Akkus – ein echtes Thema und drei Fragen an Euch!

Veröffentlicht von

20150313-171922-DSC00508

Nicht alles ist mit den kleineren Kameras besser geworden. Wenn ich da an die guten Akkulaufzeiten meiner Nikon D3 und D3s denke, die ungefähr 4.000 Aufnahmen mit einem Akku gemacht haben und dran denke wie viele Akkus ich heute für diese Anzahl Bilder dabei haben muss, dann ist durch den Einsatz der kleineren und spiegellosen Kameras nicht alles besser geworden.

Heute habe ich von ISARFOTO, meinem „Dealer“ des Vertrauens einen neuen Schwung Akkus bekommen für die kommende Hochzeitssaisson und meine Sony Babys und war schon drauf und dran die neuen Akkus nach dem Laden in die große Akku-Kiste in meinem Fotoschrank zu werfen. Zum Glück habe ich mir noch schnell die Frage gestellt wie ich die eigentlich auseinander halten kann in ein paar Monate, welche die neuen und welche die alten sind. Da meine Sony Kameras in 2014 zu mir gestoßen sind (Ok , die A7R schon im Dezember 2013…) wusste ich also von den „alten“ Akkus nur das es 2014er Akkus sind und habe diese auch mit meinem Dymo schnell so beschriftet. Die neuen habe ich alle „2015“ beschriftet. Wenn jetzt im Laufe des Jahres noch welche dazu kommen, z.B. im Juli dann müssten diese dann „2015-07“ beschriftet werden. Nur so kann ich sicherstellen das ich später bei „Akku-Sterben“ und „Leistungs-Verlusten“ noch weiß von wann, welche Akkus sind.

Wie macht Ihr das? Oder ist das Euch egal?

Eine andere oft gestellte Frage ist der Einsatz von NoName oder sogenannten „Dritt-Anbieter“ Akkus. Bei Nikon hatte ich aufgehört solche Einzusetzen, nachdem ich bei einem sehr guten Freund an der Wand ein Stück Akku in der Wand stecken sah das nach einer Akku Explosision eines 3,40 Euro China Akkus dort stecken blieb. Bei den Sonys habe ich wieder ein paar Pantona Akkus eingesetzt auch ohne Probleme, wobei diese spürbar und deutlich schlechter sind als die Originalen. Beim nachbestellen der 2015er Akkus habe ich wieder auf Originale gesetzt und den Ertrag des letzten Fotojobs in neue Akkus investiert um diese Saison wieder auf der sicheren Seite zu sein.

Wie macht Ihr das? Nutzt Ihr China Akkus? Oder ist das Euch das Risko egal?

So Ihr Lieben, ich gehe dann mal weiter meine Tasche packen – morgen gehts auf die CeBIT nach Hannover. Apropos Tasche, für die Akkus nutze ich die Think Tank Akku Taschen, die sind federleicht und ich merke mir mit der Lage des Akkus ob er neu ist oder geleert. Wenn die Kontakte des Akkus nach oben rausschauen, sind es frisch geladene, wenn die Kontakte nach unten schauen, dann sind die Akkus leer und müssen geladen werden.

Wie haltet Ihr die auseinander in der Fototasche?

Bin auf Eure Antworten gespannt!

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

8 Kommentare

  1. Ja, da sprichst du einen echten „Nachteil“ an. Nachdem ich eine Weile beinahe nur mit der Fuji X-T1 und X-E1 fotografiert hatte, und dann erst wieder mit einer DSLR, der Nikon Df, dachte ich zunächst, die Akku-Anzeige in der Nikon wäre defekt. Das Akku wurde und wurde nicht leerer. 😉
    Wenn ich „unterwegs“ bin, habe ich – falls die Nikon mitkommt – genau zwei Akkus mit (einen in der Kamera und einen als Ersatz), für die Leica M8 sind es insgesamt vier und bei einer der Fujis (X-T1 bzw. inzw. X-E2) sind es insgesamt sechs. Dann fühle ich mich „sicher“.

    Um auf deine weiteren Fragen zu antworten, Jörg:

    1) Beschriftet sind die Akkus i.d.R. mit fortlaufenden Nummern und ich versuche, sie der Reihe nach zu verwenden und aufzuladen. Klappt aber nicht immer. 😉

    2) Ich nutze Original-Akkus und Non-OEM-Akkus, aber eigentlich nur von Pantona. Damit habe ich nie Probleme gehabt. Für meine Lumix hatte ich mal zwei Akkus der Marke „LOOKit“. Einer davon funktionierte überhaupt nicht, der passte nicht einmal in die Kamera (!) und der andere war sehr schwach auf der Brust.

    3) Voll geladenen Akkus stecken in der meist mitgelieferten kleinen Plastik“hülle“, leere einfach so im Fach in der Kameratasche. Die werden dann abends wieder aufgeladen.

    Danke für das spannende Thema!

  2. Mich haben bei einem Shoot mal zwei NoName-Akkus im Stich gelassen, seitdem kauf ich Originale. Gemessen am Preis der Kamera sind die ja nun nicht unbezahlbar…

  3. Hallo Jörg,
    ich habe einen china Akku gekauft, nicht den billigsten und habe festgestellt das er nicht immer zuverlässig arbeitet und auch nicht solange hält wie die originalen. Daher würde ich heute nur noch Akkus vom Hersteller kaufen. Allerdings benötige ich auch nur 2 Akkus pro Kamera da ich bei meinen Nikons auf ca. 1000 Bilder pro Akku komme. Somit geht es ja nur um ca. 2×30 euro. Das sieht bei Deiner Akku Armee ja ganz anders aus (14×30 Euro). Hier würde ich wahrscheinlich zu einem Namenhaften Drittanbieter (wenn es den gibt) greifen oder überlegen ob es die Hälfte tut und sie dann wieder aufladen (Du müsstest ja 3 Ladegeräte haben und es findet sich ja immer ein Plätzchen zum aufladen). Wichtig bei einer Hochzeit sind ja eigentlich nur die ersten 3-4 Stunden (getting ready, Kirche und Portraits) danach ist man eigentlich immer on Location mit Steckdose.
    Für die Aufbewahrung habe ich von Ansmann ein Plastikcase für 10 AA Batterien und 2 Plasikcases in denen Medikamente waren und nun hervorragend je 5 AA Batterien reinpassen. Und ich mache es auch so das die Lage anzeigt ob die Akkus voll oder Leer sind. Auf die 2 Ersatzakkus für die Kamera mache ich die Plastikkappe vom Hersteller (sind ja nur 2 Stück).

  4. Meine Akkus sind beschriftet. Allerdings bislang nur einzeln mit fortlaufenden Nummern. Bei den Nikon-Akkus sagen mir meine Nikons wann die Lebenszeit der Energiespender abgelaufen ist, bei meinen Sony-Akkus weiß ich, dass ich die zusammen mit meiner NEX-6 gekauft habe. Da wird es dann spannend, wenn ich Nachschub kaufe. Und ja, dann kommt da wohl die Jahreszahl mit auf den Aufkleber.

    Ich verwende ausschliesslich Originalakkus. Das Risiko plötzlich ohne Saft da zu stehen möchte ich nicht eingehen. Zumal ich es bei enem Bekannten im Winter erlebt habe, dass ihm seine Drittherstellerakkus bei minus 8 Grad nach einer halben Stunde draussen einfach „gestorben“ sind. Und ja, auch für die „eigentlich“ private NEX habe ich nur originale Akkus. Die Freude am Fotografieren möchte ich mir nicht durch einen Billigakkus versauen lassen. 😉

  5. Die Akkuleistung bei meiner X-Pro1 und X-T1 ist insgesamt unterirdisch. Ich fühl mich bei meiner Nikon D700 irgendwie wohler, obwohl ich damals dachte die Akkuleistung ist nicht besonders. Aber alles lässt sich irgendwie steigern (auch im Negativen). Ich hab für meine Fujis nur Fremdanbieter, da sie sich nicht gravierend von den Originalen unterscheiden, einzig der Unterschied zur Füllstands-Anzeige (die ist bei den Originalen besser). Beschriftet werden sie bei mir nicht, da ich alle 4 (Ersatzakkus) zum gleichen Zeitpunkt gekauft habe.

    1. Nobsta, Du vergleichst hier aber Äpfel mit Birnen. Eine Systemkamera benötigt einfach mehr Strom als eine DSLR. Ich habe dazu mal ein paar Zeilen geschrieben: http://christianrohweder.de/2015/02/15/wieviel-akku-braucht-der-mensch/

      Ich glaube nicht, dass man innerhalb der kommenden drei bis vier Jahre die Akkuleistung bei den Systemkameras auf den Stand einer heutigen DSLR bringen wird. Aber an ich kommt man schon gut zurecht. Und ob sich Drittanbieterakkus vonden Originalen unterscheiden stellt man gerne mal im Winter fest 😉

  6. Dann will ich auch mal meinen Senf dazugeben: Für meine beiden Nikons (D600 und D800) habe ich insgesamt vier Akkus. Jeweils einer in der Kamera und ein Ersatzakku dabei. Dass beide Kameras den gleichen Typ verwenden, ist hier natürlich ein Vorteil. Warum ich trotzdem immer wenigstens einen Ersatzakku dabei habe und mich nicht darauf verlasse, dass über 1.000 Fotos möglich wären? Weil ich die Akkus eben nicht jeden Abend wieder volllade. Ich weiß, in Zeiten von Lithium-Ionen braucht man sich eigentlich nicht mehr so viel Sorgen um den Memory-Effekt bzw. Teil-(Ent-)ladungen machen, aber ich bin eben noch zu Zeiten groß geworden, als NiCd „State of the Art“ war und man sich sehr wohl überlegen musste, ob und wann man lädt. Und natürlich kommen mir nur Originale ins Haus. Wenn ich für ein Kameragehäuse und die zugehörigen Objektive hohe vierstellige Beträge ausgebe, fange ich nicht an, beim Akku zu sparen. Das wäre, als wenn ich einen Porsche kaufe und mir dann überlege, dass es doch auch reichen würde, E10 zu tanken, weil’s so schön billig ist. Oder mein sauteures Fahrrad mit einem Aldi-Spiralkabel-Schloss sichern will. 😉

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.