Dank Dremel passt der Really Right Stuff L-Winkel der NEX 7 jetzt auch an der NEX 6

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Really Right Stuff L-Winkel NEX 7 NEX 6

Durch meinen Tausch der Sony NEX 7 gegen meine neue NEX 6 passte leider mein heißgeliebter L-Winkel nicht mehr. Es waren nur etwa 2mm, die Sony bei der NEX 6 das Stativgewinde nach links verschoben hatte, aber die haben ausgereicht um den L-Winkel aus den USA nicht mehr passen zu lassen.

„Dat jibbets doch nicht!!“,

dachte ich als ich das feststellte. Der Dremel hat es gerichtet. Ich habe aus dem Stativgewinde-Loch einfach ein „Lang-Loch“ gemacht und schon passt mein L-Winkel jetzt an der neuen NEX 6 und wenn ich will auch wieder an einer NEX 7.

Brauche ich bei solchen Tipps jetzt im Blog eine „DIY“ Kategorie? 🙂

Übrigens ist das Material der L-Winkel verdammt hart. Ich habe zwei „Feilen-Vorsätze“ plattgemacht an dem kleinen Loch. Dennoch war das deutlich billiger als einen neue Winkel zu ordern.

„Für was sind diese L-Winkel“ eigentlich nützlich?“,

wird in den Foren und bei Workshops oft gefragt. Das eigentlich ganz einfach zu beschreiben:

  • man kann von Quer auf Hochformat wechseln ohne die komplette Bildkomposition neu machen zu müssen
  • man kann von Quer auf Hochformat (und umgekehrt) wechseln ohne den Kugelkopf neu Justieren zu müssen
  • die Kamera ist extrem gut geschützt
  • gute Kameraspezifische L-Winkel wie die Fittest, Kirk oder Really Right Stuff stören im normalen Handling nicht und erlauben immer noch den Zugriff auf alle wichtigen Schnittstellen und Abdeckungen wie Akku und Speicher
  • Grundlage für Panoramafotografie
  • dient als Schnellwechselplatte die noch dazu Verdrehsicher ist

So, nun hat mein „stümperhafter Dremel-Bastel-Blogpost“ auch noch ein paar sinnvolle Erklärungen geliefert. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen meiner Blogleser weiter.

Liebe Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

p.s.: Wer anstelle des L-Winkels nur die Grundplatte nutzt kann diese einfach 2mm verschieben und muss nichts „Dremeln“ bei dem Wechsel von NEX 7 auf NEX 6.

Erklärung: DIY = Do It Yourself

4 Kommentare

    1. Darfst Du 🙂

      Eigentlich ganz einfach:
      Ein Fotokollege von mir hat mich mit seiner NEX 6 total angefixt wie schnell und einfach er seine Bilder per WLAN auf sein iPad oder iPhone ziehen konnte. Dazu kam das ich mir zu gerne „ausversehen“ an der NEX 7 die ISO Verstellt hatte und mir die beiden Drehräder oben drauf etwas zu leicht gingen. Das gefällt mir an der NEX 6 besser. Die 24MP habe ich eh nie gebraucht, da reichen mir bei den Anwendungen der „kleinen“ Cams die 16 MP der NEX 6 auf jeden Fall.

      Zum Thema WLAN werde ich gesondert noch mal was bloggen die Tage.

  1. Heh, die geliebte NEX 7 wurde gewechselt oder nur das Portfolio um die NEX 6 erweitert? Ich liebe die Drehräder an der NEX 7 sehr und finde diese nicht zu leichtgängig. Und die ISO liegt doch standardmässig im M Mode auf dem mittleren Drehrad und nicht auf den oberen Drehrädern? Ist es also nur das WLAN?

    Ich bin sehr gespannt in Deinen weiteren Blogs zu lesen, wie die NEX 6 sich macht. Bitte schreibe auch einmal dazu etwas.

    1. Gewechselt!

      Mag an meinen Fingern liegen aber ich habe ganz oft die ISO ausversehen verstellt weil sie hinten am sehr leichtgängigen Rad sich eben schnell verstellt. Die oberen Räder sind klasse, aber bei der 7er schon schnell verstellt. Gerade das rechte mit der Belichtungskorrektur ist schneller gedreht als mir lieb war. Das alles hab ich an der 6er bisher nicht gehabt und das handling gefällt mir sehr gut, zumal das Anfassgefühl der 6er und 7er nahezu identisch ist und der geniale EVF ebenso die selben guten sind.

      Das WLAN war dann quasi die „Kirsche auf der Sahne“ 🙂

      LG Jörg

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