Die Woche: Weniger ist mehr… (#310-#316)

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„Weniger ist mehr… Ein Blöder Spruch, den Du ja eh nicht ernst nimmst!“

Oh doch! Und das immer mehr. 

Die Themen meiner Woche waren:

  • Verkauf der nicht genutzten Leica Minilux.
  • Eine kleine Homepage erstellt für das Taunusbaby.
  • Ein Mega-Event im Marketing-Job das ich Social-Media-seitig in Summe über 65 Stunden am Schreibtisch diese Woche steuern „durfte“. Dadurch kam es zu äußert geringen Outdoor- oder Foto-Aktivitäten in dieser Woche.
  • Ein paar private turbulente und angespannte Themen.
  • Eine neue und längst überfällige neue Kamera für das Taunusbaby und ein mega Spaß in Facebook deswegen.
  • Ein kleiner kurzer Ausflug um kurz nach 6 Uhr morgens nach Frankfurt – herrlich wenn die Stadt erwacht.
  • Einen Abend beim Weitsicht-Festival in Darmstadt bei einem Vortrag von Christoph Rehage – faszinierend!
  • Eine echte Unverschämtheit von Sony – meinem bisherigen bevorzugten Kamerahersteller…. aber dazu vielleicht später mal mehr in diesem Blog.
  • Ein Einkaufsbummel über den heimischen Wochenmarkt – herrlich diese Entschleunigung.
  • Einen Abend beim Royal Military Tattoo Festival – beeindruckend.
  • Einen ruhigen Sonntag – mit keinen Terminen – purer Luxus (aber auch dringend nötig…).

Kuhjahr #310 – Weniger ist mehr – und weg damit!

Eine Kamera die mehr als drei Monate keinen „Job“ hatte und nur rum liegt (und kein so richtig altes Vitrinenstück ist) zieht wieder aus. So einfach. „Weniger ist mehr“ ist mir wichtig und ich bin froh das mittlerweile konsequent durchzuziehen. (bis auf die Fototaschen… Smile.)


Kuhjahr #311 – ob ich vielleicht Schiebedachfotograf werden sollte?

… wenn doch für mehr keine Zeit da ist? Wäre eine alternative.

Gleich mal ne Facebook-Fanpage aufmachen und direkt PreSets, Videotrainings und Workshops zu diesem Genre verkaufen. Macht „man“ doch so heute, oder?


Kuhjahr #312 – Back to the Roots….

Am Mittwoch musste ich doch arg schmunzeln über die Reaktionen, Kommentare und vor allem persönlichen Nachrichten die ich auf mein Facebook-Posting bekommen habe. Es geht um dieses Posting:

Um eins jetzt hier mal zu erklären. Meine Liebe Frau hatte eine fünf Jahre alte Nikon im Einsatz, welche längst abgeschrieben ist und hat zweitweise auch parallel mit Sony Systemkameras gearbeitet in ihrem Familien-Foto-Business. Sie hat allerdings für sich selbst festgestellt, dass Ihr die Nikon DSLR einfach mehr liegt und das sie die Bilder mit diesem Werkzeug lieber macht. Deswegen benannte ich das plumpe Bild in Facebook mit dem Titel „#BacktotheRoots“.

Was da allerdings einige hinein interpretiert haben war herrlich.

Ihr lieben ich muss hier mal Klartext tippen

Ist es nicht scheiß völlig egal mit welcher Kamera ein Fotograf seine Bilder erzeugt? Ist es nicht völlig wurscht mit welchem System ein Fotograf sich wohlfühlt? Ob es bei Köchen auch so ein Marken und „Systemdiskutiere“ gibt wie bei Fotografen? Ob es beim Schreiner auch solche Diskussionen gibt wenn einer die Säge oder den Hobel wechselt?

„Jetzt sprechen wir eine Sprache….“

oder

„Was ist das denn?“

oder 

„Warum denn keine Sony XYZ….?“

Echt jetzt? Merken wir noch was Ihr Lieben? Ich fotografiere seit nunmehr 10 Jahren gewerblich und es hat in all den Jahren nur ein einziges mal ein Kunde gefragt mit welchem System ich arbeite und er würde mich nur buchen wenn ich mit Canon fotografiere. Diesen Auftrag habe ich übrigens abgelehnt. (… und ich hätte Canon zur Verfügung gehabt.) Alle anderen Kunden hat es einen Dreck interessiert womit ich mein Handwerk ausübe. Alle anderen Kunden hat nur das Ergebnis interessiert. Und Ergebnisse erzielt ein Handwerker mit einem Werkzeug mit dem er sich wohl fühlt und bei dem die Ergebnisse gefallen. 

Ich weiß nicht wie es Euch geht – mir ist diese ganze System- und Herstellerdiskussion und teilweise sogar „bashing“ tierisch auf die Nüsse. Mir ist egal was drauf steht und ich habe in den letzten 10 Jahren gewerblich – und in den letzten 30 Jahren Fotografie in Summe – viele verschiedene Kameras und Systeme zum „arbeiten“ genutzt und alle haben ihre Vor- und Nachteile. Ich bin froh mit Werkzeugen zu arbeiten bei denen mir und meinen Kunden die Ergebnisse gefallen und die mir noch dazu Spaß machen und keine meiner Werkzeuge ist nagelneu von der Entwicklung. Ich bin schon lange weg davon Kameras zu kaufen weil sie vom Hersteller „GameChanger“ in der Werbung genannt werden (ich bin dafür zu lange als Marketer unterwegs…) und schon gar nicht weil selbsternannte Influencer diese „hipp“ finden. Ich habe keine Sony A9, keine Fuji GFX, keine Nikon D850 und habe auch keine Sony A7R III bestellt. Meine Werkzeuge funktionieren und arbeiten fleissig. Thats it.

Was will ich sagen?

Geht fotografieren anstatt Features zu liken auf Datenblättern. Habt Spaß an der Fotografie, am Licht, an Kontrasten und daran das jeder das Werkzeug nutzen kann was er selbst will.

Zur Nikon D750 meiner Frau

Die Nikon D750 ist ein Grundsolides Werkzeug mit einem sehr brauchbaren Autofokus, eine sehr angenehmen Rauschverhalten, einer guten Akkulaufzeit, einem schicken Klapp-Display und liegt wunderbar in der Hand – in der kleinen Hand meiner Frau und ebenso in meinem Bärentatzen. Alle wichtigen Funktionen liegen da wo man sie vermutet und der Preis ist der Leistung mehr als angemessen.

Du weißt Schatz das diese Kamera wieder einen Spiegel hat?

Ihre Antwort:

Aber Bilder macht die wie eine normale Kamera, oder?

Diese Antwort sagt alles. Es ist ein Werkzeug. Eine Kamera mit der man sehr gut arbeiten kann. Ich bin froh das meine Frau sich so entschieden hat.

Nachtrag: Was ich am Dienstag Abend noch nicht wusste wie sehr ich mich am Donnerstag Abend über Sony ärgern würde… und vielleicht …. (… dazu vielleicht aber später mal mehr…)


Kuhjahr #313 – Frankfurt um kurz nach Sechs am Morgen…

… und ein völlig verwackeltes Fotos. Der Jörg wieder… 

Wenn die Tochter quasi mitten in der Nacht nach Frankfurt muss und man eh schon um fünf wach war… eine tolle Kombination – zumindest für die Tochter. 

Gar nicht so einfach vor sieben Uhr in Frankfurt einen Kaffee zu finden…


Kuhjahr #314 – In zweieinhalb Stunden über 4.500 km durch China zu Fuß…

Nach einer 65 Stunde Woche am Schreibtisch (Wahnsinn….) endlich ins Terminfreie Wochenende, welches wir mit einem Vortrag von Christoph Rehage „The longest Way“ beim Weitsicht-Festival in Darmstadt begonnen haben. Darüber mehr im folgend verlinkten Beitrag:

In zweieinhalb Stunden zu Fuß quer durch China mit Christoph Rehage auf dem „The Longest Way“


Kuhjahr #315 – Das ist wahrscheinlich das früheste Kuhjahr Bild…

Das Bild ist um 00:08 Uhr am Samstag morgen (also ja gefühlt noch am Freitag Abend…) aus dem Schiebedach in Frankfurt entstanden. Damit ist es glaube ich das Bild mit der frühesten Uhrzeit auf dem Zähler, das ich in diesem Projekt geschossen habe. Ich mag diese Stadt die ja irgendwie doch eher ein Dorf mit hohen Häusern ist.

Ja, die Exif-Daten zeigen 01:08 Uhr an – ich stelle meine Kameras dann auf Winterzeit um wann ich es will. Smile.

Am Samstag waren wir zudem beim Deutschland Military Tattoo Festival in der Festhalle. Das war echt beeindruckend. Da ich ohne Kamera dort war gibts „nur“ ein Handybild. Ich glaube ich möchte mir das mal im „Original“ in Edinburgh ansehen. 


Kuhjahr #316 – Wenn es sich nicht mehr leugnen lässt…

… das der Sommer 2017 wohl nicht mehr kommen wird. Ich bin kein Wetter-Typ der ständig „Wetter“ braucht, aber dieses Jahr habe ich das erste mal in meinem Leben das Gefühl um einen richtigen Sommer betrogen worden zu sein. Geht es Euch auch so?


Inspirationen (und Webfundstücke) der Woche:

 


Film(e) der Woche:


Buch der Woche:

Habe leider zu Hause erst gesehen das das geniale National Geographic Buch bei Amazon nur 9 Euro kostet. Ich habe beim Vortragsreferenten selbst deutlich mehr gezahlt. Aber somit habe ich dem „Läufer“ was gutes getan und er kann mit meinen Euros weiter laufen. Smile.


Fazit(e) der Woche:

„Fehler können passieren!“

… es kommt aber immer darauf an wie man damit umgeht. 

„Kameras sind nur Werkzeuge!“

Es wird mir seit geraumer Zeit immer bewusster wie völlig egal die Technik ist. Die Technik an sich ist nicht wichtig. Ich lebe von HighTech und der Digitalisierung sowie den Ergebnissen, welche mit guter Technik erzeugt werden, aber wenn das Ergebnis eine Sprache spricht und etwas vermittelt, dann ist die Technik nur ein Werkzeug im Hintergrund.

Mein Ziel:

Ich werde diesen Blog – und mich selbst natürlich auch – noch weiter von der Technik entfernen und mehr auf die Wirkung die Bilder in Menschen erzeugen entwickeln. Mal sehen ob und wie mir das gelingt. 

Sagt mir die Meinung! Sagt mir was ihr denkt – das Kommentarfeld findet Ihr „da unten“.

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer


Mehr Bilder aus meinem Alltag findet Ihr wie immer in Instagram unter
www.instagram.com/langeronline
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Sehen wir uns dort?

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