Buchrezension: „Nikon D800 – Erleben Sie Vollformat“

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Schon wieder ein Handbuch zu einer Kamera? Ja genau! Wie Ihr ja aus meinen Blog wisst, ist die Nikon D800, das Biest unter meinen Kameras. Extrem hochauflösend, keine Fehler verzeihend und dennoch unendlich geliebt von mir. Genau zu dieser Kamera hat mein Facebook-Freund und Autor Michael Gradias ein „Handbuch“ veröffentlicht. Seine Werke kenne ich schon, und mag seinen Schreibstil und vor allem das gelungene Layout seiner Werke sehr. Die letzte Rezension zu einem seiner Werke war die zum Handbuch zur Nikon D7100. Nun aber zum heutigen Buch, dem

Das mir vorliegende Buch ist in 15 verschiedene Kapitel eingeteilt und lässt m.E. nichts aus. Da wird von den ersten Schritten, über die Belichtungsthemen, den Fokusarten, über die erweiterten Funktionen bis hin zu den ganzen vielfältigen Individualfunktionen alles beleuchtet und feinstens erklärt. Einen Einblick in das Inhaltsverzeichnis finden wir in der Leseprobe unter folgendem Link: >>> KLICK <<<

Ich habe mir wirklich Mühe gegeben, und ich kenne meine Nikon D800 wirklich sehr tiefgehend und nutze Sie quasi „Blind“ irgendeine Funktion dieser Kamera zu finden die Michael Gradias nicht beschreibt. Ich habe versagt und der Punkt geht an Ihn. Er erklärt alles und das quantitativ und qualitativ hochwertig.

Auf die immer wieder gestellte Frage ob man ein „Buch“ zur Kamera braucht oder nicht, da doch der Hersteller ein Buch mitliefert, zumindest als PDF, kann ich Euch keine eindeutige Meinung mitgeben in diesem Blogposting. In den Kamerabüchern, die ich bisher lesen konnte, weil ich sie entweder geschenkt bekommen habe oder sie mir selbst gekauft habe aus Neugierde, war immer ein sehr nettes Leseerlebnis dabei und es hat Spaß gemacht zu diesen Büchern zu greifen und darin zu schmöckern und es war auch immer irgendwo etwas dabei was ich noch lernen konnte und vorher nicht gekannt habe. Dieses „Leseerlebnis“ hatte ich bei den Originalen Handbüchern in Schwarz-Weiss von den Herstellern, die meistens mit Schriftgröße „Ameisenporno“ gedruckt wurden, noch nie! Bei dem hier besprochenen Buch zur Nikon D800 – meinem Biest – hatte ich ein Leseerlebnis und werde es garantiert immer wieder mal zur Hand nehmen und darin blättern und lesen.

Die Klappkarte, die man in der Umschlagseite findet, ist sehr hilfreich, für alle diejenigen die die Kamera neu besitzen und „immerdabei“ einen kleinen Guide haben möchten der Menüs und Buttons erklären kann. Praktisch und nett gemacht!

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Ob das Buch 39 Euro wert ist, das sollte jeder für sich selbst entscheiden. Ich persönlich finde ja, denn bei der Relation zur Kamera und deren Gesamtwert mit den benötigten hochwertigen Objektiven fallen die 39 Euro nicht wirklich ins Gewicht.

Eine Leseprobe vom Buch selbst hat Michael Gradias auch veröffentlich auf den Verlagsseiten und diese findet Ihr hier: >>> KLICK <<<. Macht Euch am besten mal selbst ein Bild von dem, wie ich finde, sehr guten Buch zu einer sehr guten Kamera.

Mein persönliches Fazit: Hilfreich – Lehrreich und nett zu lesen!

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy und D800-Fan – Jörg Langer

3 Kommentare

  1. Hallo Jörg, ich finde mittlerweile die D800 gar nicht mehr als Biest, sondern sie lässt mich weniger Ausschluss produzieren als meine D7000. Mag daran liegen das ich dazugelernt habe, ich weiß es nicht. Aber der Weißabgleich, der Autofokus und am meisten die Belichtung ( ich arbeite fast immer mit der Zeitautomatik und Matrixmessung) funktioniert so gut das ich fast keinen richtigen Müll mehr produziere. Und nachträgliches Scharfzeichnen kenne ich nur noch vom Hörensagen 😉

    Ich will gar nicht mehr mit der D7000 fotografieren, wobei ich die ja nur wegen dem, „du brauchst nicht immer so viel Megapixel‘, behalten habe. Muss die mal wegtun 😉

    1. Ich liebe mein Biest, weil ich weiß das alle Fehler die sie zu Tage bringt meine Fehler waren! Sie verzeiht einfach nichts…

      Die D7000 war – und wir hatten drei verschiedene davon – einfach ein ganz großer Fehler. Unzuverlässig. Nicht reproduzierbare Ergebnisse. Bin froh das dieses Kapitel bei uns beendet wurde, erlebe aber gerade im Moment bei einem Freund das selbe Dilemma.

  2. interessant zu hören das ich wohl nicht der Einzige bin den diese Kamera vor Rätzel gestellt hat.
    Zu dem Buch, ich habe mir den Ausschnitt gerade mal durchgelesen und das gefällt mir schon mal recht gut. Da ich mir aber letztes Jahr schon das Buch von Heike Jasper geholt habe werde ich wohl standhaft bleiben 😉

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