Da kommen echte Erinnerungen hoch! Bei Euch auch?

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Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber ich glaube ich habe damals für meinen ersten „ernstzunehmenden Speicher“ für meine damalige Olympus E-10 und Canon D30 über 1.150 D-Mark auf den Tisch blättern müssen.

Irre, was in den „wenigen“ Jahren passiert ist auf diesem Gebiet. Gestern erst habe ich eine 32 GB Micro-SD Card ins Handy gesteckt und hatte dabei Angt sie beim Einatmen zu verschlucken, so klein und leicht ist das Teil gewesen, was aber bei den 12 Euro die es gekostet hatte, echt zu verschmwerzen gewesen wäre.

„Krass“, wie sich da die Zeiten geändert haben, oder? Was war Euer erster „Ernstzunehmender“ Speicher und was habt Ihr damals investieren müssen?

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

7 Kommentare

  1. ich glaube, es waren 64MByte CF- Karte beim Mediamarkt für 170,-DM

    nach einem Jahr war sie defekt, und da es diese Größe nicht mehr gab, erhielt ich die 170DM zurück und setzte davon ca 100 DM wieder ein für zwei mal 512MByte CF-Karte.

    Für den Unterschiedsbetrag bin ich mit meiner Frau lecker essen gegangen :-))

    Ich bin mal gespannt, wie es in weiteren 10 Jahren aussieht….

  2. der erste ernstzunehmende Speicher war eine 5,25″ Diskette mit sagenhaften 1,2 MB Speicherplatz, die nur auf einem speziellen Rechner der Hochschule lief, alle anderen konnten damals nur 360 KB im IBM Format, die konnte man damals immerhin oft umlochen, um die ungetestete Rückseite auch zu beschreiben. Vorzugspreis 20 Mark. Ein Jahr später ergänzt um eine Platte mit 20 MB für 680,- DM. Das hat dann auch ne ganze Zeit genügt, die wurde nochmal umgebaut in den ersten AT kompatiblen PC.

  3. Meine erste Festplatte war ein Tiesentrumm! Wog gefühlt 5 Kilowar, war so groß wie drei 3,5″-Platten übereinander und hatte eine sagenhafte Kapazität von 10 MB mit einem MFM Festplattencontroller. Die Kapazität konnte ich durch den Einsatz eines RLL-Controllers knapp auf 20 MB verdoppeln. Zur Nutzung musste man auf der Platte ein Low-Level-Format durchführen, was nur über das DOS-Hilfsprogramm ‚debug‘ ging. Und die Startadresse rauszubekommen, war schon ganz schön aufwändig, die damaligen Cracks haben solche Infos nicht, wie heute, einfach so rausgegeben.

    Wenn ich später daneben meine Microdrive (die gleiche, die Du abgebildet hast) gelegt habe, konnte man die technische Entwicklung kaum glauben.

    Die „große“ Platte habe ich noch viele Jahre als Anschauungsobjekt behalten, letztendlich ist sie aber einem Festplattenweitwurfwettbewerb zum Opfer gefallen.

  4. Hier fliegen noch ein paar alte Schätze herum: eine 8 MB SmartMedia Karte (Wer kennt die noch?), eine 32 MB CF-Karte usw.

    Ich habe noch eine IBM Microchannel Festplatte hier und viele andere Sachen. Wahnsinn, was sich da alles getan hat!

  5. Ich hab mir vor Ewigkeiten mal eine 37,5 GB-Platte von IBM gekauft, satte 999 DM (oder Euro, ich weiß es schon nicht mehr). Ich war damals 14 oder 15, und meine Freunde haben alle gestaunt und gesagt dass ich die Platte im Leben nicht voll bekommen werde. 🙂
    Über die paar GB Speicher lächle ich heutzutage nur müde, wenn ich mir überlege wie viele SD-Karten hier einfach so herumfliegen.

  6. Meine erste Festplatte hatte 210MB und einen SCSI-Anschluß und hat 1250,- gekostet.
    Das war damals schon echt was im Vergleich zu den Disketten, die ich vorher hatte…

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