Ein romantischer Spaziergang durch Frankfurt mit dem Suppenzoom an der D800

Veröffentlicht von

28-300 VR an Nikon D800

„Jörg, Du hast so schöne Festbrennweiten und die guten 2.8er Zooms für Deine Nikons. Was willst Du denn mit dem „Suppenzoom“, einem 28-300mm?“

Nun, das ist eine berechtigte Frage. Eigentlich. Bei unseren Hochzeitsreportagen ist diese Linse eine echte Allround-Waffe, die wir sehr gerne einsetzen, um zum Beispiel bei den Gratulantenbildern mal eben von Gruppenaufnahme auf ganz nahes emotionales Portrait und auf Details umzuschalten. Bei dem extrem großen Brennweitenbereich vom echten Weitwinkel mit 28mm bis zum echten Tele mit 300mm ist das ja sehr gut möglich. Der eingebaute VR, also der Bildstabilisator, hilft dabei sehr oft trotz der Brennweite und der geringen Lichtstärke, nicht zu verwackeln und scharfe Bilder abzuliefern. Bisher setzten wir dieses Superzoom (deswegen der Begriff „Suppenzoom“) nur an der D700 und D3/D3s ein und noch nie an der sehr hochauflösenden D800 ein. Das genau wollte ich schon sehr lange mal machen und nun war es am Wochenende endlich soweit.

Da ich mein krankes Frauchen von zu Hause entführen wollte, bot sich ein romantischer Spaziergang durch Frankfurt nach einem schönen Frühstück in der Villa Kennedy bestens zu einem solchen Test an. Da ich meinem Frauchen schon lange ein „Liebesschloss“ schenken wollte, um es an den Eisengittern des Eisernen Stegs in Frankfurt zu befestigen, zogen wir also von der einen Mainseite zur anderen und bummelten wie zwei verliebte Jugendliche durch die Stadt.

Nachfolgend ein paar Impressionen des Spaziergangs von uns zwei Turteltauben:

Alle Bilder sind wie oben erwähnt mit der Nikon D800 (meine zweite heißgeliebte nach meiner Frau :-)) und dem Allround Zoom Nikon 28-300 VR gemacht worden.

Ich muss sagen, dass die Linse eine sehr gute Figur macht, trotz der extrem hohen Auflösung die diese Spiegelreflex mit Ihrem Sensor im Bauch hat. Für solche Spaziergänge wie der oben gezeigte ist die Linse nahezu perfekt. Man ist sehr flexibel und braucht kein zweites Objektiv. Die Rauscharmut der heutigen aktuellen DSLRs macht die Lichtstärke langsam „Alltagstauglich“. Ihr werdet also ganz sicher in der Zukunft noch mehr Bilder von der Kombination D800 und Nikon 28-300 VR von mir zu sehen bekommen.

Danke an mein Frauchen für den wunderschönen Tag und die romantischen Momente und die kleinen Kullertränchen als sie das Schloss in den Händen hielt. Das ganze Jahr verbringen wir mit unseren Kameras mit Menschen um deren emotionale Momente und deren romantische Augenblicke bildlich festzuhalten und jetzt war es mal an der Zeit unser eigenes Liebesschloss festzumachen und den Schlüssel im Main zu versenken. Menschen die Emotionen für andere festhalten, haben auch selbst welche im Bauch!

Schatz, ich liebe Dich!

Für die anderen: Mit Schatz meine ich meine Frau und nicht meine geliebte D800! 🙂

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

8 Kommentare

  1. Zwei Exemplare des 28-300 hatte ich. Beide hab ich als „defekt“ zurückgegeben weil sie in real nur ca. 28-150mm zustandebrachten.
    Inzwischen hab ich gelernt, dass das ein Feature ist und sich „Fokus breathing“ nennt :/

    1. Das habe ich damals schon nicht verstanden, als Du davon berichtet hast. Mein 28-300 ist auf jeden Fall mehr Tele als mein 70-200 2.8. Ob es wirklich 300mm im Bildausschnitt hat kann ich nicht sagen, aber sichtbar mehr als 200 sind es auf jeden Fall.

  2. Auf welchen Abstand?

    Meine beiden Exemplare hatten sichtbar weniger Vergrößerung als meine 200mm Festbrennweite auf ca. 5m-10m Entfernung (wollte Vögel im Garten fotografieren).
    Und ich glaub selbst mein 180/2.8 vergrößerte stärker.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.