ANALOG (080)

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Boah, diese analogen Kommunikationsmethoden, die haben es echt in sich! Eigentlich müsste man das „Heavy-Mailing“ nennen…

Erst muss man die Daten auf Rohlinge brennen, dann bedrucken und beschriften, dann ein Kuvert aus dem Schrank holen (Aufstehen Nummer 1), die DVD Cover aus dem Schrank holen (Aufstehen Nummer 2, weil bei Nummer 1 vergessen….) dann den Brief anlecken (nicht das mir Lecken unangenehm wäre aber warum schmecken diese Billigbriefkuverts so eklig???), dann den Brief beschriften (Aufstehen Nummer 3 zum Etikettendrucker), dann die Briefmarke aus dem Schrank nehmen (Aufstehen Nummer 4) und dann die Treppe hoch aus dem Keller-Home-Office um dann dort den brutalen Schock schlechthin zu erleben – DIE FRISCHLUFT!

Was haben sich die analogen Kommunikationsgenies der Post eigentlich dabei gedacht den Briefkasten sooooooo weit weg aufzustellen (das sind mindestens 150 Meter – Jawoll!). Dann diese quietschende Klappe an dem ecklig gelben Briefkasten (ich habe ja auch kein gelbes Hintergrundbild aufm Monitor….) aufmachen und das Zeug ohne jedes Reply in dieses schwarze Loch stecken. Ich glaube ja, das Quitschen der Klappe soll die akustische Feedbackschleife sein, damit man das Gefühl hat es sei Multimedial „input“ „delivered“ …

Alles in allem ein Aufwand von 4x (!!!!) Aufstehen, ein Stockwerk überwinden, 150 meter hin und wieder zurück (was ja immerhin horente 300meter in Summe sind…) und dann wieder in den Keller….um endlich weiter sich an den tollen digitalen Erlebnissen des Tages zu erfreuen!

Freunde, also mal ganz erlich dieser analoge Krampf gehört doch eindeutig kollektiv bestreikt! Oder?

Grinsende Grüße

Euer Jörg

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