Fotografie Blogbühne 2017 – oder – Ich blogge weil… (#106)

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Draussen regnet es und mein Plan „heute gehste mal wieder fliegen…“ ist ins Wassergefallen und einen Indoor-Flug hat mir meine Cheffin mit der neuen „Langer-internen-Drohnenverordnung“ untersagt. Seufz. Aber sehen wir es positiv, so komme ich endlich dazu mal meine Task-Liste zu sichten und einen der dort zu findenden Punkte „Blogbühne von Fotografr.de“ endlich mal abarbeiten bevor die Frist zu dieser gemeinsamen Blogbühne abgelaufen ist.

Um was geht es bei der Blogbühne?

Nun, Michael, seines Zeichens Blogger (Fotografr.de), Fotograf und Coach für Fotografen, macht dieses schon einige Jahre und ruft Fotografen-Blogger dazu auf Ihre Blogs vorzustellen und ein paar gezielte Fragen zu beantworten. So kommt dadurch jedes Jahr eine stattliche Liste zusammen mit Blogs die sich um das Thema Fotografie tummeln. Viele davon sind wirklich Sehens- und Lesenswert. Viele davon haben in den letzten Jahren den Weg in mein „Abo-Center“ Feedly gefunden und werden nahezu täglich von mir gelesen.

Dann wollen wir mal die vorgegebenen – zudem noch sinnvollen – Fragen beantworten.

Ich blogge, weil ….

Ja muss man das denn gar nicht? Ist das etwa kein Zwang für Fotografen, anderen alles aufzuzwingen in Text und Bild und Videoform was man so tut? Nun, was könnten denn noch meine Beweggründe sein? Es wird doch nicht etwa etwas sein was ich tue weil ich Spaß daran habe? Es wird doch nicht etwa etwas sein was mir eine innere Befriedigung beschert? Seufz. Gibt es sowas? Ja das gibt es.

Ich blogge weil es mir tierischen Spaß bereitet und ich gerne das Internet mit meinem Content flute befülle. Angefangen hat alles vor mittlerweile sehr vielen Jahren mit meiner großen Foto-Foren-Sucht (so wie ich es heute im Nachhinein betrachte…) und meinem ausgeprägten Fototaschenfimmel, der im Blog und Newsportal Taschenfreak.de dann in 2003 endete. Dazu kam dann ein paar Jahre später die Plattform Stativfreak.de hinzu. Die Digitalen Augenblicke, also diesen Blog hier habe ich gegründet und gestartet mit meinem ersten 365-Tage Projekt vor einigen Jahren. Mittlerweile bin ich inmitten meines zweiten 365-Tages Projektes, aber dazu später mehr. Zwischen 600 und 1200 Personen verirren sich tagtäglich auf diesen Blog und das finde ich großartig. Großartig das Ihr alle meine Schreibfehler zwischen den Fotografischen Themen ertragt und mich immer wieder hier besucht.

Um es kurz zu machen:

Ich blogge ausschließlich für mich aus Spaß! Schöner Nebeneffekt, das es scheinbar auch vielen anderen gefällt. 

Mein fotografisches Haupt-Thema ist …

… der Mensch! 

Eigentlich wäre die Frage damit allumfassend beantwortet. Dennoch möchte ich nicht vor einer etwas längeren Antwort kneifen. Ich bin in den nächsten Tagen ganze 25 Jahre verheiratet, habe zwei große erwachsene (wenn man 19 und 21 jährige so nennen kann… Grins) Töchter und mein ganzes Leben habe ich dem Umgang mit Menschen gewidmet. In allen Jobs, Hobbys und Interessen geht es immer wieder um die Menschen, den Glauben, den Intellekt und die Emotionen. All das hat mir sowohl im Verkauf, im Produktmanagement, im marketing und auch in der Fotografie das Blut in den Adern unter Strom gehalten. Ich liebe Landschaftsbilder, ich liebe Sternenbilder aber es geht nichts über Fotografien von Menschen die das Leben, die Emotionen und die Charaktere zeigen. So bin ich nun mit meiner Frau zusammen seit 2008 in der Hochzeitsfotografie stark engagiert und haben damit sehr viele emotionale und intime Momente der Menschen für die Ewigkeit auf Bilder bannen können.

Wenn Bilder Menschen zeigen und Geschichten erzählen, wenn Bilder Emotionen zeigen – dann sind wir – dann bin ich – sehr zufrieden.

Die drei Beiträge in anderen Fotografie-Blogs, die mich im letzten Jahr am meisten inspiriert haben, sind …

Das ist eine wirklich schwere Frage. Nicht schwer weil mir keine drei Beiträge einfallen, sondern schwer weil ich mich auf drei Beiträge beschränken soll. Seufz.

Nun, da ist auf jeden Fall Tomaso Baldessarini mit seinem 28mm Projekt dabei, welches er in Manhattan mit seiner Leica Q bestritten hat und wo ich nun auf den Bildband warte.  Besonders in Erinnerung ist mir sein Beitrag „THE BIZARRE IS MY DIRECTION“ geblieben.

In meine Liste meiner aktuellen Lieblings-Fotografen (-und-Blogger) gehört auf jeden Fall auch Martin Hülle mit seinem Blog. Da ich selbst seit meiner Geburt von meinen Eltern auf den Norden geeicht wurde, ist seine Leidenschaft, die Fotografie des Nordes, etwas was nicht nur meine Augen anspricht, sondern auch mein inneres. Der Beitrag „WANDERN IN NORWEGEN – 10 FRAGEN UND ANTWORTEN“ ist mir auf jeden Fall noch in Erinnerung und hat mich fasziniert. Auch auf Martins Bildband warte ich und bin schon extrem gespannt. Ich bin schon sehr gespannt auf seine nächsten Projekte.

Seufz, wirklich nur 3 Blogs und nur 3 Beiträge?
Mensch Michael… wir müssen reden!

Also gut, der dritte Blogger, den ich Euch ans Herz liegen möchte ist mein lieber und guter Freund Christian Ohlig aus Köln mit seinem Blog. Wir beide kennen uns schon lange und können uns gegenseitig auch mal richtig und offen und ehrlich die Meinung sagen (wollte eigentlich schreiben „uns mal virtuell in den Arsch treten…„) und genau das schätze ich so an Christian. Wir haben vieles gemeinsam. Unter anderen auch die Faszination zu Tomaso und Martin. Sein Beitrag „Adobe Foto Nacht: Farben richtig gesehen“ ist der dritte, den ich in dieser Blogbühne hier empfehlen möchte. Christian ist seit geraumer Zeit bei EIZO Deutschland aktiv und hat mittlerweile ein wirklich extrem umfassendes Know How zu Licht und Farbe und Farbechtheit angesammelt. Faszinierend welchen Weg er schon inter sich hat. Christian, sei lieb gegrüßt an dieser Stelle.

Es gäbe noch viele Blogs und Beiträge die ich Euch gerne empfehlen würde, aber vielleicht mache ich das mal außerhalb dieser Blogbühne hier. Seit geraumer Zeit beschäftige ich mit Psychologie und Mentaler-Energie und auch dazu lese ich sehr viel. Mal sehen wie das mit dem Thema meines Blogs „Fotografie und Digitale-Augenblicke“ in den nächsten Monaten zusammenwächst.

Dieses fotografische Projekt möchte ich in den nächsten 12 Monaten realisieren?

Nun diese Frage ist ganz einfach, denn ich bin schon mittendrinne. Es ist mein Projekt „Kuhjahr“, welches zum Ziel hat jeden Tag ein Bild – möglichst Outdoor (heute regnet es  das gilt nicht. Zwinker) – mit meiner geliebten Leica Q zu machen. Diese Kamera ist nunmehr gute 18 Monate mein Liebling und hat wirklich die Art wie ich die Welt sehe etwas verändert. Das klingt nach einem Leica Marketing Spruch, ist es aber nicht. Vor dieser Kamera habe ich sehr oft unzählige Kameras und Objektive im Einsatz gehabt. Seit ich die Leica Q in meinem Werkzeugkoffer der Peoplefotografie stecken habe, hat sich meine Art zu fotografieren (und die Art über die Fotografie und die Fotografen zu denken) massiv geändert. Die „Kuhjahr-Beiträge“ findet Ihr hier. Ich habe aber auch schon Gedanken „am Start“ zu meinem nächsten Projekt. Aber das wird 2018… 

2017 ist mein Kuhjahr!

So lieber Michael von Fotografr.de, jetzt bin ich sehr gespannt auf die Beiträge der anderen und sage hiermit offiziell Danke für die vielen Stunden die Du mit dem Zusammenstellen der Informationen – der sicher unzähligen Einsendungen – verbringen wirst. Danke Dir! Weiter so!

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer


Das nachfolgende Bild ist für Michael für Fotografr.de – welches er in seiner Übersicht verwenden kann.

http://digitaler-augenblick.de/fotografie-blogbuehne-2017-oder-ich-blogge-weil-106/

Mehr Bilder aus meinem Alltag findet Ihr wie immer in Instagram unter
www.instagram.com/langeronline.

Sehen wir uns dort?

5 Kommentare

  1. Oh, vielen Dank für die Erwähnung 🙂 Der Bildband braucht noch einen Ticken Zeit, aber er wird dafür auch so gut wie möglich … Mein nächstes Projekt gebe ich dann sicherlich auch bald bekannt – voraussichlich wieder was nordisches …

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