Dual-Monitoring – aber richtig – mit dem Ergotron LX3 (2x 27″ Displays jetzt im Griff…)

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Ergotron LX3 mit 2x Fujitsu P27 TfT

Alle Bildbearbeiter wissen es, zwei Monitore sind ein Segen! Auf dem einen das Bild, auf dem anderen die Paletten und Werkzeuge und dennoch den Browser immer fest im Blick. Da sind zwei 27 Zoll Displays mit der schönen Auflösung von jeweils 2.560px x 1.440px was feines.

Wenn man diese auf den Tisch stellt nebeneinander ist das Anfangs richtig „geil“, aber dann nervt es einen (mich auf jeden Fall…) schnell das die nicht gleich ausgerichtet sind. Sprich, man kann mit den Originalfüßen der Displays die beiden nicht so nebeneinander stellen das die untere Kante und die obere Kante zwischen den beiden Lückenlos und gerade neben einanderstehen. Die „klaffen“ oben immer auseinander die beiden. Oder anders, oben zwischen den Monitoren ist eine Lücke und unten stehen beide „prass“ aneinander. Dann hat man zwei wuchtige Füße auf dem Tisch und weiß mit dem Tablet (in meinem Fall ein Wacom Intous 4 Wireless) und mit der Tastatur nicht so richtig „wohin“.

Ich war zufrieden aber nicht happy mit dieser „Aufstellung“. Da schien mir Ergotron der richtige Anbieter zu sein um mir zu helfen. Gesagt, getan, der Ergotron Fuß Modell LX3 wurde geliefert. AUA!!!! 18 Kilo und eine Monsterverpackung. Diese im Auto zu transportieren ging nur auf dem Rücksitz stehend. Ich gebe zu ich bekam bissi Angst vor dem Teil. Der LX3 ist fürdrei“normale“ Displays ausgelegt oder eben für maximal zwei 30 Zöller.

Ich habe Euch hier ein paar Bilder gemacht von der Auspackzeremonie und dem Aufbau der Monsterkonstruktion.

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Ich denke die Bilder sind ziemlich selbsterklärend, oder? Das ganze Konstrukt ist fein Justierbar, Höhen-und Neigungsverstellbar. Also ein ergonomisches Teil von Ergotron :-).

Geliefert wird:

  • Fuß
  • Querstrebe
  • drei Halterungen VESA Mount für max. drei Displays
  • Schrauben und Kleinteile
  • Kabelhalzerungen für die Querstrebe inkl. Kabelbinder
  • Aufstellanleitung im IKEA Style:-)

Benötigt wird m.E.:

  • viel Kraft wenn man es alleine aufbauen will
  • ca. 3meter lange Arme wenn man es (wie ich) alleine aufbaut
  • also: bitte mit zwei Personen aufstellen wenn man so große Displays verwenden möchte
  • Geduld beim justieren und ausrichten bis die beiden oder drei Displays so zu einander stehen wie man das gerne hätte

Dafür bekommt man:

  • (Sorry für den Ausdruck) Ein „Schweinegeiles“ Erlebnis vor den Displays und eine mords Portion Spaß beim Arbeiten!

Fazit-Frage:

Ist das den Preis von etwas über 300 Euro wert? Wenn man viel und lange vor den beiden Monitoren sitzt und anspruchsvoll und professionell arbeiten will-auf jeden Fall! Investitionssicher ist es auf jeden Fall, da die Aufnahmen und Bohrungen der Displays mit 75mm und 100mm Abstand im VESA Standard genormt sind und man somit auch nach einigen Jahren noch andere / neue Displays montieren kann.

Also eine klare Empfehlung für alle Hochzeitsfotografen und andere Bilderjunkies die die Nächte gerne mal am Rechnerverbringen!

Die Frage, die meine Frau nicht lesen darf:

Ob ich mal über vier 27″ Displays nachdenken sollte??? Oben drüber wäre ja noch Platz 🙂 und die Grafikkarte hat auch noch zwei Displayports frei… (besser nicht weiter grübeln…)

Weiterführende Links:

5 Kommentare

  1. Und wieder steht der Kaffee gefährlich nah an der Tastatur, ich glaube ja, das Du nebenan einen ganzen Vorrat an Ersatztastaturen hast.

    Was mich aber mal nebenher interessieren würde: Welche Monitore sind das und welchen Farbumfang haben die?

  2. Geiles Ding!
    Ich dachte das wär die Wandhalterung (mit der Liebäugel ich nämlich, um die Füße vom Tisch wegzukriegen (und dann mehr Platz für anderen Trödel dort zu haben)).

    Wie viel wiegen Deine Displays? Mein dickes wiegt ja (mit Fuß) 16,6Kg, das ist schon eine Nummer…

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