Ein Baumstumpf – eine Brennweite – was kann man daraus machen?

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Ihr kennt das. Man(n) ist im Urlaub, nach zwei Tagen setzt diese fürchterliche Erholung ein, die vorgenommenen „Urlaubstasks“ sind abgearbeitet, die letzten Firmenmails gelesen und gelöscht und man pendelt zwischen Bett und Couch hin und her. Kennt Ihr? So heute hier bei mir.

Gegen 15 Uhr rockte mich dann die Langeweile vom Sofa hoch und ich fragte voller Elan meine Frau:

Schatz, jetzt ne Stunde spazieren gehen am Strand und die frische Luft genießen?

Diese jedoch antwortet mit einem eindeutig merkbaren und nicht zu diskutierenden:

Nö! Geh doch…

Öhm, da stand ich nun mit runtergelassener Hose und meinem Mega Elan. Also gut, dann eben alleine mit der Kuh an den Strand.

Am Strand angekommen stand ich nun da. Niemand da. Herrlich diese Ruhe…. aber meine Leser aus meinem persönlichen Blog digitaler-augenblick.de kennen mich ja, ich kann keine 10 minuten „einfach so schlendern“ und nix tun. Was ein Glück war da dieser einsame alte Baumstumpf am Strand. Kaum sah ich diesen, schon war die Idee geboren und ich hatte endlich eine „Aufgabe“ zu bewältigen. Ich war Glücklich und erlöst von dieser leeren Taskliste im Kopf.

  • Ein Baum
  • Eine Brennweite
  • Viele Motive

Was geht da? Nun, ich kroch also um den Baum, auf den Baum und fast unter den Baum. Der Blick der Leute, die an mir vorbeigingen mit Ihrem Hund, als ich mich hinter den Baum kauerte, der war einfach zu genial. Was die Wohl gedacht haben….?? Nun, dass gehört aber nicht hier her. *grins*

Hier nun meine Ergebnisse meines Spaziergangs ohne Ziel heute Nachmittag:

Und was sagt Ihr? Eine Stelle (oder Neudeutsch „Location“) und nur ein Motiv und nur eine einzige Brennweite an der Kamera, der Leicakuh mit 28 mm in diesem Falle) aber ganz viele verschiedene Dinge zu sehen.

Ich mag das sehr, mir selbst solche Aufgaben zu stellen. Teilweise bin ich dann selbst überrascht was schon nach wenigen Minuten „so geht“ wenn man sich mal etwas „gehen lässt“ und den Kopf freibekommt. Kopf freibekommen – nicht einfach – aber hier in Fehmarn für mich persönlich eine Frage von Minuten… herrlich dieses „Nichts“ auf dieser inspirierenden Insel.

Ich hoffe ich konnte Euch etwas motivieren und inspirieren.

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

2 Kommentare

  1. Naja, die Aufgabe die Du Dir selbst gestellt hast ist im Grunde einfaches Training – und wird gerne unterschätzt. Aber so trainiert man seinen Blick für das Motiv um eben etwas daraus zu machen. Auch ohne den gesamten Hardwarefuhrpark dabei zu haben – der auch völlig überflüssig ist wenn man Deine Bilder betrachtet 🙂

  2. @Christian – Training und Entwicklung von „Auge für …“ ist in der Tat nicht durch Technik zu ersetzen – #zustimm!

    Mir gefallen diese Bilder mit wenig … bis nichts

    Farbe ist auch überbewertet!

    werde hier öfter vorbei sehen – Danke Jörg!

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