogenes Licht brauche und eine einigermaßen fixe Lokation habe.

    In sofern würde ich Dein Moto für mich ergänzen.
    „genau dass Notwendige, statt immer alles“

    In diesem Sinne noch ein erholsames Wochenende.

    Viele Grüße
    Thomas

  2. Das ist so eine Sache: Wenn die Lichtverhältnisse passen wie hier, dann kommt man lässig ohne Zubehör aus, keine Frage. Aber es stimmt schon, wenn man dieses Foto Mittags machen möchte oder sogar muss, dann musst Du etwas unternehmen fürchte ich. Wie sehr man da ggf. mit einem Systemblitz gegenhalten kann kommt halt auch auf’s Motiv drauf an.

    Ich schwanke halt bei dieser Frage immer so ein wenig. Einerseits möchte ich auch mit so wenig Equipment wie möglich auskommen. Aber es gibt Situationen, da hätte ich gerne einen leistungsfähigen Porty – und den Assistenten dazu 🙂

  3. Ich habe keinen Porty und mein Reflektor bleibt fast immer zuhause.
    Es gibt auch immer noch die Möglichkeit zur kontrollierten Überbelichtung.
    Und mit RAW kann man auch noch einiges herausholen.
    Aber andererseits bin ich kein Profi, der Ergebnisse abliefern MUSS, sondern ein Hobbyist, der sich über gute Ergebnisse freut. 😉

  4. Die Frage ist doch eher wie die Lichtverhältnisse generell sind. Wenn ich den Filename des Bildes richtig deute ist das abends bei untergehender Sonne aufgenommen. Wenn das von hinten kommende Licht schon relativ schwach ist gehts natürlich auch ohne Aufhellen von vorn. Wobei der Vergleich an sich schon hinkt, die Häuser nehmen ja schon viel direktes Licht weg.

  5. was Uwe sagt.

    Und? Du hattest doch auch sicher eine halbwegs helle Wand, wenn nicht sogar etwas spiegelnde Fenster hinter dir? Das Foto sieht jedenfalls so aus, als wäre mehr als genug des warmen Abendlichts von irgendwoher auf die Person gestreut worden.

    Ist aber auch genauso gut als Lehre daraus mitzunehmen: Man braucht nichts ausser einer Kamera – und ein Gespür für das Licht. Wie und womit man das realisiert, ist egal. 🙂

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