Ein alltägliches Bild – oder – Bilder aus der Kamera sind nicht fertig!

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Das könnte fast ein „I SHOOT RAW – I SHOOT YOU!“ – Beitrag werden fällt mir gerade auf wo ich den folgenden Text im Kopf gerade fertig sortiere beim schreiben.

Es könnte fast auch ein Sonntags-Statement sein:

Bilder direkt aus der Kamera sind nicht fertig…

Es war Samstag Vormittag gegen 09:00 Uhr in der Stadt. Die Luft war klar und kalt, die Sonne durchbrach die Wolken und war hart und das Licht sehr kontrastreich. Obwohl es kalt war, um die Null Grad, macht das Licht und die Sonne das Bild im Kopf warm und sehr bunt. Mich faszinierte die Spiegelung/Reflektion über den komischen Bäumen und ich wollte versuchen Flares in meinem 55er Zeiss an der Sony A7S zu produzieren, was leider echt schwer ist. Dabei ist das unten zu sehende Bild geschossen worden, ein langweiliges und quasi nichtssagendes Foto einer alltäglichen Stadtszene in Frankfurt mit der Hauptwache und den Straßenreinigungsautos im Bild.

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Als ich heute die Karte sicherte von unserem Shopping-Spaziergang am vergangenen Samstag sah ich das, mir viel zu langweilige Bild, und sah ebenso das es der Szene dort, wie sie mein Kopf als Erinnerung abspeicherte, so rein gar nicht übereinstimmte. Also schubste ich etwas die Regler in meinem Lightroom und das bewusst ganz heftig.

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Ja natürlich ist das bearbeitete Bild schon „in die Extreme“ bearbeitet, aber das war Absicht um zu zeigen das da eine Menge geht ohne ein Bild komplett zu zerstören. Etwas weniger in den Reglern gedreht und es wird etwas „normaler“ in der Wirkung, entspricht dann aber den „gespeicherten Eindrücken im Kopf“ nicht mehr.

Und außerdem – „Bilder müssen knallen“. Könnte auch ein Sonntags-Statement sein/werden?

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

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