China vs. Deutschland oder „Billisch“ gegen „Feinmechanik“

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Novoflex Adapter Sony NEX LM

In einem meiner letzten Blogpostings hatte ich Euch einen kurzen Tipp gegeben, wie man die „Justage“ an einem „China-Ebay-Billig-Objektivadapter“ selbst kurz vornehmen kann. Diesen Adapter hatte mir ein Freund geliehen für meine Tests und Versuche mit der mittlerweile innig geliebten Sony Nex-5n. Danke dafür nochmal.

Als ich mit diesem Adapter meine Leica M-Linsen an der Nex probierte fiel mir sofort unweigerlich die Fertigungstoleranz auf die dieser 19 Euro Adapter mit brachte. Diese kann man zwar kurzfristig mit dem Tipp aus dem anderen Blogpost „fixen“, aber ein ungutes Gefühl blieb.

Nicht umsonst schrieben einige in meinem Facebook-Thread zu diesen Blogeintrag, das es schon recht leichtsinnig sei, diese wertwollen Linsen an einen China Adapter zu hängen und das es ja durchaus feinste Adapter aus echter deutscher Wertarbeit mit deutschen Qualitätskontrollen gibt. Das erinnerte mich sofort an einen kurzen Test eines Novoflex Adapters mit dem ich vor ca. 2 Jahren mal Nikon SLR/DSLR Objektive an der Olympus PEN testen konnte. Leider habe ich den Adapter damals relativ schnell wieder retournieren müssen, aber die Haptik und die passgenauigkeit dessen war mir immer noch im Sinn. Sehr schnell bot sich mein Händler des Vertrauens an, auch ein Fan von deutscher edler Wertarbeit, mir mal einen Sony Nex – Leica M Adapter aus dem Hause Novoflex zu schicken. Und schon – schwupps – einen Tag später klingelte der UPS Mann mit einem kleinen Paket.

Bei einem kleinen Stück Metall das nichts anders macht als ein Objektiv zu adaptieren, von einem Unterschied wie Tag und Nacht zu sprechen klingt total übertrieben, aber liebe Blogleser, genau so ist es!

Auf der Pro-Seite des Novoflex Adapters stehen:

  • ein echtes WOW-Anfassgefühl
  • Sicheres Gefühl die zum Teil über 2.000 Euro schweren Leica Linsen zu adaptieren
  • keine Spaltmaße
  • keine Fertigungstoleranzen
  • Passgenauigkeit vom Allerfeinsten
  • Transportbox und Bajonettdeckel im Lieferumfang
  • edles Design

Auf der Contra Seite des Novoflex Adapters steht nur:

  • der Preis

Beim China-Adapter sieht das etwas anders aus. Zu erst die Pro-Seite:

  • der Preis

Auf der Contra-Seite des China Adapters stehen:

  • das ungute Gefühl das Objektiv (Schadenssummer z.T. größer 2k €) fällt gleich raus
  • Das Objektiv klappert im Bajonett aufgrund der
  • Fertigungstoleranzen
  • scharfe Kanten

Hier noch ein paar Bilder die ich einfach am Schreibtisch von beiden Adpatern mal geschossen habe.

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Zum richtigen Testen komme ich erst im April in der Wüste von Abu Dhabi – ich werde berichten :-).

Wenn Ihr jetzt sagt, „der hat gut Reden“ einen 149 Euro Adapter so schön zu reden, dann glaubt mir, wer billig kauft kauft zwei mal und überlegt Euch mal was Ihr alles „vorne“ dran hängt an einen solchen Adapter. Spart lieber länger drauf – es lohnt sich!

Danke an ISARFOTO für den Test und Euren extrem tollen Service!
DA bin ich gerne Stammkunde!

Euer Jörg

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Ein Kommentar

  1. Selbstverständlich ist ein Novoflex-Adapter besser als ein Fernost-Modell und wenn ich die sauteuren M-Linsen adaptieren will, dann machen die 150 Euro-Ocken auch nichts mehr aus, doch ich habe auch sehr gute Erfahrungen mit den Asia-Adaptern gemacht. Selbst, wenn ich mein Set pessimistisch betrachte, ist einer von dreien sehr gut verarbeitet und überaus stabil. Drei kosten mich €60,-. Rein statistisch gesehen, lohnt es sich also doch. 😉
    Darüber hinaus kosten eigentlich alle Linsen, die ich adaptiere gebraucht unter €300,-, die meisten unter €150,- – und da stellt sich natürlich schon die Frage, ob ich mehr für einen Adapter ausgeben soll als für das Objektiv. Zumal ich gerne an jedem Objektiv einen Adapter habe (an der Originalkamera nutze ich die Linsen ja kaum mehr) und dann wird Novoflex richtig kostspielig. 😉

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