Die Woche: Warum haben die Wochen nicht mehr Stunden? (#338-344)

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Warum haben die Wochen nicht mehr Stunden?

Jetzt ist die Woche schon wieder vergangen und ich schaue in mein Tagebuch, meine Notizen, meine Kuhjahrbilder und krame in sieben Tage Erinnerungen auf dem iPhone und komme mal wieder zu dem Schluss „diese Woche war gut aber noch nicht optimal im Beziehungsgeflecht zwischen Workload und persönlichen Genussthemen.

Ein paar Themen meiner Woche waren:

  • Abschied von „meiner“ Insel Fehmarn
  • Verschicken des Gewinnes aus der Taschenfreak-Aktion
  • Der Frau in Erb-Angelegenheiten helfen. Ein spannendes Thema wenn es zwei Erben gibt…
  • 750 km und 3,5 Social Media Workshop im tiefsten Bayern am ersten Tag nach dem kurzen Urlaub auf der Insel
  • Ein Steak-Meeting mit einem guten Freund
  • Das private Auto in der teuren Inspektion. Ich möchte nicht drüber reden.
  • Hochzeitsalben der Brautpaare bestellt die diese zum Jahresende verschenken. Weihnachten kommt immer soooo überraschend. Das sind Themen die man gut nachts machen kann…
  • Test der schwarzen Peak Design Everyday Sling 10 von Enjoyyourcamera.com
  • Erlebnis Autoreinigung bei Mr. Wash in Wiesbaden – immer wieder ein Spaß!
  • Den Firmenwagen in der Werkstatt wegen quitschenden Bremsen die auch danach noch quitschen. Seufz
  • Blogbeitrag zum neuen Designstraps Kameragurt „The Convertible“
  • Handwerker-Tätigkeiten bei der Tochter mit Hammer und Co. Daddy ist einfach der beste und so…
  • Alben an Brautpaare ausliefern und dabei ganz nette Schnacks abhalten. Hach…
  • Ein Wochenende in Berlin mit vielen Terminen und deutlich zu wenig Zeit für Fotos
  • 400km Autobahnfahrt auf schneebedeckter Fahrbahn. Ein riesen (NICHT-) Spaß!

… und sehr vieles mehr was nicht hier her gehört … meine Memoiren werden Brockhaus Format bekommen wenn das so weiter geht….


Kuhjahr #338 – ein tolles Gefühl

Es ist ein tolles Gefühl mit einem geschenkten Artikel, den ich als Dankeschön für meine Bloggertätigkeit geschenkt bekommen habe, etwas gutes und soziales zu erreichen. Mit meinem Beitrag auf Taschenfreak und der Verlosung für einen guten Zweck sind deutlich über 1.000 Euro für tolle soziale Einrichtungen zusammen gekommen. Das macht es mir warm ums Herz und ist ein echt starkes Gefühl. Dafür blogge ich!

Und der edle Compagnon Backpack im Wert von 449 Euro ist schon per DHL unterwegs an den glücklichen Gewinner.


Kuhjahr #339 – wenn Du nach 15 Stunden nach Hause kommst…

… und nach 750km auf der Uhr und knappen vier Stunden Social Media Workshop mit Kollegen im tiefsten Bayern wieder zur Basis zurückkehrst und Du um 23 Uhr zufrieden feststellst wenigsten ein einziges Bild mit Deiner Kamera gemacht zu haben. Zufriedenheit mit wenig. Toll. Was ein Tag…

Einen Tag vorher noch im Hafen von der Insel Fehmarn gestanden in der Sonne und heute im Schnee im tiefsten Bayern – was ein Kulturschock. Nichts für schwache Nerven…. zum Glück sind meine sehr stark (…im Moment. Smile.).


Kuhjahr #340 – die recht neue PeakDesign Everyday Sling 10 im Test

Eine wirklich schiche und total unscheinbar und ebenso unterschätzte Sling / Schultertasche aus dem Hause Peak Design die ich von Enjoyyourcamera zum test bekommen habe. Mehr dazu (bald) auf den Social Media Kanälen vom Taschenfreak.de.

Ansonsten ist heute der Blogpost zum neuen „The Convertible“ Kameragurt von Designstraps online gegangen.

Ein neuer Gurt am Gurthimmel – der nagelneue DESIGNSTRAPS THE CONVERTIBLE


Kuhjahr #341 – ich liebe diese Instax Welt

Endlich ist der Instax Printer SP-3 für die quadratischen Instax Sofortbild-Filme verfügbar. Habe gerade das Paket meines befreundeten Fotohändlers ausgepackt und den kleinen Drucker mit einem Film bestückt und ihn mit dem iPhone und iPad verknüpfelt. Das macht richtig Spaß. Damit ist meine „Sofort-Bild-Welt“ komplett. Hach… (Ja Mädels, ich kann Euch „Männer….“ sagen hören!)


Kuhjahr #342 – eines meiner wichtigsten Tools

Wenn das Wasser mal nicht geht wirds eng. Aber was gar nicht ausgehen darf ist der Strom am Phone oder Tablet und an den Kameras! Ist das bei Euch auch so? Ich bin bei sehr vielen Geräten, auch bei Kameras mittlerweile auf USB-Ladegeräte umgestiegen und bin damit sehr mobil. Im Haus und auch in meinen Reisetaschen habe ich mittlerweile einige der (für mich persönlich) perfekten Anker USB-Netzteile verteilt. So ist am Nachschrank, am Schreibtisch, im Kameraregal, am Sofa (u.s.w.) überall ein oder mehrere stromführende USB-Ports nicht weit. Ich kann dieses Teil absolut empfehlen. (und das ist keine Werbung eines Bloggers, denn ich habe diese Teile alle selbst gekauft!)


Kuhjahr #343 – Brahman-Ausstellung

Vuel Zeit für fotografisches war an diesem Wochenende in Berlin leider nicht, dennoch konnte ich zwei Ausstellungen besuchen. Die erste Ausstellung war die Brahman Ausstellung mit dem Untertitel „Wer und was sind wir?“ in der alten Mälzerei. EIgentlich hatte ich ein altes Gebäude mit vielen Fotos erwartet. So gesehen stimmte das auch, aber die Präsentation war etwas besonderes. In einer 45 min Führung hat man acht Fotos – acht besonders starke Portraits – präsentiert bekommen. Während der Führung durften die etwa zehn Menschen bei der Führung kein Wort sprechen. Es herrschte 45 Minuten absolute Ruhe (abgesehen von meinen quitschenden Sohlen…. Seufz). Die Bilder waren etwa drei mal drei Meter Groß und Hintergrundbeuchtet und in sehr dunklen Räumen, die eine geschätzte Tiefe von etwa 50 meter hatten, aufgestellt. So lief man in aller Ruhe – wortlos – auf die sehr aussdrucksstarken Bilder zu und verweilte dann in aller Ruhe gute fünf Minuten bei jedem Bild und schaute dem Portraitierten dann in dieser Stille ganz tief in die Augen. EIn wirklich spannendes Erlebnis – das mir so in dieser Form neu war. Der vom Führer der Ausstellung angekündigte „Brahman-Effekt zur Selbstfindung“ blieb bei mir aus – mein Kopf war dazu wahrscheinlich viel zu sehr vom Termindruck der Woche und des Wochenendes geprägt. Ein Besuch ist die Ausstellung aber dennoch auf jeden Fall wert.


Kuhjahr #344 – Ein Besuch im CO America Haus …

… gehört zu einem Berlin-Wochenende ja irgendwie dazu. Dieses mal waren dort zwei Fotografen mit Ihren Ausstellungen präsent. Zu einen der sehr bekannte Joel Meyerowitz mit seiner Ausstellung „Why Color?“.Ich gebe zu, ich war etws enttäuscht oder anders ausgedrückt, hatte cih wahrscheinlich zu hohe Erwartungen da Joel so berühmt ist in der Szene. Seine Bilder haben nicht, oder nur sehr sehr wenige seiner dort ausgestellten Werke, mit mir gesprochen. Es ist kein Funke übergesprungen bei seinen Werken. Technisch waren die Bilder in meinen Augen größtenteils unperfekt, was bei einer guten Aussage des Bildes gar kein Thema für mich darstellt, aber eben diese blieb – zumindest für mcih persönlich – oftmals aus. S

Zudem war noch die Ausstellung von Torbjørn Rødland „Back in Touch“ zu bewundern.

Auch wenn beide Ausstellungen jetzt nicht „der Knaller“ für mich an Inspiration oder Lernquelle waren, so bin ich froh mir diese Stunde Zeit genommen zu haben. Im sehr gut sortierten Buch-Shop des CO America Hauses habe ich dann noch den Reportage-Bildband „Aftermath“ von Joel Meyerowitz erstanden der eine sehr ehrliche Reportage über die Tage und Wochen nach dem 11. September in Ney York zeigt. Gefühlt ein 16 Kilo-Buch mit sehr viel Informationen in textlicher und Bildlicher Form. Diese Bilder von Ihm haben mich viel mehr gefesselt als die in der Ausstellung „Why Color?“ gezigten Werke.


Anekdote der Woche: („Lachen über Jörg“)

Am Arsch vorbei geht auch ein Weg…

Das Buch dazu hatte ich im September schon gelesen und mir diese Woche bei den langen Autofahrten noch mal ans Hörbuch angehört. Es ist so viel drinne in diesem Buch das mich nahezu jeden Tag schmunzeln lässt. DIe Anwendung des gelernten fällt aber schwer im Alltag wenn man (zu schnell) in langjährige Verhaltensmuster fällt. Aber zum Schmunzeln wenn man genau das merkt, regt es auf jeden Fall an.

 


Film(e) der Woche:

Diese Woche bot leider nicht viel Zeit zum Lesen und TV schauen. Das muss ich wieder ändern. Bald. Jetzt!


Buch der Woche:

Ein faszinierender Bildband, der eine sehr ehrliche Reportage über die Tage und Wochen nach dem 11. September in Ney York zeigt. Fesselte mich und wird mich noch ein paar Tage an den Abenden fesseln.


Fazit der Woche:

344 von 365 ist geschafft!

Ich habe ehrlicherweise keine Lust mehr jeden Tag zwanghaft (mir selbst auferlegt) ein Bild zu schießen mit einer speziellen Kamera. Das würde mit mehr flexibiliät in der Werkzeugauswahl mir mehr Freude bereiten und auf Instagram Stories habe ich teilweise viel „spannenderen“ Content als ich den mit der Leicakuh dann später einfange. Aber die letzten paar Tage des Kuhjahres ziehe ich auch noch durch. Nur soviel als „Teaser“ – in 2018 gibt es von mir kein 365Tage-Projekt. 🙂

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer


Mehr Bilder aus meinem Alltag findet Ihr wie immer in Instagram unter
www.instagram.com/langeronline.

Sehen wir uns dort?

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