Best of 2013 Produkte – Kategorie Fototasche: Think Tank Photo Retrospective 5

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Ja was soll ich viel sagen… Die für mich eindeutig beste Fototasche des Jahres ist tatsächlich die die ich am meisten und am liebsten bei mir hatte. Das war die geliebte „Think Tank Retrospective 5„. Ich hatte zwar auch viel die Think Tank Turn Style 10, die uralte „abgeranzte“ Domke F2 und auf Hochzeiten und Aufträgen den Think Tank Trolly Airport Take Off dabei, aber die Retrospective 5 ist doch immer wieder meine erste Wahl. Und das gerade dann wenn ich meinen geliebten Systemkameras unterwegs bin/war.

Die Retrospective 5 ist auch die auf Taschenfreak.de die Tasche mit den meisten Berichten. Wie das wohl kommt? 🙂

Egal ob DSLR, digitale, analoge, Messsucher oder Systemkamera, die Retrospective 5 ist wirklich immer meine erste Wahl. Die ist unauffällig, leicht, extrem robust und ein echtes Packwunder. Bei Think Tank Taschen glaube ich sehr oft das die innen größer sind als außen, wie auch immer die das machen….

Freue mich schon die kleine Retro 5 Anfang Januar mit der Sony A7R an der Ostsee bei Wind und Wetter (egal welches) auszuführen…

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy & Taschenwilli – Jörg Langer

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15 Kommentare

  1. Wie bei mir: seit ich die Retro 5 (und ihre etwas größere Schwester, die Retro 7) habe, verstauben meine anderen Taschen im Schrank. Wirklich ideal für die Systemkameras oder auch eine mittelgroße DSLR und das „leichte Gepäck“.

  2. Ich habe seit zwei Wochen (Weihnachtsgeschenk an mich selbst 😉 die Retrospective 7 und bin ebenfalls völlig begeistert. Leider gibt es außen aber keine Gumminetze, um Flaschen etc. unterzubringen. Tipp: hier bietet sich das modulare Komponentensystem von Thinktank an. Der Flaschenhalter „R U Hot?“ lässt sich z.B. problemlos außen andocken. Auch andere Komponenten für Blitze etc. passen dran. 🙂 Kostet natürlich noch ein bisschen extra, aber die Tasche kann so bei Bedarf extrem flexibel erweitert werden.

  3. Was mich auch noch interessieren würde: es ist ja eine Regenschutz-Folie für starken Regen dabei. War jemand schon mal bei „normalem“ Regen mit der Tasche unterwegs, ohne den Regenschutz aufzuziehen?

    Laut Aussage von Foto Dinkel in München, welche die Taschen in Deutschland vertreiben, seien die Retrospectives allesamt imprägniert, sodass die Schutzfolie gar nicht immer zwingend nötig sei. Ist ja auch ein bisschen Gefriemel, bis die endlich mal drauf ist.

    Wie sind hierzu die Erfahrungen?

    1. Die Regenschutzteile sind das erste was ich in den Schrank legen und da nie wieder rausnehme, es sei denn es geht zum Boot fahren. Wenn die inneren „Ohren“ richtig sitzen macht selbst strömendem Regen der Tasche und vor allem dem „inneren“ nichts aus!

  4. Normaler leichter Regen ist für die Retro 5 / 7 nach meiner Erfahrung kein Problem. Wenn´s richtig schüttet oder die Tasche richtig lange draußen normalem Regen ausgesetzt wäre, mache ich die Schutzhülle drüber. Ist in der ganzen Zeit aber erst 1x passiert.

  5. Hm, ich hätte doch noch eine Frage.
    Ich bin etwas verunsichert, ob die Tasche wirklich Schutz vor Wasser und Staub bietet.
    Wie hier
    http://www.kenrockwell.com/tech/think-tank/images/retrospective/D3S_5588-1200.jpg
    zu sehen, bildet sich rechts vom Riemen so eine Art „Schlaufe“, weil die Abdeckung offensichtlich etwas zu schmal ist. Ist bei meiner Retro 7 auch so.
    Ehrlich gesagt finde ich das nicht so prickelnd, zumal diese inneren Nasen auch in kleinster Weis abdichten. Hätte ich das vorher gemerkt, hätte ich die Tasche vermutlich doch nicht gekauft. Überlege nun, ob ich zur Lowepro Messenger 160 switche…

    1. Hallo Dominik,

      die Retrospective ist keineswegs Wasser- oder Staubdicht! Die inneren „Ohren“ schützen sehr wohl gegen einfallenden Regen. Der Stoff der Retrospective Serie ist auf jeden Fall wesentlich „wasserfester“ als der der Lowepro Messenger Serie. Habe beide selbst schon getestet.

      Ja es kann bei strömenden und langanhaltendem Regen möglich das Wasser eindringt an den Seiten, aber wenn man so lange und „bewusst“ im regen „rummacht“ würde ich immer zu einer Lösung wie Koenig/Ortlieb oder Lowepro DryZone raten.

      LG Jörg

  6. Danke dir für die schnelle Antwort :-).
    Konkret meine ich diese Lowepro Pro-Messenger-Bag hier:

    http://www.amazon.de/Lowepro-36406PEU-Messenger-SLR-Kameratasche-anthrazit/dp/B005Z1CO4Y/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1389288815&sr=8-4&keywords=Lowepro+160

    Auf dem letzten Bild sieht man, dass der Wasserschutz an den Seiten hier etwas besser gelöst erscheint, denn diese „Stoffklappen“ falten sich schön in die Ecken und dichten ab. Vielleicht bestelle ich die Tasche mal zur Ansicht und vergleiche mal mit meiner Retro.

    Generell wäre die Tasche vielleicht auch einen neuen Test bei Taschenfreak wert? 😉

    LG Dominik

  7. Sooo… Ich hab mir die Lowepro Pro Messenger 160 nun bestellt und schildere einfach mal meine ersten Eindrücke. Vorab: Ich habe sie trotz toller Detaillösungen bereits wieder zur Retoure verpackt, dazu gleich mehr.

    Die Lowepro ist nicht ganz so breit wie die Retro 7, was mir aber entgegen kommt, weil sie dadurch etwas kompakter erscheint. Dafür ist sie aber ein kleines bisschen schwerer. Die Verarbeitung ist super, das Material fühlt sich einfach gut an. Überhaupt erscheint mir die ganze Tasche noch wertiger als die Retro.

    Das Schulterpolster ist etwas besser als bei der Retro. Stabiler, größer, weniger rutschig. Sitzt perfekt!

    Das Rückenfach lässt sich an der Unterseite per Reißverschluss öffnen, sodass man die Tasche ganz einfach über den Ausziehgriff eines Flugkoffers stülpen kann (siehe auch die Bilder bei Amazon). Geht bei der Retro nur, wenn man den Tragegurt nach hinten klappt und diesen drüber stülpt (ist dadurch etwas wackeliger).

    Der Regenschutz der Lowepro ist in einem eigenen Fach an der Unterseite untergebracht – das hat den Vorteil, dass er einem nicht zusätzlichen Stauraum „wegschnappt“. Und vor allem muss ich im Falle eines starken Regenschauers die Tasche nicht öffnen, um an den Schutz zu kommen. Bei der Retro dagegen ist der Regenschutz in der Fronttasche untergebracht – um da ranzukommen, muss ich die Tasche ggf. im strömenden Regen öffnen.

    Der „Sound Silencer“ ist bei Lowepro so gelöst, dass die Klappe der Tasche zweigeteilt ist. Wenn man den unteren Teil nach innen umklappt, sind die Klettverschlüsse außer Gefecht. Das geht aber nur „entweder – oder“, man kann die Fläche des Kletts nicht individuell verkleinern wie bei ThinkTank.
    Die Klappe wird dann von einem leichten Magneten geschlossen gehalten. Der hilft einem vermutlich aber auch nicht, wenn die Tasche im Eifer des Gefechts mal kippt.

    Die Lowepro zudem hat richtige Außentaschen, in die man Wasserflaschen bequem verstauen kann.

    >>>> Erstes Zwischenfazit: Auch wenn Lowepro einiges bei den Retros „geklaut“ hat, sind die Ideen meist toll weiterentwickelt worden. Bisher spräche Vieles für die Messenger 160, aber nun kommt mein großes ABER:

    Ich wollte ja eine Schultertasche, bei der die Klappe wirklich gut abschließt (dies ist meine Hauptkritik an der Retrospective-Serie).
    Setzt man bei der Lowepro die Klettverschlüsse genau aufeinander (so wie vorgesehen), wölbt sich die Klappe allerdings relativ weit über die Oberkante der Tasche hinaus. Dadurch entstehen an den Seiten große freie „Löcher“, durch die Staub, Wasser, Sand etc. ins Innere dringen könnte. Vermutlich ist hier sehr viel Spielraum einkalkuliert, falls man die Tasche mal so richtig vollpackt.
    Wenn man dagegen versucht, die Klappe plan auf der Oberseite aufzusetzen, passen die Klettverschlüsse nicht richtig aufeinander, und der Stoff steht unten an der Tasche einige Zentimeter über. Die Klappe hängt dann zu weit runter und stört beim Abstellen der Tasche. Auch nicht gerade elegant.

    Bei der Retro dagegen liegt die Klappe schön plan auf. Zwar stehen an den Seiten ggf. kleinere Parts der Tasche über, aber keinesfalls so extrem wie bei der Lowepro.

    Daher habe ich nun meinen Frieden mit der Retrospective geschlossen, und die Lowepro geht zurück ;-).

    Ich hoffe, diese Zusammenfassung war hilfreich.

    LG Dominik

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