Das war´s! #CeBIT

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Mein Organismus, der nur so nach Schlaf schreit sagt mir es sei gut das die Messe vorüber ist. Die Sehnsucht nach der Familie sagt ebenso „endlich“. Der Vorrat an Business-Hemden bestätigt dieses ebenso, aber der Geist könnt noch bissi :-).

Auf die Frage,

„Jörg, Du warst jetzt schon Tage vorher in Hannover und kommst jetzt erst wieder – boah musst Du viel gesehen haben, erzähl doch mal was gibt´s denn alles neues….???“,

kann ich Euch leider nicht viel Antworten und müsste selbst erst wieder auf die Online Medien verweisen, denn meine Tage sahen ungefähr so aus:

  • 06:20 Wecker klingelt (mit dem untrüglichen Gefühl, durch mein Gästezimmer im Privathaus sei ein Buss gefahren!!)
  • 06:30 rasieren
  • 06:45 Duschen
  • 07:10 Anzug an und Brötchen reinziehen dabei Tageszeitung checken aber nur den CeBIT Teil. Dabei netten Plausch mit den tollen Freunden bei denen ich unterkommen darf während der Messe.
  • 07:25 Abfahrt zur Messe
  • 08:00 Pforte durchlaufen
  • 08:15 Kampf um den begehrten Cappuccino am heimischen Fujitsu Stand in Halle 2
  • 08:30 Morgenandacht des Top Managements lauschen (hat was von Fußballtrainer in der Kabine vorm Spiel…)
  • 08:45 auf ins Pressezentrum in mein Büro gegenüber der HAZ (Hannover Allgemeinen Zeitung) und neben den CODE_n Bloggern.
  • 09:00 erste Sehnsucht nach hochgradigem starkem Espresso und/oder RedBull
  • 09:10 den ersten Blogpost den wir in der Nacht vorher vorbereitet haben raushauen
  • 09:15 Lachen
  • 09:17 Sehnsucht nach hochgradigem starkem Espresso und/oder RedBull
  • 09:23 Lachen (lauter als vorher)
  • 09:30 Redaktionskonferenz (wenn man dieses durcheinanderreden von 2 rasenden Fotoreportern, zwei Redakteuren und mindestens 4 überflüssig anwesenden „nicht Social-Media“-Kollegen so nennen kann…)
  • 09:45 na was wohl… LACHEN!
  • 09:47 ??? Wo ist mein MIA? Auf der Suche nach dem Kollegen der sich grade mit dem Mia (e-Auto) „verpisst“ hat…
  • 09:48 egal – lachen wir erst mal!
  • 09:55 bis 22:30 gefesselter Blick in die beiden Monitore vor mir mit Bloggen, Video schneiden, Bilder importieren, Sortieren, Exportieren und hoch laden und „GUCKEN“, was wird gesprochen über den eigenen „Laden“, läuft alles? und wo können wir noch?
    (Abarbeiten des Redaktionsplanes der sich im Laufe eines solchen Messetages um die (geschätzten) 37x ändert.)
    Das ganze wird nur unterbrochen durch:
    1x tägl. Donut Aufnahme
    5x Espresso schlürfen
    10x zum Kühlschrank laufen um Wasser und Cola zu holen
    geschätzten 40 Anrufen die alle anfangen mit „Jörg, kannste mal schnell in Halle….“
  • 22:30 hochschauen und „Das“ gegenüber fragen warum schon dunkel ist und…
  • LACHEN!
  • 23:00 verlassen des Messegeländes nach dem man dem Management paar toll klingende Zahlen und Feedbacks mailt die dann morgens bei der Morgenandacht erwähnt werden können.
  • 23:30 Steak oder so…
  • 01:00 Bett
  • 01:30 dran denken das es nur noch 4-5h zum Buss, äh Wecker klingeln sind und durch brutale Selbstdisziplin dann endlich einschlafen, obwohl der Kopf noch auf 500 Volt ist und der Magen eigentlich noch 3-4h bräuchte um das Steak irgendwie „wegzumachen“… egal – jetzt wird geratzt…
  • and so on!

So – ohne große Übertreibung – war meine letzte Woche! Ich habe in der Tat außer unseren Ständen und den Nachbarständen und unserem MIA von innen NICHTS, rein gar nichts, gesehen außer dem Pressezentrum.

Klingt Stressig? Jo, war es auch, aber wie singt Deichkind so nett „aber geil….“!

Ich danke an dieser Stelle (jetzt privat!!) von Herzen:

Niels, Anna, Anika, Christian, Andreas,  Katrin L., Claudia, Katrin H., Tom & Tina, Gisela und allen anderen die die Messe für uns so erfolgreich gemacht haben! Starkes Teaming war das! DANKE!!!

Euer Jörg

4 Kommentare

  1. Das so eine Messe anstrengend ist, das habe ich 2010 in Leipzig erfahren dürfen. Wobei ich da das Glück hatte, von der Messe selbst doch einiges zu sehen, wir waren da halt nicht einfach nur Aussteller, sondern auch Medium. Es war eine sehr spannende Woche und wir denken da immer noch gern zurück. Wer mal meine Sicht von damals lesen möchte, der findet unter den beiden folgenden Links meine Erlebnisse beschrieben:
    http://blog.rohweder.org/2010/06/09/interschutz-2010-leipzig/
    http://blog.rohweder.org/2010/06/18/die-interschutz-ein-personliches-fazit/

    Jörg, Du hast da eine lange Turbowoche hinter Dir und ich hoffe, Du kannst jetzt ein paar Tage etwas kürzer treten. Aber ich schätze, das ist Wunschdenken, oder? Wünsche ich Dir trotzdem 🙂

    1. Heute und morgen noch Vollgas, dann 9 Arbeitstage frei (Resturlaub) den ich nur mit Family, M9 und PS-Lern DVDs verbringen werde und der einen oder anderen Küstenwache Staffel :-).

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